Das Morgenland
- Journal
- Das Morgenland
- Volume
- 4 (1841)
- Issue
- 12 (12.1841)
- Date
- 1841-12-01
- Page
- [Seite] (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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Der Berg Sinai. 357 mit dem Gesicht nach dem Kloster, fanden wir, daß die Richtung der Ebene und deS Klosterthals im Allgemeinen Südost halb Süd ist. Der Berg zur Linken oder nordöstlich von der Ebene, mit Namen Djebel el«Füreia, ist lang und hoch, mit flachem Lande auf dem Gipfel, worauf Weide für Kameele. Er erstreckt sich nördlich längs des Paffes, durch den wir Heraufstiegen, und südlich nach dem Wady esh-Sheikh an der südöstlichen Ecke der Ebene. Im Süden dieses Wady heißt der Berg, der über das Kloster von der Ostseite hereinragt, Djebel ed-Deir oder auch der Kreuzberg (derselbe der von andern Reisenden Episteme genannt wird). Der Berg auf der Westseite deS Paffes heißt Djebel eS -Seru oder es-Surey; aber südlich von der Felsspalte, die nach dem Wady Rüdwah hinabführt, nimmt er eine Zeitlang den Namen Sülsül-Zeit an, und dann an dem südlichen Ende nähe an dem Einbug, den el-Ghübscheh. Längs der Ebene ist dieser Berg etwas niedriger als der gegenüberstehende, und der Gipfel desselben mehr in wilde Spitzen gespalten, während über demselben und durch die Lücken seines Kamms ein viel höherer Gebirgsrücken weiter nach Westen, Djebel Tinia genannt, zu sehen ist. Diese Seite der Ebene ist ganz unregelmäßig wegen der Vorsprünge und Spitzen des BergeS, die von demselben hinein laufen. Im Westen deS obenerwähnten EinbugS liegt Djebel el,Humr, der durch einen Rücken mit dem el«Ghübscheh verbunden ist, über den ein Paß nach dem Wady Tülah und so nach dem Anfang des Wady Hibran führt. Djebel Humr geht an der westlichen Seite von el»Ledja eine Strecke entlang, und dann liegt etwas südlicher und weiter zurück der hohe Gipfel des Djebel Katherin oder St. Katharina. Der Name Sinai wird jetzt von den Christen ganz allgemein dieser ganzen Berggruppc gegeben, aber in