Das Morgenland
- Journal
- Das Morgenland
- Volume
- 2 (1839)
- Issue
- 4 (4.1839)
- Date
- 1839-04-01
- Page
- [Seite] (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
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IOS Der Leviathan. bendig aufzubewahren, ist zu vergleichen, was der Engländer Bruce*) in dieser Beziehung meldet: --Wenn der Fischer den gefangenen Fisch an's Land gezogen hat, steckt er ihm einen starken, eisernen Ring durch den Kinnbacken. An diesem Ring ist ein Seil befestigt, womit er den Fisch am Ufer festbindet, und darauf wirst er chn wieder in's Wasser. Auf gleiche Weise verfährt er mit allen Fischen, die er fängt. Diejenigen, welche Fische nöthig haben, finden sich bei dem Fischer ein, wie auf einem Fischmarkt und kaufen sie lebendig. Wir kauften auch ein Paar, und der Fischer zeigte uns zehn oder zwölf Stück, die auf gleiche Art am Strande angebunden waren. » Vers 22. Wird er viel um Gnade zu dir flehen? Gibt er dir gute Worte? Das heißt: demüthigt er sich vor dir? Läßt er fleh zähmen? Vers 23. Schließt er einen Bund mit dir? Nimmst du ihn zum ewigen Knecht? Kannst du ihn in das Verhältniß der dienstbaren HauSthiere bringen, wie das Rind oder das Pferd? Vers 24. Spielst du mit ihm, wie mit einem Vögelein? Bindest du ihn deinen Mädchen? Kinder und Mädchen im Morgenlande lieben die Unterhaltung mit zahmen, oder an einen Faden gebundenen Vögeln, und selbst außer dem Hause hüpft und flattert ein solcher zahmer Begleiter seiner Herrin nach und setzt sich ihr auf die Hand und die Schulter. Dieser VerS zeigt durch den stärksten Gegensatz, wie ferne der Mensch davon ist, über den Leviathan die Herrschaft zu üben, die ihm sonst über die Geschöpfe zusteht. *1 Er bereiste Aegypten und die südlicher gelegenen Länder in den Zähren >7K8—I77Z. in der Abficht die Quellen de« N>>« in Abysfinirn aufjusuchen