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Das Morgenland · 1839-12-01 · 12 (12.1839) · p. [Seite]

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Journal
Das Morgenland
Volume
2 (1839)
Issue
12 (12.1839)
Date
1839-12-01
Page
[Seite] (sequence 14)
Language
German
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364 Die Geräthe im Heiligthum. statt dieses Fußes sagt uns aber der Tert nichts. *) Die spätem Rabbinen wußten darüber nichts zuverlässiges mehr und muthmaßen blos, wie wir es auch thun können. Wahrscheinlich ist es, daß das Fußgestelle in drei Füße auseinanderging; cs wird auf diesem Wege für jedes zu stellende Geräthe der festeste Halt gewonnen und das Wort des Grundtertes, Lende, scheint diese Auslegung zu begünstigen. Es mag nun aber dieses Fußgestelle so oder anders , ausgesehen haben, wir mußten auf unserer Zeichnung nothwendig dem Leuchter einen Fnß geben, und in Ermanglung verläßlicher Auskunft haben wir wenigstens getrachtet, selbsterfundene Verzierungm möglichst wegzulassen und einen einfachen Fuß hinzuzeichnen, ohne dadurch einer richtigem Erklärung ifalls sie je könnte gegeben werden — vorgreifen zu wollen. Von dem Fuße auf stieg der Schaft oder die Hauptröhre gerade empor. Von ihm gingen Scitenröhren oder Arme aus, und zwar je zwei und zwei, drei Paare von Armen übereinander. Oben auf dem Hanptstocke und auf jedem dieser sechs Arme befand sich eine Lampe, so daß also der Leuchter mit siebenfachem Lichte strahlte. ES ist nicht wahrscheinlich, daß die Arme eine abnehmende Höhe hatten und also die Lampen eine Art Lichtpyramide bildeten, vielmehr ist anzunehmen, daß sämmtliche Seitenröhren zn der Höhe des Schaftes aufsticgen und somit die Lampen in eine horizontale Linie zu stehen *1 Wir haben schon früher (I8S8, S. 227.) bemerkt, daß bei einigen Gegenständen, die sich von selbst verstehen, wie z. B. die Füße an der Bundeblade, oder bei solchen, die mehr dem äußerlichen Gebrauch der Geräthe angehören, wie ). B. die Tragstangen, in der heiligen Beschreibung entweder nicht« darüber gesagt oder nur da« Wesentlich» beigebracht wird, mit »ebergehnng der Rebenumstande, j. B. der Dicke und Länge der Stangen.

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