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Das Morgenland · 1839-07-01 · 7 (7.1839) · p. [Seite]

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Journal
Das Morgenland
Volume
2 (1839)
Issue
7 (7.1839)
Date
1839-07-01
Page
[Seite] (sequence 29)
Language
German
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Dit Zeit der Propheten. m Sohn Jotham (758—741), waren auf Befestigung bcö Reiches nach außen und innen bedacht, und namentlich unter Jotham hatte Juda eine hohe Stufe von Wohl« stand erreicht. Hier aber war dieses Reich auf seinem Gipfel angelangt, wenn nämlich neben allen fortbeste« henden inner« und äußern Schäden von einem Gipfel der Größe kann die Rede sei». Von da an aber gebt es zur Neige mit dem judäischen Reiche; die nie ausge« rottete Abgötterei, wie Unkraut in einem Frnchtgefilde, sproßte immer üppiger auf nnd erstickte die bessere Pflan« ziing. Die Könige besserer Art, welche noch austraten, vermochten nicht eine Wiedergeburt des sittlich verfalle« neu Volkes zu bewirken; sie hielten nur den rasche» Sturz auf, nnd ihr besseres Walten gab den Prophe« ten und den Gutgesinnten im Lande einen Halt, wodurch es möglich wurde, daß der unvermeidliche politt'sche Un« ang nicht auch den Glauben nnd daS Geistesleben <W in sein Grab hinabzog, wie dieses im Reiche Eph« raim der Fall war, welches so spurlos von der Erde verschwunden ist, daß man bis heute in allen Weltthei« len die verlorenen zehn Stämme Israels vergeblich sucht. Wie nun aber seit Jotbam die Thätigkeit der Propheten stärker hervortritt, so beginnt auch seit seinem Nachfolger AhaS die unselige Verflechtung Israels mit den politischen Gewalten am Tigris und Euphrat. Ehe wir aber auf diese neuen Gesichtspunkte näher rintrcten, müssen wir nnS wieder nach dem Reiche Sph« raim umsehe», in welchem Jehn als Gründer einer neuen Dynastie und als Zerstörer des BaaldirnsteS aufgetteten ist. wa« sich auch wieder dadurch erklärt. daß die Bedeutung beider Namen sich nahe steht, «farja »ielt auf die Hülfe, Usia auf die Macht de« HErrn.

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