Das Morgenland
- Journal
- Das Morgenland
- Volume
- 3 (1840)
- Issue
- 5 (5.1840)
- Date
- 1840-05-01
- Page
- [Seite] (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
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14t U«*«r di« DffmtanM« M 3»fcuiMf. soviel «an will, — immerfort, so lange es Mensche« gibt, wird die Bibel gelesen und in ihr Gottes Offenbarung gesunden »erden. Unsererseits also stellen wir uns der Apokalypse ge» genüber, wie der Bibel überhaupt: ohne irgend eine» v«»«is für n-thig oder zweckmäßig halten, anerkennen «ir in den Aussagen der Männer Gottes Mittheilungen, die Er selber durch sie als fein Wort an die Geschlechter der Mensche« gelangen ließ. Indem «ir daher jene christlich-poetische Ansicht über , die Apokalypse ihren Freunden zurückgebe» und überlassen, wenden wir uns zu der Bttrachtnng des zweiten Standpunkts. II. Diesen nennen wir den christlich-kirchlichen und zwar aus doppeltem Grunde. Zuerst schon darum, weil es diejenige Ansicht ist, welche im Ganzen immer in der Kirche ist festgehalten worden. Mehr aber noch mag die Bene«nung des christlich-kirchlichen für diesen Standpuntt sich rechtfertigen, weil sie der eigentlich« Ausdruck ist für das, waS man, nach dieser Ansicht, als Inhalt der Apokalypse erkennt. Man nimmt nämlich die Weissagungen dieses BucheS unbedenklich als wirkliche Weissagungen an und bezieht sie chrem ganzen Umfange nach auf die Geschichte der Kirche Christi auf Erden. Mögen die Ausleger, die wir hier im Auge haben, i« der Deutung her einzelnen Theile der Apokalypse auch noch so weit auseinaudergehrn, so find sie doch in der Wahl des allgemeine« Standpunktes, von dem aus sie dieses Buch bettachte», mit einaudtt einig; sie zweifeln nicht, daß die Leide« und Bedrückungen, die Kämpfe und der endlich« Sieg uuserer christliche» Kirche de» Gegenstand der