Das Morgenland
- Journal
- Das Morgenland
- Volume
- 1 (1838)
- Issue
- 11/12 (12.1838)
- Date
- 1838-12-01
- Page
- Seite 332 (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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332 trrnbrti, in's Einzelnste gehenden Schilderung des einen Zustandes und des andern; aber als den Inbegriff dessen, was unter dem treuen Halten der Gebote Gottes verstanden werde, wird im 14ten Vers genannt, daß Israel nicht nachwandle und diene andern Göttern. Eben so wird im Ilten Capitel der Verlust aller Segnungen und des verheißenen, schönen Landes selbst, im löten Verse, auch wieder geknüpft an die Abweichung, andern Göttern zu dienen und sie anzubeten. Endlich in dem. erhabenen Liede, worin der scheidende Mose seinem Volke den Kern weissagender Lehre und Warnung mit dem böchsten Schwung der Dichtkunst und mit allem Feuer väterlicher Liebe zum unauslöschlichen Gedächtniß an's Herz legte, — in diesem Schlußgesange des Mannes Gottes ist ebenfalls die Frage auf die Alles ankommt, um die alles Glück und Unglück auf Jahrhunderte sich dreht, die Treue am HErrn, oder der Dienst fremder Götter*). Am Ende aber zeigt Mose im Namen des HErrn dem Volke auch nach den schwersten Verhängnissen wieder eine Aussicht des Heils, dieses Heil jedoch, das Gott mit einem Eide zu« sagt, **) ist dann erst für sein Volk vorhanden, wenn es erkennt, daß Er allein es ist und ist kein Gott neben ihm (Vers 39). Wir sehen also, daß die Abgötterei als das eigentliche Hauptübel, als der Grundsitz und Quell alles Unglücks für Israel betrachtet wurde, wrßhalb denn auch das Verbot der Abgötterei an die Spitze aller andern Gebote gestellt ist. Wenn wir dann die weitere Auseinandersetzung in Betteff der Bilder und ihrer An« *) ft Mos. 32, 16. 17. 21. '*) ft Mos. 32, 40. »Ja, ich hebe »um Himmel meine^Hand, und spreche: So wahr ich lebe ewiglich!..