Das Morgenland
- Journal
- Das Morgenland
- Volume
- 2 (1839)
- Issue
- 6 (6.1839)
- Date
- 1839-06-01
- Page
- [Seite] (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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103 lieber di» Zunamen der Mollime». «el-Wafi bil-wefiat), deren fünfter Abschnitt von dem eigenen Namen (Aalem), den Vornamen (Künijet), den Znnamen (Lakab), und den Beinamen (Mcnsub) Han« delt. Aalem d. i. da- Zeichen ist der eigene Name *). Die eigenen Namen der Araber zerfallen in die vor«is« lamitischcn und die moSlimischen; jene sind die der Patriar« chen und Propheten der Schrift oder andere uralt ara« bische, die zweiten sind solche, welche dem Propheten oder seiner Familie angehören, wie Mohammed, Ahmed, Mahmud (alle Drei Namen des Propheten), oder Aische, Fatime u. s. w. Die Vornamen sind in der Regel metonymische, welche von den Kindern oder in Ermangelung derselben von den Eigenschaften de- Be« nannten hergenommen sind, welcher statt Ebu Ali oder Ebu Omer d. i. der Vater Ali'- oder Omer's, Ebn Meaali d. i. der Vater der hohen Eigenschaften, oder Ebul Maani d. i. der Vater der Bedeutungen u. s. w. benennet wird. Die Zunamen (Lakab), von welchen dieser Artikel eigentlich handelt, sind in der Regel ent, weder von der Religion (Din) oder von dem Hofe (Dewlet) hergenommcn. Die Beinamen (Men-ub), beziehen sich entweder auf den Geburtsort oder Aufenthaltsort, auf die Brschäfttgung oder den Patron, auf den Stamm oder die Decte de- Benannten, der also de« ren sechs oder sieben haben kann, nämlich vordem Orte wo er geboren, wo er sich angesiedelt, wo er gelehrt, oder gestorben, von seinem Volke oder Stamme, von seinem Schutz« oder Landr-Herrn, von seinem Gewerbe oder seiner Secte, welche alle unter dem arabischen Ni-bet (BezugSverhältniß) begriffen sind. Außer dem *) 3«m aalem, iomcn propriam. Treitag III. T. 213.; imAnieigeblatt der Jahrbücher der Litteratur I.XXII. ®. v. irrig für Ilm d. i. Wissenschaft gelesen und übersetzt.