Das Morgenland
- Journal
- Das Morgenland
- Volume
- 5 (1842)
- Issue
- 2 (2.1842)
- Date
- 1842-02-01
- Page
- Seite 41 (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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Di« Bölterlafel , Mose X. 41 Moukhy oder Mokho, in denen vielleicht der Name Ma« gog wiederklingt, einen gefürchteten Ruf in China, alS Mantfchu erobern sie eS im 17ten Jahrhundert. Ob und wohin noch Magog sich ausgebreitet hat, worauf viel« leicht seine Stellung, die die Weissagung ihm gibt, deutet, steht dahin. (Vergl. unten). 3. Madai. -• Sonst noch häufig in der Schrift als Bezeichnung der Meder im engern Sinn, sodann alle daS Parsi, Zend, Pehlvi, Sanskrit redenden Völker. Das iranische Hochland mit den alten Culturpuncten zu Balkh, und am Ariasee und Hindmend — daher auch der früher gefeierte Stammname der Arier (Trier) — ist der Ursitz Madai's, von wo er Absenker sendet nach zwei entgegengesetzten Richtungen, nach Nord-West und nach Süd-Ost. Die in letzterer Richtung gehenden Stämme des Zendvolkes steigen durch die Pässe von Kabul, Peschawer und Attok hinab in die mit tropischer Vegetation bedeckten Gangesländer, indem sie die dort hausenden Kuschitenstämme theils vertreiben, theilS unterwerfen. Nach diesem neuen üppigen Boden verpflanzt, gewinnt dieser Zweig Madai's eine, der ihn umgebenden riesigen Natur, ähnliche Entwicklung; die coloffalen Tempelbauten, nur durch Frohndienste unterjochter Nationen entstanden, verdanken dieser ersten Zeit ihr Dasein. Trotz des strengsten Kastenwesens, welches die Zendstämme zwar mitgebracht, aber das unter diesen Umständen erst seine rechte Ausbildung gewonnen hatte, zeigen sich doch mächtige Spuren des hamitischen Einflusses namentlich in ihrer Götterlehre, in der der wildeste OrgiaSmuS hamitischer Religionen mit der reinen Er« kenntniß der Japhett'ten in einem mythischen symbolischen