Das Morgenland
- Journal
- Das Morgenland
- Volume
- 3 (1840)
- Issue
- 5 (5.1840)
- Date
- 1840-05-01
- Page
- [Seite] (sequence 16)
- Language
- German
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144 U«Nr »K.jDftNNnMf M Iehenne« gleicht, »ehr ei» Zweifel, wa» »ohl von de« Prophekr» gemeint sei, u»d Lerfchiede»h«it der Ansichten hier« über findet so gut wie leine statt. Ganz ander» aber verhält es sich «it der Apokalypse und ihrer Auslegung. Obschon bereit» acht)eh« Jahrhunderte »it ihren Begebenheiten hinter un» liegen und dieselbe« in ihre» allgemeine» »ud besonder» Eharakterzügeu un» hinlänglich bekannt sind, so begegnen wir doch bei de» Auslegern de« unbestimmtesten Hin - »ud Herschwanken, und kau» sind zwei z« finden, welche in alle» Theilen zusammenstiunnten. Diese», gilt aber nicht blo» von denen die etwa durch bedeutende Zeiträume, oder känderentsernungen, oder durch Verschiedenheit der theologischen Grundansichte« von einander abstehe». Wir finden diesen gänzliche» Mangel sicherer, klarer Uebereinstimmuug in der Mitte derer, die durch Zeit und Rau«, Glaubensbekenntniß und biblische Gesinnung einander so nahe stehen al» möglich. Dieser Umstand erregt rin billige» Bedenke«, und wir dürfe» und müsse» e» un» erlauben, dem Gedanken Ran» zu geben, daß der gewöhnliche, bisherige christlich« kirchliche Standpunkt eben »och nicht der absolut rich« tige sei, weil e» sonst undenkbar wäre, daß der Zusammenhang zwischen de« prophetische» Worte und der ge« schtchttiche» Thatsache bisher noch nicht habe können mit evidenter Sicherheit ermittelt werden. Vermöge« «ir aber m'cht der christlich-kirchliche» Auffassung-weise daS Zuttauen unbedingter Richtigkeit zu schenken, so tritt allerdings der Kall ei«, daß wir un» nach einer drit« ten umzusehen haben, von der wir hoffe« dürfen, daß sie durch Evidenz und harmonische Verknüpfung der alt« testamentlichea Weissagung «it der apokal-ptische« und beider mit de« offenliegende« Thatsachen der Geschichte,