Das Morgenland
- Journal
- Das Morgenland
- Volume
- 3 (1840)
- Issue
- 3 (3.1840)
- Date
- 1840-03-01
- Page
- [Seite] (sequence 20)
- Language
- German
- Belongs to
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94 Ü<rt Pstan-enreich in Palästina. ' wollenpflanze oder qotri*), so wie die Färberröthe oder Ki»K. Wenn ich des eigentlichen Volkeder Pflanzen «nd Blumen von Palästina, welche unS die schönste Zeit des Jahres hier zu Gesicht brachte, auch nur mit wenigen beschreibenden Zügen gedenken wollte, dann könnte . mein Bericht zu einem kleinen Büchlein anwachsen; denn «er nur dem — verhältnißmäßig doch nur kurzen — Laufe des Jordan vom tobten Meere am Liberia-- und Merom-See bis zu den obersten Quellen am Antilibanon folgt, der durchwandert in wenig Tagen klimatische Zonen und mit ihnen zugleich verschiedenartig« Formen des GewächsreicheS, wie sie in andern Gegenden der Erde um Hunderte von Meilen auseinander liegen. Ein Pflänzlein, daS die Pilgrime gewöhnlich am Oelberg sich sammeln, ist die kleine Blut-Immortelle (Gnaphalhtm Mügnineam); vom Earmel und Libanon nehmen sie sich die große orientalische Immortelle (Gnaphaliwn orientale) als Andenken ihres Pilgerzugemit. Auch nach den Früchten der palästinensischen Mandragora**) (Mandragora aatumnalis) suchen die orientalischen Ehristen, so wie die Muhammedaner, in der Umgegend von Jerusalem, weil sie diesen Früchten besondere Kräfte zuschreiben. Sie ist aber gerade hier selten, häufig dagegen südwärts von Hebron, dann am Tabor und Earmel. Wer die Pracht der Lilien-Gewächse, der Tulpen, der Hyacinthen, Rarcissen und Anemonen recht im •) Dies« arabisch« Benennung d«r CoumwoB«, g»ta oder ist mit brat Gegenstand« selbst» den st» bqeichnet, in di« europäischen Länder hrrstbergemandert, und davon komm» das fran- »östich« eottoa, so wie da« deutsch« Kattun. •*) Man hält di«, » Mos. 30, ts. und Hohesl. 7. 13. ermähn» ten Dudai« für «ine Mandragoren-Nr».