Das Morgenland
- Journal
- Das Morgenland
- Volume
- 3 (1840)
- Issue
- 2 (2.1840)
- Date
- 1840-02-01
- Page
- [Seite] (sequence 29)
- Language
- German
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dcMrfintnr hm 3*Hfei«R. •I a»ch der Anfänger in dieser Art der Untersuchungen ol*, bald erkennen. Aber außer de» Kreidekalk zeigt sich schon um Jerusalem, eben so wie in ander« Gegenden de- Landes, eine audere Felsart, die ich für keine andere, als für unsere sogenannte Jura,Formation halten konnte*). Man dürste, um uur noch eine Bemerkung über die Gebirgsnatvr von Palästina hinzuzufügen, diese- Land vor den meisten andern Ländern der Erde, ein Land de- Salzeneunen, damit seinem Ueberflusse, der vorzüglich am tobten Meere zu Hause ist, auch in leiblicher Hinsicht ein Salz der ganzen Erde werden könnte. — Auch a« warmen Quellen ist eüberaus reich. — Dem lästigen Sande begegneten wir erst wieder jenseits de- Libanon, bei Beirut, und ln geringer Menge an ein, zelnen Stellen der Hochebene von Damask. Palästina ist schon von Natur ein Land der Höhle«, tpie wenig andere Länder der Erde, und seit alter Zeit hat der hier wohnende Mensch die Zahl dieser Grotte« noch vermehrt oder ihren uatürliche« Umfang erweitert, weil er gern, wie die Taube, i» den Felslöchern und Steinklüftrn wohnte. . In diese» ist i« Sommer gegen die Hitze, so wie t» Winter gegen die kalten Winde und Regen Schutz zu finden. An vielen Orte« sieht mau noch jetzt die Häuser so an dm Fels gebaut, daß die Höhlen desselbm theils zu Kammer», cheilzu Lieh» ställm dienen können. Obgleich da- Erdbeben zu den öfter «iederkehrmd« Schrecknissen de- Landegehört, bemerkt man dennoch die Spurm feine- Borüberzuge- *) Stat mm« »ir nach den Berichte« von «nßag -er hierüber schon im vorigen Jahrgang», 18»», Seit« 77 ff. » mitgrtheiit haben.