Das Morgenland
- Journal
- Das Morgenland
- Volume
- 3 (1840)
- Issue
- 3 (3.1840)
- Date
- 1840-03-01
- Page
- [Seite] (sequence 21)
- Language
- German
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Dal Pfianzenreich in Pattßina. ~r g{ Großen sehen will, der muß im Frühling einige der Gegenden besuchen, durch welche wir kamen; empfangen doch in diese» Lande selbst die wilden Laucharten ein« Schönheit und Größe, die sie zm» Schmuck unserer Gärten machen würde. Die Thterwelt. Bei der Thierwelt von Palästina «erde ich mich noch kürjer verweilen. Rur selten fleht «an noch Heer« den von Rindvieh; der Stier der Umgegend von Jerusalem ist unansehnlich und klein; Rindfleisch oder Kalbfleisch gehören zu den seltener» Genüssen. Dagegen gedeiht der Stier besser und wird häufiger gesehen in dem ober» Jordanthale, auch am Tabor und in der Nähe von Nazareth, vor allem aber ostwärtvom Jordan, auf dem Wege von der Jacobsbrücke nach Dama-k. Den gunns oder Büffel fleht man in den Gegenden der Meeresküste; er kommt hier an Größe und Stärke dem ägyptischen gleich. ES scheint das türkische System der Abgaben gewesen zu sein, das vom Großen zu Großes nahm, oder auch die Raubsucht der herrschenden Fremdlinge de- Lande-, dem sich das Kleine leichter verbergen und entziehen ließ als da- Große, was der eifrigen Zucht der Rinder solchen Eintrag that, denn man darf wohl sagen, daß, wenn noch hundertmal so große Heerde«, als jetzt da sind, in den fruchtbar gebliebenen Auen und Gefilde« weideten, sie mehr niedertreten würden, als sie verzehren könnten. Wenigstenerschien dieß in den Frühling-monaten so, in denen die GraS« und Getreidearten noch nicht, weil der Mensch das Mähen »nr« säumte, von selber zum Heu zusammengetzorrt waren. Wenn in unfern Tagen ein König Friedrich oder Salomo JSraelS Herrscherthron bestiege, er würde sich, statt