Das Morgenland
- Journal
- Das Morgenland
- Volume
- 5 (1842)
- Issue
- 2 (2.1842)
- Date
- 1842-02-01
- Page
- Seite 42 (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
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43 Die D-Ikerlafel i Mose X. Religionssysteme sich gepaart findet. Eine entsprechende Fülle der Sprachformen bietet a,uch der zum SanSkrit gewordene Parsidialckt, in der die heiligen Bücher der Indier abgefaßt sind. Die Richtung nach Nord-West nahm später ein anderer Stamm des Zendvolkes, der aus uns unbekannten Gründen seine Sitze in der Provinz Kerman in Persien verließ, und durch das Orusgan um das kaspische Meer herum durch den slavischen Stamm Thogarmah sich als Kermanier, Germanen, nach dem europäischen Boden durchschlug. Rur diese Bölkerzüge erklären die bestehende innigere Verwandtschaft deS Deutschen, Zend, Parsi und Sanskrit unter den japhetitischen Sprachen; und die Sprachforschung ist es, die Madai den Platz als Stammvater der indogermanischen Völker anweiSt. 4. Javan. Bei den Hebräern und übrigen alten Orientalen bis nach Indien ist Javan der Name für die Griechen und andere Abendländer. Aber nicht nur die ausländischen Völker nannten die Gn'eche» Javaner oder Jaoner (Ionier), sondern sie selbst legten sich diesen Namen bei wegen ihres Ahns Jaon oder Jon. Nachmals wurde der Name Hellenen allgemeiner und der Name Ionier blieb nur einem nach Kleinasien hinnbergezogenen Stamme. Für die frühere, weitere Fassung dieses Namens spricht, daß das Meer auf der Westseite Griechenlands das jonische Meer, und die dann liegenden Inseln die jonischen Inseln heißen. Dieser vierte Sohn Japhets nahm zuerst die gleiche Richtung wie Askenas, nämlich westlich durch Klein, asien über den thracischcn Bosporus nach Europa, dann