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Das Morgenland · 1838-10-01 · 7/8 (10.1838) · p. Seite 214

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Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Das Morgenland
Volume
1 (1838)
Issue
7/8 (10.1838)
Date
1838-10-01
Page
Seite 214 (sequence 22)
Language
German
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314 mit dünnen Goldplattcn belegt. Durch die Bezeichnung »feines Gold« oder reines Gold wird, nach der Er» klärung der alten jüdischen Ausleger, welche hierin wohl Recht haben mögen, dasjenige verstanden, »welches im Feuer nichts mehr verliert", oder, wie einer derselben sich ausdrückt, das »geläutert ist siebenmal." Ein goldener Kranz, dessen Form nicht näher bezeichnet ist, umgab die Lade. *) An den Seiten derselben befanden sich je zwei goldene Ringe, durch welche die Tragstangen gesteckt wurden. Diese waren ebenfalls aus Schittimholz -und mit Gold überzogen. Um alle unnöthige Berührung der Lade zu vermeiden, sollten diese Stangen nie ausgezogen werden. Ob übrigens dieselben an den länger» oder an den kurzen Seiten der Lade hinliefen, ist schon öfters gefragt worden, kann aber nicht mit Entschiedenheit. beantwortet werden, da die heilige Urkunde hierüber keine Auskunft enthält. Daß die Lade, ohne Füße, unmittelbar auf dem Boden aufgestandcn habe, ist an sich nicht wahrscheinlich, obwohl in der biblischen Verordnung, das Verfertigen von Füßen nicht ausdrücklich erwähnt wird. Wo aber von den beiden Tragstangen die Rede ist (2 Mos. 25, 12.), wird bestimmt gesagt, die Ringe für dieselben müßten an die vier Füße der Lade befestigt werden. **) ES scheint *) Nach Luther- Uebersetzung lies dieser Kranz --oben« an der Lade umher. Im Hebräischen steht aber blo«: »Mache daran einen goldenen Kranz ringsum.» 2 Mos. 2S, 11. Ekann daher dieser Kranz ganz eben sich befunden haben, oder er kann um die Mitte der Lade herumgegangen sein. **) Zwar übersehen Biele in der angeführten Stelle da- Wort, welche- Füße bedeutet, durch Ecken. Aber jene- Wort hat nie diese Bedeutung, sondern bezeichnet immer da- Schreiten oder Auftreten. Hier ist e« um so mehr in dem übergetragenen Sinne von Füßen, UntersStzen zum stellen zu verstehen. da die hebräische Sprache nicht erlaubt, daan-

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