Das Morgenland
- Journal
- Das Morgenland
- Volume
- 2 (1839)
- Issue
- 6 (6.1839)
- Date
- 1839-06-01
- Page
- [Seite] (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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1 164 Urt«r di« Zunamrn der Mo-Iimrn. auf den Namen Ibrahim folgt der Zuname Sa» hireddin (Helfer der Religion); auf JSmail folgt Ssadreddin (Vorsitz der Religion). Mit dem Namen Jakob wird der Zuname Ssafieddin (Reinigkcit der Religion), mit dem Namen Jesus wird der Zuname Mesdiheddin (Messias der Religion), mit dem Namen MoseS der Zuname Kelimeddtn (Redner der Reii» gion), mit dem Namen Jshak der Zuname Ghajaßeddin (Hülfe der Religion) verbunden. Der Ahmed Genannte nimmt den Zunamen Fachreddin (Ruhm der Religion), der Mahmud Genannte den von Redsch» meddin d. i. Gestirn der Religion an; einem David wird der Zuname Asiseddin (der Hochgeehrte der Re« ligion), einem Haider der Zuname Schihabeddin (Flamme der Religion), einem Suleiman der Zuname Selimeddin d. i. der Heilsame der Religion, einem Jusuf der Namen Siaeddin (Glanz der Religion), einem Lutfallah und dergleichen der Zuname Raßred," bin d. i. Hülfe der Religion beigelegt. Diese Beding» niffe der Titulatur müssen durchaus beobachtet ^verden». Hier ist also als Kanon für die Zunamen ausgesprochen, was Herr Professor Koscgarten mit Bezug auf die Vornamen aus den Biographien Jbn Ehallikjans abgezogen hat, indem er bemerkt, daß die eigenen Namen: David, Jakob, Suleiman, Ali und Mohammed gewöhnlich dieselben Vornamen haben. Diese Regel gilt also auch von dem Zunamen; dieser sowohl als der Vorname stehen also der Regel nach in irgend einer Ideen» Verbindung mit dem Namen selbst. Diese Jdeenbeziehung liegt in einigen der hier gegebenen Beispiele ganz offen zu Tage, wie z. B. in Jesus, Messias der Religion, «eil JesuS, zugleich der Messias; in Moses, Redner der Religion, weil Moses der Redner Gottes heißt. Dazu I