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Das Morgenland · 1840-09-01 · 9 (9.1840) · p. [Seite]

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Journal
Das Morgenland
Volume
3 (1840)
Issue
9 (9.1840)
Date
1840-09-01
Page
[Seite] (sequence 9)
Language
German
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Änechische Schilderungen J®5 Taufe bevorstehe. Der Priester, die Mutter mit dem Kinde, und einige andere Weiber waren schon da, aber der Vater und der Taufpathe nicht. ES dauerte lange Zeit bis dieser letztere kam; es war ein Reiseführer iayoyyunfjsi, den ich sonst schon gesehen hatte. Man fing die Tauf« Handlung an; der Priester deutete dem Pathen, daS Kind zu nehmen, und führte ihn an die Kirchthüre. Nun wurde gebetet und bei jeder Dorologie oder Segen blies er zu drei Malen kreuzweise über das Kind. Auch der Pathe mußte dreimal das Kind anblasen und aus« speien. So ging dieß eine Zeit fort. Als einmal der Pathe nicht recht ausspie, bedeutete ihm der Priester, er müsse es noch einmal und besser thun. Endlich kehr» ten sie gegen die Mitte der Kirche zurück, wo wieder gebetet und das ganze Glaubensbekenntniß der griechi» scheu Kirche hergesagt wurde. Bei jedem Satze des rasch und flüchtig abgelcsenen Glaubens ward der Pathe, der unterdessen den Täufling auf den Armen hielt, ge« fragt, ob er dieß glaube, und der Priester sagte ihm zugleich die Antwort vor. *) Diese ganz handwerksmäßig herab» geleierten Glaubensversicherungen machten einen sonder» baren Eindruck auf mich. Nun ward das Kind als tauf» fähig angesehen. Der Priester nahm ei zwisch«^ seine Hände, hielt es gegen das Allcrhciligste der Kirche em» por und betete für seine Aufnahme unter die Zahl der Rechtgläubige». Ich erwartete nun, die Taufe selbst werde vor sich gehen, aber das Kind wurde seiner Mut» ter übergeben; der Priester ging hin und her und unter« hielt sich mit den Frauen. Mir kam der Gedanke, daß meine, als eines Franken, Gegenwart, Ursache dieser Zögerung sei, und ich gab daher dem Priester zu verstehen, *) Ttiorn/tii avio', nmrtvV 0ldUt’ft tu (dt? Ich flldUbf!

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