Das Morgenland
- Journal
- Das Morgenland
- Volume
- 5 (1842)
- Issue
- 2 (2.1842)
- Date
- 1842-02-01
- Page
- Seite 40 (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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40 Die Wlkertafet i Mose x. gau gewesen, daß sie sich um beide Ufer des kaftuschen Meeres herumgezogen, und auf die Kimmerier (Riphat) gedrängt, selber von den ihnen nachdrängenden Maffa« geten (Mesech) getrieben. Sie bewohnten nachher das heutige Rußland im Westen des Tanais (Don), während die mit ihnen verwandten Sauromaten, Sarmaten, deren Namen auS Thogarmah (Sargoma?) entstanden, im Osten dieses Flußes bleibende Sitze gewonnen. Skythien hieß auch das europäische Sarmatien. Wie die baskischen, gälischen und uralischen Dialekte einerseits nahe Verwandtschaft beurkunden zwischen den Ureinwobnern deS Westens und Nordens, so weiset andererseits die Aehnlichkeit in Wurzeln und ausgebildeten Wörtern der sarmatischen oder flavischen Sprachen mit den erstgenannten auf dieselbe Verwandtschaft als Gomerite«. S. Magog. Hesek. Cap. 38. und 39. Offbg. Joh. 20, 8. erscheint Magog unter der Anführung Gog's als Hauptvolk, das, von Norden kommend, gegen Israel streitet. Wie Gomer nach Norden und Westen zog, so wendete sich Magog nach Osten, und wird durch nachfolgende Auswanderungen immer weiter geschoben. Magog ist höchst wahrscheinlich der Vater der moUgolisch-tungusischen VolkSstämme, die den ganzen Osten Hochasiens einnehmen. Die große Wüste Gobi oder Schamo und deren Nord- und Ostrand, das Alpenland des Altai, das Vaterland Dschingis-Khan's, Daunen und die Mantschurei sind ihre Heimath, aus der sie jrweilen fleißig nach Westen und Süden lästige Besuche bei ihren Nachbarn abgestattet. Im fünften Jahrhundert nach Christo erwerben sie sich als die zwölf Stämme der