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Das Morgenland · 1839-07-01 · 7 (7.1839) · p. [Seite]

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Journal
Das Morgenland
Volume
2 (1839)
Issue
7 (7.1839)
Date
1839-07-01
Page
[Seite] (sequence 30)
Language
German
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Die Zeit der Propheten. Jehu's Sohn und Enkel, Joaha- (856—840) und Joa- (840 — 825) theilten mit ihm die gleichen Grundsätze der Regierung und das gleiche politische Mißgeschick. Die Feindseligkeit der Syrer gegen Ephraim war eine Strafe und ein Züchtigungsmittel in Gottes Hand um den Baaldienst von Grund aus dem Volke zu entleiben und es ihm fühlbar zu machen, daß seine Kraft allein bei seinem Gott sei, und nicht gewonnen werde durch Gleichstellung in Glauben und Art mit den benachbarten Heiden. Erst unter JoaS fing Ephraim an sich zu erholen und gegen die Syrer wieder aufzukommen, wie der sterbende Prophet Elisa (2 Kön. 13, 14 ff.) dem wehklagenden Könige im Namen des HErrn es verheißen hatte. Während jedoch durch Jehn und seine Nachfolger der Dienst des Baal im Ganzen ausgerottet wurde, blieb nicht nur im Geheimen noch viel Abgötterei übrig, sondern auch der Dienst des wahren Gottes, zu dem man sich dem Namen nach bekam»te, war weder nach seinem schriftlichen Worte, im Gesetze, noch nach seinem mündlichen, durch die Propheten, eingerichtet. Zehn glaubte genug gethan zu haben, wenn er nur die Verehrung des Baal ausrotte und das Bekenntniß des wahren Gottes herstelle, aber die goldenen Kälber in Dan und Bethel ließ er stehen *), weil es eine Maßregel politischer Vorsicht war, das Volk nicht zu einem Nationalheiligthum ziehe» zu lassen, das außerhalb der Grenzen des Reiches und im Herzen des nebenbublerischen Nachbarlandes lag. ') Diese Verehrung Gotte« unter dem wahrscheinlich bei den Aegyptern entlehnten Bilde de« Rinde« wird, weil Ierobeam, der Gründer de« ephraimitischen Reiche« sie einführte, in der Schrift gewöhnlich be»eichnet durch: »die Sünde Ierobeam'«. de« Sohne« Nebat, welcher J«rael sündigen machte.» (Fortsetzung folgt.)

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