Das Morgenland
- Journal
- Das Morgenland
- Volume
- 2 (1839)
- Issue
- 2 (2.1839)
- Date
- 1839-02-01
- Page
- [Seite] (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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Zusammenhang der letzten Gleichniß-Redeu Zesu. ,g nißreden anzudeuten, nicht eine vollständige Analyse derselben zu geben beabsichtigen. I. Das erste dieser Gleichnisse, Matth. 24, 45 ff., bezieht sich auf die Kirchcnhäupter und Lehrer der Gemeinen. Ihr Glaube und ihre Treue soll sich bewähren darin, daß sie, wie der Oberknecht, der gesetzt ist über das Gesinde, Allen ihre Speise reichen zur rechten Zeit. Es ist also von Herrschaft, von eigenen Anordnungen, die sie zu treffen haben, nicht die Rede, sondern wenn sie höher gestellt sind, so ist es nach dem Grundsätze Jesu: »So Jemand will unter euch gewaltig sein, der sei euer Diener« (Matth. 2V, 28), und nach dem Grundsätze des Apostel Paulus, der seine Würde dahin erläutert: »Dafür halte uns Jedermann, nämlich für Christi Diener und Haushalter über Gottes Geheimnisse» (1. Cor. 4, 1.), und der auch seinen getreuen Schüler TimocheuS ermahnte: »Sei beflissen, dich Gott zu erzeigen, als ein rechtschaffener und «nsträflicher Arbeiter, der da recht theile (verwalte) das Wort der Wahrheit» (2. Timoth. 2, 15.). Rehmen wir noch dazu die Ermahnung des Apostel Pettus an die Kirchenältesten: »Weidet die Heerde Christi, so euch anbefohlen ist, und haltet Aufsicht, nicht gezwungen, sondern williglich; nicht um schändlichen Gewinn, sondern von Herzensgründe; nicht als die über die Sprengel herrschen, sondern werdtt Vorbilder der Heerde» (I.Pctt. 5, 2.3.); so geben unS die angeführten Worte Jesu und seiner Apostel die beste Auslegung über den Sinn des Gleichnisses, und was damit gemeint sei, wenn von dem Oberknecht oder Haushalter vor allem daS er«