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Das Morgenland · 1839-12-01 · 12 (12.1839) · p. [Seite]

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Journal
Das Morgenland
Volume
2 (1839)
Issue
12 (12.1839)
Date
1839-12-01
Page
[Seite] (sequence 15)
Language
German
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Ci« Geräthe im Hriligthum. 365 kamen, wie dieses auch unsere Zeichnung ausdrückt. Ebenso wird mit größerer Wahrscheinlichkeit angenommen, daß die Seitenarme gebogen emporstiegen, und nicht gerade gestreckt, fächerförmig vom Schafte ausliefen. Die Gestalt der Lampen selbst wird ebenfalls nicht genauer beschrieben; in Uebereinstimmung mit der Erklärung der Rabbincn haben wir auf unserm Bilde sie schaalen- oder löffelförmig dargestellt, und, weil sie auf der Hanptzeichnung den «ordern Theil uns zuwenden, ist rechts unten auf dem Blatte eine solche Lampe abgebildct, wie sie von der Seite gesehen sich, darstellt. So weit läßt sich die Beschreibung des Leuchters mit Sicherheit geben. Denn was auch im Terte nicht besonders geschildert wird, ist zum Theil von der Art, daß die Sache sich ziemlich von selbst versteht, wenn gleich über die Bearbeitung im einzelnen noch ein^^ln« sicherheit übrig bleibt;*) zum Theil hilft das in Rom aufbewahrte Abbild unserer Vorstellung nach, wo die Schilderung in der mosaischen Urkunde zu viele Unbestimmtheit ließe. **) Noch ist aber ein Gegenstand übrig, der in der That dunkel ist, weil einerseits die Worte der Beschreibung im Grundterte nicht unerhebliche Schwierigkeiten darbieten, andrerseits weder die Rabbinen noch die Abbildung in Rom uns zu der gewünschten Klarheit verhelfen. Die Hauptröhre nämlich, welche die mittelste Lampe ttug, und die Nebenröhren oder Seitenarme, auf denen die sechs übrigen Lampen aufsaßen, waren nicht einfache, glatte Röhren, sondern sie waren gettiebeu mit künstlichem Bildwerk, und zwar so, daß die gleiche bildliche Verzienmg an dem Schaft oder der Hanpttöhre viermal und an jedem der sechs Seitenarme dreimal, in *) Z. B. die Form de» Fuße», der Lampen u. s. w. ") Z. B. in Beziehung auf di» Richtung und Höhe der Seitenarme.

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