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Das Morgenland · 1840-05-01 · 5 (5.1840) · p. [Seite]

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Journal
Das Morgenland
Volume
3 (1840)
Issue
5 (5.1840)
Date
1840-05-01
Page
[Seite] (sequence 15)
Language
German
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tktar Iw OffmlaniKg M Zotzamw«. <||g Offeubaruug de- HErrn an Johannes auS«achev, und dadie Aufgabe, welche der Erklärer der Apokalypse -n löse« hat, dann besteht, nachzuweise« wie die Bilder und Weissagungen deS prophetischen Buchein den mannigfaltigsten Begebenheiten der chn'stlicheu Jahrhunderte wirklich ihre Erfüllung gefunden haben. Hier hören wir manchen unserer Leser verwundert fragen: "Und diesesollte nicht die rechte Ansicht sein? Oder wenn man diese nicht dafür will gelten lassen, welche andere läßt sich denn ausstellen?" Allerdings, wenn die Hanptbegebenheiten der christlichen Kirchenzrit und die prophetischen Bilder der Apokalypse sich so harmonisch einander gegenüberstellen ließen, wie wir daS Petschaft und daabgedruckte Siegel, einen Originaltext und seine Uebersetzung, eine Landkarte nnd die wirkliche Gegend einander gegenüber halten können, so würde die Richtigkeit der eben aufgezählten Ansicht alerwiesen zu betrachten sein. Und man entgegne nicht, ein solchegenaue- und evidente- Zusammentreffen der Weissagung mit ihrer Erfüllung dürfe weder erwartet noch gefordert werden. Dem ist nicht also. Die Weissagung, wenn sie ihren Zweck erfüllen soll, muß so bestimmte Züge geben, daß bei eingetretenen Ereignissen die Umrisse der letzter« de« unmißverstehbaren Stempel deprophetischen Bildean sich tragen. Diesehat auch jeweilen statt gefunden. Als Beispiel genüge e-, die von dem Prophetest Daniel geweiSfagten vier Weltmächte anzuführen. WaS darunter zu verstehen sei, konnte nur zweifelhaft sein ehe die Ereignisse selber eingetreten waren, seitdem aber die Weltgeschichte offenkundig midie vier Hauptmächte der Babylonier, Perser, Griechen nud Römer darlegt, ist ekeine«, der die Andeutungen der Wei-fagung «st der geschichtliche« Wirklichkeit ver«

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