Das Morgenland
- Journal
- Das Morgenland
- Volume
- 3 (1840)
- Issue
- 3 (3.1840)
- Date
- 1840-03-01
- Page
- [Seite] (sequence 19)
- Language
- German
- Belongs to
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v>it Pfieiyenreich in Pelätziau. g| Die Arte» des Getreides gehen in viele« Gegenden des Landes, vor allem in der Ebene Jesreel und auf dm Hochebenen von Galiläa, in großer Menge von selber auf, als verwilderte Nachkommen der vormals hier bestandmen Saatfelder, und bezeugm hiedurch noch jetzt, welch herrliches Getreideland einst Palästina gewesen. Außer dem Waizen und der Gerste sahen wir unter diesen Wildlingen auch häufig unsern Roggen. Der jrtzige, sehr nachlässig betriebme Ackerbau beschäftigt sich mit der Eultur fast derselben Getreidearten, die man in Aegypten baut. Man sieht Felder des Sommer-Moorhirses (arab. durah gaydi), des gemeinen (durah aay* feh) und des Herbst-Moorhirses (durah dimiri), welche stmmtlich Varietäten des Holcua Sorghum sind. Waizen (arab. kumh), besonders der Spelt, Gerste (arab. achay-ir), gedeihen fast überall; in der oben» Jordansaue und am Merymsee auch Reis (arab. am»); an der Jacobsbrücke im Jordan sahen wir schönes, hochwüchsiges Pqpyrusschilf. Bon Hülsenfrüchtrn baut man den hommoa oder die Kichererbse (Cieer arictinum), die fühl oder ägyptische Bohne (Vieia faha), den gia«hruugayga (Phaaeolua Mungo), und gilban (Lulyrua aatirus), so wie di« ada oder Linsen und die biailleh oder Erbsen. Unter den Gemüsen sind die Früchte der HibiscuSarten beliebt. Hie und da ist auch durch die Franken (Europäer) der Anbau der Kartoffel« (arab. hollu» franachi) versucht worden. Sehr gemein ist in dm Gärten der Klöster die kaaraehuf oder Artischoke, so wie der hhua oder Salat. In feuchtm Gegenden, wie bei Sichern, die batikh oder Wassermelone, khiar oder Gurke u. a. Häufiger als der ketau oder Lein wird der huat oder Hanf gebaut; in günstigen Lagen auch die Baum-