Das Morgenland
- Journal
- Das Morgenland
- Volume
- 1 (1838)
- Issue
- 7/8 (10.1838)
- Date
- 1838-10-01
- Page
- Seite 211 (sequence 19)
- Language
- German
- Belongs to
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Sil sten Keime lagen, welche, seit sie vollendet erschienen sind in Jesu, Ihm einen Preisgesang bereitet haben, der liebend und lobend nicht verstummen wird in der fernsten Ewigkeit. Um hiezu auch in unserm, sei es mangelhaften Theile, und sei eS auch nur bruchstückweise, doch das Kleine in Treuen beizutragen, wollen wir vor der Größe des Gegenstandes nicht zurücktreten, sondern heute dieses und morgen jenes einzelne Stück des alten Heiligthums mit einander betrachten, als wie in herzlich-frommer, geselliger Unterhaltung, unS zur Förderung in heilsamer Er, kenntniß und Ihm zum Preise, der das A und O ist aller Offenbarung Gottes. Die Bundeslade. Unter den Gegenständen, welche als heilig und be. deutungsvoll in dem mosaischen Gottesdienste uns begegnen, nimmt die Bundeslade die wichtigste Stelle ein. Zwar diente sie nur die Gesetzestafeln in sich aufzunehmen, aber sie war zugedeckt mit dem «Gnadenstuhl^, von dem wir nachher sprechen werden; auf demselben befanden sich die Cherubim und zwischen diesen und über der Lade offenbarte sich Gott an Mose. So war die Lade mit dem was sie enthielt und dem was sie ttug, der eigenttichste Mittelpunkt des ganzen mosaischen Heiligthums und an sie knüpfte sich das geschriebene und das mündliche Zeugniß Göttis; hier offenbarte sich der HErr und in den Raum deS Allerheiltgsten, wo sie stand, durfte nur der Hohepriester ttetcn und er nur einmal im Jahre. Unsere Bcttachtung der Bundeslade zerlegt sich von selbst in zwei Abschnitte. Wir reden zuerst von der