Der nationaldeutsche Jude
- Journal
- Der nationaldeutsche Jude
- Volume
- 13 (1934)
- Issue
- Nr. 1 (April 1934)
- Date
- 1934-04-01
- Page
- Seite 7 (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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in+ s^n »:r f)CII if)i >lle kritteln — ich höre Worte wie „Kriegerverein daß heute nur wenige Juden ganz Deutsche s 5. November 1923. Der Brotpreis ift so ungeheuer gestiegen, ersten Male Plünderungen großen Stils ita Planmäßig wird das Ostjudenviertel geplün Affäre hat pogromartigen Anstrich. Es mö darunter leiden, diese Vorgänge sah ich! al kommen, das Treiben dieses fremdländischen toll, unser Volk wurde zu sehr von diesen gaunert. i j 6. November 1923. Die Plünderungen haben angehalten, siehe bedingt vor dem Ende. Die Massen sind gewis! worden, das steht fest, 1 aber andererseits soll juden eine Warnung sein. Sie haben hier n haben unabsehbaren Schaden, ideell und jnat haben cs selbst dahin gebracht, daß sie GegSnston Hasses geworden sind, lsnd wenn sie es weiter dies nur ein Anfang! 17. November 1923. In einer großen zionistischen Versammlung, sprechen ein galizischer und ein russischer Ju brochcnem Deutsch-Jiddssch von ihrem Leid schlichte und naive Art wirkt viel mehr als die llitterung, Theaterdonner und Demagogie zu Referate. In der Diskussion spricht Fritz, sachl. entschieden. Die Ostjuden schreien ihn schließlich spricht Heinz .... und ist nach zwei Sätzest erir! rast die Plebs. Schimpfworte. Lieblichkeiten wünsche umgeben uns allerseits, wir drei fit Gegner in der sonst ach! so harmonischen Versa» i und keifende Weiber begeifern uns, selbstsicher, ja am anderen eiste Stutze. Vergebens bemüh vaß heute zum i einsetzen. die ganze Unschuldige , seit langem Wacks war zu Fledderern beaber jetzt unfnlos aufgehetzt es den Ostchts zu suchen, iell. gestiftet, d allgemeinen o treiben, war >e. stand. Ruhe zu stiften.! benimmt sich üierh objektiv und anständig. , Wir gehen, von scha umringt, in später Nacht nach Hauses.Vqr die Plebs. — und das Gefühl macht mich mit diesem Pobel nichts gemein zu haben.;| 12.! Dezember 1923. Nachmittags sind zchei zionistische Stutentc» da. die inich bekehren wollen. Selten habe ich die E'öße der Kluft so cnipfundcn wie heute: jes gibt keine Brücke mehr darüber. Gerade die ruhig-sachliche Unterhaltung, in der ich der Unterlegenere bin. beweist ntir das. Trotz dnses Schwächerscins empfand ich mit besonderer Festigkeit Mein unzerstörbares Deutschtum. >,16. Januar 1924 Die „Voh" und wahrscheinlich hnd^ verwandte Blätter ziehest die Rede Roethes und beweisen dadurch nur, daß sie kaum standen haben. Sie selbst werden nie einsehtn. Kreisen des Volkes der demokratische Gedanke wird, daß sich ein Umsturz vollzogen hat un zu einem neuen Reich. Bestimmend ist hiei National-Sozialismus im besten Sinne tchs! eine völkische Um- und Einstellung geht damit! Es ist unsere Aufgabe, dabei zu helfen, pämtt - antisemitisch wird, sondern seinen gesundest 8 Unter anderem die in geerzählen:. ihre aus Geschichtsammengesetzten ch, ruhig, aber runter. Dann digt. Tobend und Segensdie einzigen mlung. Pöbel denn jeder hat sich der Vorrupt durchaus icnden Haufen räter", schreit Allerdings stolz, etwa hi n