Das Morgenland
- Journal
- Das Morgenland
- Volume
- 3 (1840)
- Issue
- 2 (2.1840)
- Date
- 1840-02-01
- Page
- [Seite] (sequence 28)
- Language
- German
- Belongs to
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«0 Lag« uni jfliau mm 3*nifaiMi. «an bann die höher gelegmm Pnncte des Sandes öfters mehrere Tage lang weiß beschneit. Der Spätrege« stellt sich um die Zeit der Frühlings-Tag-und Nachtgleiche oder bald nachher ei». — Wie reichlich in Palästina der Lhau faste, davon werde ich bei der Beschrei, bang unserer «eitern Reift reden. Auch dieser trägt das Seine j« Ernährung des Landes bei; das «eiste Wasser aber, dessen der Mensch zu seine« Haushalt bedarf, kommt vom Regen. Namentlich hat m Jerusalem jedes Haus eine oder mehrere Eisteraeu; wir trän, ken in unser« Kloster kein anderes, als Eisternen-Waffet, und fanden daffelbe von ganz besondere« Wohlgeschmack und dabei vollkommen klar und rein*). Gebirgkarten um Jerusalem. Was die herrschenden GebirgSarten der Umgegend von Jerusalem, und, wenn ich von der kleine« Strecke, welche ich durchzog, urtheile« darf, deS gelobten Landes überhaupt betrifft, so glaube ich sagen zu dürfen, daß dft Gebirge diesseits-des Jordans fast durchgängig Kalk sind, quf dem sich schon jenseits Kana, auf der Hochebene von Hittin und am westlichen Abhange deS Gees von Liberias der Basalt einsindet, welcher ostwärts vom Jordan in so ungeheuer großen Massen und weiter Ausdehnung auftritt, als ich dieß nie vorher gesehen. Daß jener Kalkstein, der bei Jerusalem, der zwischen da und Jericho, so wie bei Nazareth und am Labor zunächst iu's Auge fällt, der dm Gipfel des Oelbergs bedeckt uud seine Abhänge bildet, zu« Kreidekalk gehöre, wird *) Doch horbergt 3«rtifa(«N in ftium uatcrirbifttti FUs«n> schoss» auch «in» güs, »,v»rH«»lich«n DutiiHtfori, lb«r ««(» ch«n o»rdor««n«n Schatz d«r h«li-«a Stadt »ir in «in«« der fol-enLr« -«ft« «ÜM0«* Nähere deibringen »nfc«n.