Das Morgenland
- Journal
- Das Morgenland
- Volume
- 4 (1841)
- Issue
- 1 (1.1841)
- Date
- 1841-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 29)
- Language
- German
- Belongs to
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»4 Di« Gadbucaer. spurlos mit sich sott. Mochte an den» Systeme der Phari« säerdas Meiste ebenfalls eigenes Klickwerk sein, so gründete es sich doch wenigstens auf den Glauben an das geoffenbarte Wort und die heilige Schrift Gottes; dieser unentweglichc Fels bildete die Unterlage auf welche der Pharisäismus sich gestellt hatte. Es konnte daher dieser letztre von dem Strome des Rationaluntergangs nicht völlig wcggefiuthet werden, und mit dem Wort, das durch alle Zeiten dauert, ging auch ein unvertilgtcr Rest pharisäischer Lehre durch die Jahrhunderte fort, weil diese an jenes Wort sich festgeklammert. Hingegen der Sadducäismus erwies sich als eine Pflanze ohne Wurzel , die im Sonnenscheine guter Tage sich breit macht, aber im Sturme des Unglücks dahin fährt. (Fortsetzung folgt.) Stauder Dinge im Morgenlande. Das Jahr 1841 tritt feierlich auf. Die Weltgeschichte wird —nach dem bekannten Worte —zum Weltgerichte; oder vielmehr in der Weltgeschichte beginnt sich ein Gericht zu offenbaren, das Gott in unfern Tagen über die Völker halten will. Vom äußersten Westen unsers großen, alten Weltcontinentcs bis in seinen fernsten Osten liegt überall die Hand am Schwerte. Von den Gestaden Marocco's bis in die Wüste des steinige» Arabiens ist Rüstung, KriegSruf und Kampf oder Kampfesgefahr; von dem atlantischen Ocran bis in die fernen, unbekannten Gewässer der Chinesen und Japanesen eilen mit Dampf und Segel die Fahrzeuge des Kriegs; alle Völker Curopa's und Asicn'S rütteln an ihren Waffen und schauen auf ihre Paniere. Dir Geschicke Europa'ö sind in enge Verflechtung getreten mit dem Loose Asien's,