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Das Morgenland · 1839-07-01 · 7 (7.1839) · p. [Seite]

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Journal
Das Morgenland
Volume
2 (1839)
Issue
7 (7.1839)
Date
1839-07-01
Page
[Seite] (sequence 22)
Language
German
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916 Di» Zeit krr Propheten. rief zwar eine» Gegenkönig, Thibni (,928....) ans, der aber nicht zu Kraft kam und bald starb. Amri wurde Gründer eines neuen Regentenhanses, das jedoch nur bis auf den dritten Nachfolger sich fortsebte und für ganz JSrael verhüngnißvoll geworden ist. Er .legte die Stadt Samaria an, auf einem Berge, der eine schöne Aussicht über das Land gewährt, etwa 16 Stunden nördlich von Jerusalem, und scheint ein kräftiger Mann gewesen zu sein, der sein Reich emporznbringcn und zu befestigen suchte, weshalb er auch seinen Sohn Ahab (.918—8971 mit einer phönicischen Prinzessin vermählte. Diese letztere, Jsebel*), übte über ihren Gemahl ein entschiedenes Ul- *1 Sie war die Tochter de« Ethbaal, eines Priesters der «starte . der sich aber des Throne« von Eidvn bemächtigte und als König herrschte. Die Verbindung des unrechtmäßigen Königshauses in Ephraim mit dem empvrgekommrnen Hause des Ethbaal war eine kluge politische Eombination. Ueber di» Verwandtschaft dieser Jsebel mit Dido» der Gründerin von Karthago, deren Geschichte Virgil mit den Schicksalen seines Aenra« verflochten hat, gibt Iosephus (-«»». Ap. c«p. 18.) nach Mrnander folgende genealogische Auskunft: Ethbaal, Priester und König. Badezoru«. Jsebel. Ahab. Margenus. Pygmalion. Dido. Uebrigens erhellt hieraus, warum Jsebel, die Tochter'«- nes Priesters der Astarte, eine so eifrige Beförderin des Götzendienstes war, und da 31 Jahre nach Ethbaal seine llrenkelin Dido, die Schwester Pygmalion'«, Karthago baute und einen berühmten Staat gründete, so sieh» man auch, welcher Geist die Frauen dieses königlichen Hause« beseelte. Man wird sich daher um so weniger wundern, daß Jsebrl das Reich »nt den König von Israel (Ephraim) de-

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