fühie Zn Le» -28. Januar 1924. Große Versammlung unseres Verbandes n Juden. Naumann schließt! seine Rede, eine sei den Worten aus dem Buch Ruth: „Wo b|u h auch ich hingehen, und wo du stirbst, will ich Dein Volk ist mein Volk, - und dein Gott ist me derj Tod kann uns scheiden." In der Aussprache auch Oskar Cohn. Sozialist. Zionist, deutscher Hindenburgverhörer: er wisse nicht, ob das wert sei, darum einen neuen Weltkrieg zu füh Erregung, die Zionisten scharen sich um „ihren" Saalschutz müssen ihn schützen und halten i „Deutschland. Deutschland über alles . . .1' Z lärm geht das Lied unter. Cohn und seine Le Lokal räumen. 30. Januar 1924. Cohns Aeußerung hat natürlich ihre Runlch gemacht und ist von einigen Blättern natürlich und ausgeschlachtet worden: sie schadet mehr as oder Kunzes. Denn es ist natürlich nicht Herr „die Juden". 4. Februar 1924. Unsere parlamentarische Demokratie macht zu Tag unmöglicher, sie verfällt dem Fluch d Und das ist gut so! Denn sie paßt nicht zu Wir haben uns eine- Weile in dieser bauschig gesunden und eifrig bespiegelt und bespiegeln I verwickeln wir uns alle Augenblicke darin und! -. zeigt nur, können. . . . erlin;rt, n re gesinnungsbjurd> den Dreck s davon veri»aß in weitesten öllig abgelehnt noch vollzieht ein gesunder Wortes. Auch Hand in Hand, nicht völkisch zurückerhält. »rn ztionaldeutscher zer besten, mit gehst, da will begraben sein, in Gott. Nur spricht .... Volksvertreter. Deutschtum es n. Ungeheure Cohn, wir als huch Ordnung, dem Riesen-- te müssen das in der Presse reudig begrüßt s zehn Wulles Cohn, sondern I sich von Tag Lächerlichkeit, uns Deutschen, en Toga schön pssen, jetzt aber stolpern. Wir merken allmählich, daß wir eiste fremde Form unverarbeitet und unverdaut übernommen haben, die man uns nur gegeben hat. um uns zu beschwatzen unjd ohnmächtig zu nachen: denn da bei uns ein falsch veritastdener und falsch aufgebauter Reichstags mit 450 „Stimm n"! regiert, kommen natürlich nur Mißgeburten heraus. Wir glaubten, England mit seiner. Parlamentsgeschichte von 7i >0 Jahren an einem Tage nachmachen zu können: und wir blamierten uns. Wir glaubten an ein Weltgewissen und an d e Hilfe der andern Demokratien, denen zu Gefallest man auch „demokratisch"' wurde: und man knebelte uns noch fester. Wir waren ein Soldatenoolk und schafften die Soldaten ob: wir glaubten ^wirklich, die Jakobinermütze käme uns n ehr zu als der. Stahlhelm, unter dem wir jahrelang um unser Schicksal gekämpft hatten und den wir jetzt elend und feige auf den Mist geworfen haben. Und doch erkennt mast jetzig was man getan hat, und schämt sich. Herunter mit all dem fremden Plunder! Wir haben eine Aufgabet den soldatischen Sozialismus. Er wird die schützende Hülle sein für deutsches Volkstum und deutsche Kultur.! 25. April 1924. Soviel ist klar, der Liberalismus hat die deutsche Politik in ein absolut materiell-wirtschaftliches Fahrwasser gebracht, während unsere Politik ethisch-schicksalhaft sein muß. Daher das völlige Versagen der Politik. Es geht gar nicht um die Reparationen, es geht um; die Lebensfrage der Rheinlande. . . . Natürlich kann diese neue Betrachtung der Politik nicht von heute auf morgen kommen, sie muß mit uns wachsen, in die Tiefe und die Breite gehen. Schicksalhaft war z. B. die Jtalienpolitik der Kaiser des Mittelalters. . . . > . 