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Das Morgenland · 1839-07-01 · 7 (7.1839) · p. [Seite]

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Journal
Das Morgenland
Volume
2 (1839)
Issue
7 (7.1839)
Date
1839-07-01
Page
[Seite] (sequence 24)
Language
German
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21H i Die Zeit der Propheten. Ge^en diese Bemühungen, den Götzendienst in Ephraim amtlich und mit königlicher Gewalt einzuführen, trat der Prophet Elia auf, und zwar in einer Geisteskraft, wie keiner vor ihm oder nach ihm. In seinem Veden reihen sich die gewaltigsten und wunderbarsten Ereignisse an einander, die alle einen großartigen Charakter an sich tragen. Wenn er spricht, so geschieht es in kurzen, gewichtigen Sätzen, welche wahre Richtersprüchc des Höchsten sind. Die Begebenheiten, die er verkündigt, werden von ihm nicht blos vorausgesagt, sondern auch bewirkt; auf sein Gebet schließt sich der Himmel, und aus sein Gebet fällt der ersehnte Regen; daS Feuer vom Himmel frißt zwei Hanptlente mit ihrer Schaar, hingegen der Sohn der Witwe von Zarpath schlägt daö im Tode gebrochene Auge wieder auf und lebt. Die Roth des Landes, welche verursacht wurde durch die dreijährige Dürre, machte auf König und Volk einen solchen Eindruck, daß Ahab auf Elia's Wort die ganze Priesterschaft des Baal und des Hains ld. h. der Ascherah oder Asthorcth) zugleich mit den» ganzen Volke des Landes auf dem Vorgebirg Carmel versammelte, wo die von Elia dem Volke gestellte Wahl zwischen dem Gott Israels oder den« Baal vor dieser großen, in ihrer Art einzigen Nationalversammlung oder Landsgemcindc, unter de» auffallendste» Zeichen des lebendigen Gottes, so fiel, daß daS Blut der getödteten Propheten des HErr» an der sämmtlichen Baalspriesterschaft konnte gerächt werden, ohne Widerrede deS erschrockenen Königs. Der augenblicklichen Ergriffenheit folgte aber bei König und Volk die Abspannung, und gegen die Rache der Jsebel schützte Niemand in JSrarl, und auch der fromme König Josaphat in Juda nicht, den geächteten Mann Gottes. In der Wüste sprach er z» dem, der ihn gescn-

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