Das Morgenland
- Journal
- Das Morgenland
- Volume
- 2 (1839)
- Issue
- 12 (12.1839)
- Date
- 1839-12-01
- Page
- [Seite] (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
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Du Geräthe im Heiligthum g6l und cinschenke». Man vergleiche auch 4 Mose 4, 7. Eines oder das andere dieser Geräthe kann zum Tragen des Brodes und des Weihrauchs gedient haben, die an, dern aber waren nach dez» ausdrücklichen Worten des Textes für den Wein des Trankopfcrs bestimmt. Der Umstand jedoch, daß des Brodes so umständlich gedacht wird, während des Weines nicht einmal namentlich Er, wähnung geschieht, sondern derselbe nur vorausgesetzt ist durch Nennung der Geschirre zum Aus, und Einschenken, zeigt, daß die größere Wichtigkeit und Bedeu« tung dem Brode zukommt und der Wein mehr nur als Zubehör betrachtet wird. II. LinkS oder südlich von dem Schaubrodtisch, in der Mitte vor dem Vorhang stand der Rauchaltar. 2 Mose 30, 1 — 10. und 37, 25—28. Sein Bau und seine Ausstattung waren sehr einfach. Wie die vorhergehen« den Geräthe bestand er auS Schittimholz, das mit Gold, blech überzogen war.*) Bei einer Höhe von 2 Ellen, hatte seine Oberfläche 1 Elle in's Geviert. An den vier Ecken der Fläche erhoben sich vier Hörner, über deren Gestalt der Text nichts Näheres sagt. Unterhalb der *1 Im Zten Verse wird gesagt, der Altar sei mit Gold überzogen worden. Um deutlich zu machen, daß nicht nur die Platte oder obere Fläche so ausgestattet worden, sondern alle Theile desselben, wird dem Befehl« des Ueberziehen« mit Gold ausdrücklich beigefügt: »Sein Dach und sein« Wände ringsumher und seine Hörner». Man hat nun hier unter der Bezeichnung Dach keine besondere Vorrichtung an dem Altäre zu suchen. Dach bedeutet nur obere Fläche (wie im Morgenland«. in Beziehung auf das Hau«, das Dach diese Eigenschaft jetzt noch hat), und dir Verbindung von Dach, Wände und Hörner umschreibt nur das Ganze durch Nennung der einzelnen Bestandtheilr.