6. Mai 1924. Im Nibeiungcnsilm. Die Zionisten sagten mit gestern, auf einen deutschen Jungen wirke der Film anders als auf sic. Vielleicht zeigt das den WeseuSunterschied zwischen ihnen und uns an. Düß wir Wurzel «^schlagen haben und von den Säften des Deutschtums in jeher Beziehung durchtränkt sind, während sie wurzellos in dieser! Deutschheit stehen, fremd und unverstehend: Nicht unser Verdienst, nicht ihr Fehler, sondern — Schicksal. Unser G fühlsleben ist anders konstruiert als ihrs. Eh scheidet uns hier — ich möchte beinahe sagen — das Blut. . 8. Augbst 1924. i Unsere Zukunft hängt von der Lösung eines Probleins ab: Der Arbeiterfrage. Gelinst es. die Massen der deutschen Arbeiterschaft auf den nationalen Sozialismus einzustellen, ihr zu zeigen, wie eng sie Mit dem Vreußengeiste verbunden ist. dann ist auch die! deutsche Zukunft gewiß. Gelingt das nicht, so sind wir verloren'— trotz alle: noch so ehrlichen Bestrebungen im bürgerlichen Lager. Denn die Arbeiterschaft ist eben die weitaus größte Schicht des Volkes, die täglich wächst. Die Frage ist nur, wie gewinnt man die Arbeiter? Ein bei allen groben Mängeln doch hervoriagcndes Mittel fällt weg: Der Heeresdienst,, der gerade in ei rem sozialistischen oder auch nur demokratischen Staatswesen unentbehrlich ist, weniger als Machtwie als Erziehung? faktor. Jugendbewegung und Studentenschaft bemühen sich seit langem vom bürgerlichen Lager her, den Weg zur Ein! »eit zu finden. Man soll ehrlich sein und zugeben, daß bishei noch kein Versuch geglückt ist. Zumal nachhem im Ruhrkamz f die Arbeiterschaft, die gerade hier Träger des nationaleü Willens war. von der Groß iüdustrie im Stich gelassen werden ist. — An Mitteln stehen uns heute zur Verfügung: A ebeitsdienstpflicht. Einheitsschule. Umgestaltung der Hochschulen, die jungen Arbeitern offenstehen müssen, und, sobald nur möglich Wehrpflicht. Dazu muß aber aus den Kreisen der Arve terschaft selbst die Erkenntnis kommen, daß sie den nationälen Staat braucht. Die Gewerkschaften müssen diesen Eedankm in die Massen der Arbeiterschaft hineintragen, sie so erst zu wahren Sozialisten machen. Die deutsche, Arbeiterschaft verkörpert die deutsche Zukunft. Das Bürgertum gehört noch dem Heute, leider noch viel zu dem Morgen. sehr dem Gestern, nicht aber i 4. Rove Staaten und Völker gewii dem Stimmzettel, der vielgeprf Cromwell, Frankreich. Anterikc, Und daß un? das Puppcnspie Staat" gebracht habe, kann ' Kurzentschlossenes Handeln, dem Reichstag und dem gan an seine Stelle die Arbeit, l deutschen Sozialismus, den Ä mder 1924. en ihre neue Form niemals mit ejsenen „Waffe" unserer Tage -7 Bismarck, Lenin. Mussolini—. von 1918 etwa den „Deutschen wohl niemand behaupten. . . . Staatsstreich muß zunächst mit arteienmist aufräumen und en Dienst stellen, den preutzischrundsatz der Auslese. . . . ntii klein z:n de 24. November 1924. Es ist tief beschämend, wie auf der Universität gestohlen wird. Daß die deutschen Studenten hier so lasch sind, und mit ihrer Ehrengerichtsorbnung nscht aufs schärfste dagegen Vorgehen und selbst die Polizei itn Unioersitätsgebäude ausüben, ist traurig. l i.