Das Morgenland
- Journal
- Das Morgenland
- Volume
- 3 (1840)
- Issue
- 1 (1.1840)
- Date
- 1840-01-01
- Page
- [Seite] (sequence 8)
- Language
- German
- Belongs to
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Da« tzeiligthum. S Noch mehr. Wenn der eine oder andere unserer Leser sogar der Ansicht sein sollte, daß die Wahrheiten, wel, che wir in der Symbolik des Heiligthums angedeutet finden, zwar an sich heilsame Wahrheiten seien, aber schwerlich als in jenen Symbolen liegend dürfen betrach, tet werden, so ist auch an solche Leser unser Wort kein vergebliches. Wir treten in ein neues Jahr; da freut sich Jeder der alten Stützen, der alten Liebe und Treue, der alten Wahrheit und des alten Heils. Derjenige also, welcher der Meinung ist, die Erkenntnisse, von denen wir reden wollen, liegen nicht eigentlich in jenen Heiligthümern selbst, mit dem besprechen wir doch gerne zum neuen Jahre diese alten Heilserkenntnisse, mag ihm auch scheinen die alten Symbole des israelitischen Eultus geben mehr nur die Veranlassung dazu, und unsere Betrachtung knüpfe sich daran wie die Ehristgeschenke an den Baum, dessen eigentliche Früchte sie doch nicht sind. Wir selbst sind freilich in Hinsicht auf die symbolisch-typische Beziehung der zu besprechenden Gegenstände anderer Meinung, wollen aber Jedem — in unwesentlichen Dingen — seine eigene Ansicht nicht verkümmern, und wünschen vor Allem das neue Jahr mit allen Menschen, zumal aber mit unfern Lesern, in Liebe und Frieden zu beginnen. t. Im Allerheiligsten stand die BundeSladr, und sie allein. *) Sie enthielt die steinernen Tafeln, die göttliche Bundesurkunde, denn »wie die Lade das Zeugniß, so sollte Israel den ganzen Rathschluß Gottes hü, ten und bergen.» Auf der Lade, und mit dem Deckel derselben — dem Gnadenstuhl — aus einem Ganzen *) Man vergleiche über die Bedeutung derselben wa« wir gesagt haben Morgen!. l8Z«. S. 222 u. ff.