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Das Morgenland · 1841-12-01 · 12 (12.1841) · p. [Seite]

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Journal
Das Morgenland
Volume
4 (1841)
Issue
12 (12.1841)
Date
1841-12-01
Page
[Seite] (sequence 6)
Language
German
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358 Der Berg Tina«. dem enger» Sinne heißt nur der Bergrücken so, der zwischen den beiden parallel laufenden Thäler» Shneib und cl--cdja liegt. Es ist das nördliche Ende dieses hohen Rückens, der so kühn und majestätisch sich von dem südlichen Rande der Ebene erhebt; und dieser nördliche Theil wird jetzt von den Christeu Horeb genannt. Die Bedawin (Beduinen) jedoch scheinen diesen Namen nicht zu kennen. Von dieser Vorderwand aus geht der hohe Bergrücken, ungefähr Südost gen Süd, beinahe oder ganz anderthalb Stunden zurück, wo er in die höhere Spitze des Djebcl Musa ausläuft, der gewöhnlich für den Gipfel deS Sinai gehalten worden ist, die Stelle, wo das Gesetz gegeben wurde. Die heutigen Araber haben keinen andern Namen für die ganze Gruppe der Berge auf der Halbinsel als Djebcl et-Tur. ES ist möglich, daß sie zuweilen das Wort Sinai (Tur Sina) zur besoudern Bezeichnung hinznsetzen, aber es ist durchaus nicht gewöhnlich. Wir maßen qneer über die Ebene, wo wir auf der Wasserscheide standen, und fanden, daß die Breite an jener Stelle 2700 englische Fuß oder 900 AardS betrug, obgleich sic an andern Stellen breiter ist. Die Entfernung bis zum Fuße des Horeb, ebenso gemessen, betrug 7000 Fuß oder 2333 Bards. Den nördlichen Abfall der Ebene (nördlich von unserm Standpunkte aus) schätzten wir etwas weniger als eine englische Meile lang und eine Drittel Meile breit. Wir können daher die ganze Ebene recht gut zwei englische Meilen lang und ein bis zwei Drittel Meile breit schätzen, oder so viel als die Fläche von wenigstens einer solchen Quaddatmeile. Dieser Raum wird fast verdoppelt, sowohl durch den oft erwähnten Einbug im Westen, als durch die breite, ebene Fläche des Wady rsh-Scheikh im Osten, der rechtwink«

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