Das Morgenland
- Journal
- Das Morgenland
- Volume
- 3 (1840)
- Issue
- 2 (2.1840)
- Date
- 1840-02-01
- Page
- [Seite] (sequence 27)
- Language
- German
- Belongs to
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mn» «Mia »mt Jtnifiikm. 82 Grade Staurantr brtragm. Wen« dann, wfc ditß gerade tu der Mitte de« Gommers häufig der Kall ist, der heiße, trockene Ost- und Südost-Wind weht, bringt selbst die Nacht nar wenig Abkühlung, und der Ansenthalt' in der fast schattenlose« Nähr von Jerusalem Mt dann de« Fremden, der an« den -ändern des. Schatten«'und der Wafferstrbme hieher kam, so unerträgllch, daß die Gchaaren der Kreuzfahrer, bei der erste« Sela, genmg der Gtadt, sich tief in die Erde eingrnben» deren durchwärmter Staub nur wenig Linderung gegen die Hitze brachte. Dennoch wird da« hoch gelegene Je»n! falem auch «och in den Zeiten de« Spätfrühlings Manchmal von so kühlenden Nordwinden besucht, daß selbst tm Anfänge de« Juni'die Mönche, de« griechischen Kloster« zuweilen wieder ihre Pelzkleidungen anlege«. Dagegen ist dir Hitze in den Herbstmonaten meist iwch sehr groß, und auch nach dem Krühregen, welcher mitten in der Zeit zwischen der Herbst-Tag- und Nachtgleiche und der Wintert Sonnenwende, ttwa sieben Wochen vor Weihnacht, fällt, da« lechzende Land mit seinen reichen Strömen erquickt hat, bringen die Südwest-Winde wieder so mild« Tage, daß hier die Zeit um Weihnacht öfter« zu den lieblichsten Zeiten de« ganzen Jahre« gehört^). In der Regel fängt ei erst gegen die Mitte de« Januar« an etwas anhaltender kalt zu «erden, und selbst noch im Februar gefriert e« zuweilen, f» wir auch der Schnee in Jerusalem, eben so wie in Rom, al» eine, zwar schnell vorübergehende, dennoch aber nicht besonder« seltene Erscheinung bekannt ist. Ohnehin fleht *1 Doch nicht immer. Wenigst«,« »ft» H dann auf den Gediegen Kastlla«, di« den beschneiten Höhen de» «ntilibanon näher liegen, öfter« sehr empfindlich kalt. >nm«rk. de« Derfaffrr»,