Das Morgenland
- Journal
- Das Morgenland
- Volume
- 2 (1839)
- Issue
- 12 (12.1839)
- Date
- 1839-12-01
- Page
- [Seite] (sequence 21)
- Language
- German
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vir Geräthe im Aeiligthum. 371 und Kelch mit einander wechseln können, wie zwischen den Versen 33., 34., und 35., 36. geschieht. Das Gesagt« findet ebenfalls seine Anwendung bei Betrachtung der andern Stelle, wo der Leuchter geschildert ist, 2 Mose 37, 17 ff. Ja, es fällt daselbst im IS. Vers noch starker als in der ersteren Stelle auf, wie die Bezeichnung Kelch den allgemeinen Begriff ausdrückt, der sodann durch Knauf und Blume nur erklärend aufgelöst wird, indem dort durch den Zwischensatz: »an einem Rohre» diese letzteren Bestimmungen von dem Hauptbegriffe, dem Kelche, noch weiter zurücktreten. Ein unringenommener Leser des Grundtertes würde, namentlich in der eben angeführten Stelle, schwerlich auf den Gedanken kommen, in den oft erwähnten drei Ausdrücken aufeinander folgende Theile eines gar nicht genannten Ganzen zu sehen, vielmehr muß Jedem als die nächste Dermuthung sich ergeben, unter den Kelchen sei das Ganze zu verstehen, dessen Theile als Knäufe und Blumen beschrieben werden. Daß aber eine aufgeschlossene Blüthe, sammt dem Kelche, aus dem sie hervorging, im Hebräischen als ein Kelch gedacht und so bezeichnet werden kann, wird um so weniger ausfallen, wenn man bedenkt, daß das hier gebrauchte Wort*) den größer« Kelch bezeichnet. Man sehe Jerem. 35, 5., wo neben diesem Geräthe noch Schaaken Vorkommen, in welche der Wein zum Trinken erst ausgeschöpft wurde. Eine andere Frage ist, wenn wir die ganze Verzierung als eine aufgeschlossene Blume fassen, welcher Art denn diese Blume war? Wir glauben annehmen zu dürfen, daß jene Zierrathcn Granatblüthen vorstellten. Unsere Beweggründe sind folgende. Da der Tert selbst *1 G»Ma. Oer kleinere Kelch hrißl C«-.