Der nationaldeutsche Jude
- Journal
- Der nationaldeutsche Jude
- Volume
- 13 (1934)
- Issue
- Nr. 1 (April 1934)
- Date
- 1934-04-01
- Page
- Seite 11 (sequence 11)
- Language
- German
- Belongs to
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Die Hfig ft vor dem Hakenkreuz Deutfcbe Saar! 01 0 mm In den Kreisen der Fremdjuden ist jetzt im Umlauf, datz wir unsere Versammlungen r^> wehender Hakenkreuzflagge" abhielten. Dem sollen von gesinnungstüchtigen „Andersdenken^ lich zu diesem Zwecke ihre Namen vergesst n Anzeigen gegen uns bei der Polizei erstalle' Der Tatbestand ist folgender: Bei unseren beiden letzten Gemeinschaftsa Rednerpult, wie stets bei unseren Bersamml schwarz-weitz-roten Fahne bedeckt. Aber an I eine kleine festgenagelte Hakenkreuzfahne. di> gehört und zur ständigen Dekoration des <0 beiden Abenden ist zu Beginn der Versa jeweiligen Versammlungsleitern auf diesen drücklich hingewiesen worden, und zwar mit datz es den Greuelpropagandisten wenigstens gemacht werden sollte, den Sachverhalt zu dies trotzdem geschehen ist, wird niemanden in der weitz, in welcher Form wir von alljüdische »verden. Aber diese Feststellung betrifft nur die Dinge. Wir legen Wert darauf, ausdrücklich wir keine „Würdelosigkeit" darin finden ki nationalgesinnter Jude sich damit abfindet, kreuzfahne nun einmal heute ein amtlich eingefli! Symbol ist. Das Hakenkreuz ist heute längs Klotzes Sinnbild der Judenfeindschaft, es ist nationalsozialistischen Gedankens, der sich ja der Ablehnung „der Juden" oder gewisser (T erschöpft. Datz diejenigen Persönlichkeiten, Hakenkreuz als Sinnbild einführten, von — sie mag wissenschaftlich richtig oder falsch das Hakenkreuz sei ein ausgesprochen arischcks auch einen verständig, ruhig und im richtigen voll" denkenden Nichtarier nicht dazu führen nachdem es zum amtlichen Flaggensymbol bei land erhoben worden ist. abzulehnen und zulaufen. Schlietzlich ist ja auch das christliche bild, das im Gegensatz zum Judentum geschahst langer Zeit schon hat kein vernünftiger Jud: das Eiserne Kreuz oder andere Orden in K nehmen. Es ist also nichts, als der Ausdrul unüberwindlichen Ichbefangenheit gewisser 2 auch heute noch aus der Angst vor dem herauskommen, und es gehört eine besondere uns nicht überraschende Unwahrhaftigkeit da Vorgang zur Hetze gegen das nationaldeutl benutzen. ie Greuellegend« melmäbig „unter Vernehmen nach )en", die natürhaben, sogar t worden sein. <in Gn p de se i vaz > Verbandenadmcbten i 1. Ortsgruppen Hamburg und Frankfurt 1. M. Die Vorstände (Ort^gruppenführer) und Mitglieder der Führerräte werden hierdurch, soweit sie nicht bereits ihre Aemter niedergelegt haben, abberufen, da sie es nicht verstc nden haben, die Ortsgruppen trotz eines an sich ausreichenden und geeigneten Mitgliederbestandes in einer den Verbandsgrundsätzen ent sprechenden Form zusammenzuhalten und ausz benden war das ungen. mit der der Wand hing dem Saalwirt les dient. An lung von den Tatbestand ausdem Bemerken, nicht allzu leicht »erdrehen. Datz Erstaunen sehen. Seite bekämpft Nutzere Seite der zu betonen, datz öjnnen. wenn ein datz die Halenhrtes nationales nicht mehr ein Sinnbild des sjhlietzlich nicht in pen von Juden seinerzeit das der Anschauung n — ausgingen. Zeichen, kann Sinne „würdedieses Zeichen, neuen Deutschhör ihm davon- Kreuz ein Sinnen ist, und seit sich geweigert, Preuzform anzuck der scheinbar Juden, wenn sie Hakenkreuz nicht wenn auch für auch diesen ie Judentum zu Ton Ban» QBolff Wir gruhen Dich, Dü Volk an deutscher Saar, Dich Volk in Not, Euch Brüder in Gefahr! Wenn fremde Willkür Euch von uns noch trennt Durch hahgefügte Paragraphen-Schranken, — Witzt, datz sich unser Herz zu Euch bekennt, Und 'Ihr sucht unser Deutschland ohne Schwanken. Bleibt stark in Hoffnung und in Zuversicht, Voll stolzem Glauben und voll heihem Lieben. Dann kommt der Tag, an dem der Hatz zerbricht, Und von den Schranken ist nur Schutt geblieben. In diesem Wissen bleibet grotz und kühn! Latzt weiter Eurer Liebe Flammen brennen Und wie Fanale durch das Dunkel glüh», Datz wir die Heimat auch bei Luch erkennen! Wir grüben Dich. Du Volk an deutscher Saar. z «bauen. Bestimmungen über die zunächst kommissarische Älsetzung anderer Führer der Ortsgruppen werden von mir d?« «nächst getroffen werden. Die hierauf bezüglichen Anordnungen mittelbar an die Mitglieder der Ortsgruppen. Ortsgruppen-Führer haben unverzüglich über eingezogenen Mitgliederbeiträge mit der Gesch« ftsstelle (Berlin) abzurechnen und die nach den früheren Anordnungen abzuführenden Beträge einzusenden. Bis a i haben sämtliche Mitglieder der O die Beiträge, Spenden usw. auss die Geschäftsstelle tBerlin) zu za 2. Berlin. Bezirksgruppen. Am Mittwoj dieses Jahres, fallen die Bezirksgruppenab nächsten Bezirksgruppenabende f woch, den 11. April b. I., statt. 