Das Morgenland
- Journal
- Das Morgenland
- Volume
- 2 (1839)
- Issue
- 2 (2.1839)
- Date
- 1839-02-01
- Page
- [Seite] (sequence 3)
- Language
- German
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Zusammenhang der letzten Gleichniß-Reden Jesu. }g grüßt und alS MessiaS und König empfangen hatte, so soll eS dereinst, nach langer und welcher! Unterbrechung, fortfahren und Ihn willkommen heißen mit dem Gelobet! deS folgenden, 26ten Verses ebendesselben PsalmS. Für fetzt aber verließ er den Tenipel. --Jesus ging hinaus» H$ap. 24, 1.) und hinter ihm lag daS verlassene, dem Gericht verfallene Heiligthnm. Zögernd, wie eS scheint, und noch auf alles Einzelne den Abschied« nehmenden Blick wendend, entfernte sich JesuS auf immer von dem Tempel. Die Jünger zeigten ihm das Gebäu, neu hergestellt nach 46jähriger Bauarbeit (Joh. 2, 20.). Sie dachten so ganz anders alS Er! Sie wußten nicht, wie nahe der Zeitpunkt sei, von dem er ihnen sagte, daß von dem Tempel kein Stein auf dem andern bleiben werde. Auf dem Oelbergc setzte sich Jesus, und überschaute Stadt und Tempel. Die Jünger fragten ihn näher über die Zukunft. Sie glaubten jenes von ihm so eben geweissagte Ende des TempclS müsse zusammenfallen mit dem Ende der Welt. In seiner Antwort hält Jesus die beiden Ereignisse auseinander: die Zerstörung Jerusalems und seine Wiederkunft in Herrlichkeit. Er bereitet die Jünger darauf vor, daß die Entwicklung seines Reiches eine ganz andere sei, alS sie sich vorstellten. Er gibt ihnen in Beziehung auf die Zerstörung Jerusalems die Lehre, sich nicht von denen täuschen zu lassen, die behaupteten, das Heiligthum könne nicht zerstört werden, sondern wenn einmal der Gräuel der Verwüstung an heiliger Stätte stehe, sollten sie das Heiltg« thum seinem Gerichte überlassen und fliehen. *) *) va« thaten auch di« Ehriste» und zogen sich bei Ausbruch tet Kriege« nach Pell« zurück. Pella war eine von den -z«hr» Städten» (Watth. 4, 25. Marc, 6, 20. 7. 31.), jen seit de« Jordan«, im Verkosten von Palästina, an der Gränze