3. Berlin. Schulungskurs. Der K u r s a 1 Dienstag, den 3. April d. I.. stattfinden Donnerstag, den 5. April d. I.. Kurs findet an diesem Tage nicht in de« st e l l e. sondern bei dem Rasseforscher Hesrrn l)r. N u h bäum in dessen Wohnung^ Berlin, >Potsdamer Stratze92, um 8 Uhr statt. Zu diesem Kursabend haben auch die Mitglieder der Sportgruppe zu erscheinen: sämtliche Teilnehmer haben 5 Minuten vor 8 Uhr zurs Stelle zu sein. Herr 0r. Nutzbaum hat es liebenswürdigerweise übernommen, vor den Teilnehmern des Schulungskurses und der Sportgruppe einen Bortrag über Rassefragen zu »alten, in dessen Verlaufe auch Messungen vorgenommen werden. ergehen un- Die bisherigen die von ihnen chf weiteres ~ rtsgruvpen hliehlich an dien. . den 4. April de aus. Die den am Mitti e n b, der am I würde, ist auf j e r l e g t. Der Geschäfts- Dich Wt in Not, für immer deutsch und wähl! * Die späteren Kursabende finden wieder in der Geschäftsstelle zur gewöhnlichen Zeit sta^t. 4. Berlin. Jungengruppe. Die Berliner Jungengruppe trifft sich wöchentlich beim Turnabend, zum Heimabend und zur Fahrt. Anmeldung beiKurtRosenow, Berlin SO 16. M i ch a e l k i r ch p l a tz 4. 5. Berlin. Mädelgrupp«. Die Heimabende der Mädelgruppe, finden a» jedem Mittwoch von 5 bis 7 Uhr K l e i st st r q tz e 3 1 bei Frau Reiff statt. Leiterin: Liselotte P e r e l e s. 6. Bundeshumne. Druckeremplare der Bundeshymne „Deutschland, nur dir allein gilt unser ganzes Sein" tWorte von Hans Wolfs,, vertont von Friedrich Schroeder) sind zum Preise von 1 RM. in der, Geschäftsstelle zu beziehen. Der Bezug des gut ausgestatteten Tonstücks wird dringend empfohlen. 7. Versammlungen. Eine grotze Kundgebung fand im Januar d. 2. in Breslau statt. Den Hauptvortrag hielt der Verbandsführer, nachdem der Führer der Landesgruppe Schlesien, »r. Kantorowicz, die Begrützungsansprache gehalten hatte. Beide Vprträge fanden starken Beifall, insbesondere auch bei den mchtjüdjschen Gästen, die in grotzer Zahl erschienen waren. Eine Reihe von Zeitungsberichten liegt vor. — Die Gemeinschaftsabende unserer Berliner Bezirksgruppen haben im Februar und März d. I. in gröberem Rahmen stattgefunden. Im Februar sprach der Verdandsführer über das Thema „Heraus aus dem Ghetto!", am 14. März sprach zunächst vr. K u r t M a ch o l üher „9! ationalsozialisten und nationaldeutsche Judeist'. demnächst dei Verbandsführer. Beide Veranstaltungen waren überfüllt. Im Anschlutz ast die Vorträge fanden Aussprachen statt: im Fkbruar kamen mehrere Zionisten zu Worte, deren Ausführungen den lebhaften Unwillen fast aller Versammlungsteilnehmer. Juden und Richtjuden, hervorriefen: am 14. März sprachen e nige nichtjüdische Versammlungsteilnehmer. die ihre Genugtuung über den nationalen Geist der Veranstaltung zum Ausdruck brachten. Sämtliche Veranstaltungen schlossen mit dem j Heilruf auf das deutsche Vaterland, dem Absingen des Deutschlandliedes und unserer Bundeshymne. Die alljüdische Greuellegende hat diese Tatsache dahin „umgedichtet". datz unsere Veranstaltungen regelmähig. mit dem Horst-Wessel-Liede geschlossen würden. — Einen eigenartigen Verlauf nahm eine Versammlung in Leipzig, dei welcher der Verbandsfübrer über „N a 1 i o n a l d e u t s ch e J.uden im neuen Reich" referierte. Erschienen war »eben Verbandsmilgliedern und.zahlreichen Gästen (Juden und Nichtjuden) auch der bekannt E.-V.-Rabbiner l)r. Goldman n. der seit 13 Jahren das Nationaldeutschtum unter den Juden mit allen zulässigen und vorwiegend unzulässigen Mitteln in seiner Art „bekämpft". Diesmal hatte er sich eine Sprengkolonne mitgebracht. Schon während des Hauptvortrages versuchte er mehrfach zu st ö r e n. so datz er von dem überwachenden Polizeibeamten verwarnt werden mutzte. Als schlietzlich unser Saalschutz den systematischen Störungen ein Ende zu machen versuchte, indem er den geräuschvollen geistlichen Herrn zum Verlassen des Saales aufforderte, nahmen seine Anhänger durch wüstes Geschrei das „vorgeschriebene" und vorbereitete Aergernis. Nunmehr mutzte der Saalschutz gegen diese aufgeregte Gesellschaft energisch' tingreisen. Es entstanden Tumultszenen, die den überwachenden Polizeibeamlen veranlatzten, die Versammlung aufzulösen. Ueber den Verlaus der Versammlung liegt uns bisher ein Pressebericht (Leipziger Tageszeitung) vor, der zwar keineswegs judenfreundlich gefaht ist, in dem aber doch klar zum