Der nationaldeutsche Jude
- Journal
- Der nationaldeutsche Jude
- Volume
- 12 (1933)
- Issue
- Sondernummer (Mitte Mai 1933)
- Date
- 1933-05-01
- Page
- [Seite] (sequence 9)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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'"PP pi"4L. Ul Der nationaldeutfcbe Jude Beilage iur Sondernummer (JVIa.f 19^3) Bündtlcbe Jugend Von 6iinth«r BalHn . Bunidesführcr o^s Waldpfadfinderbunhes „Schwarzes Fähnlein" Die Jugendbewegung entstand eigen lich erst 1919. Gcwih waren Jungengruppen und ganze Bü id< schon lange vor dem Krieg da gewesen, man hatte schl n 1913 die eigentliche Gründungsfeier der Jugendbewegung au dem Hohen Meihner gefeiert — aber erst die revolutionäre Welle, die fett; >1918 auf allen Gebieten sich bemerkbar mackte. räumte mit alten Vorurteilen auf und ebnete der Jugend» den Weg zu enem Ziel, das Gustav Wynettn mit dem Wort ,,Jugendkultur" fcstgelegt batte. I J Auch die deutsch-jüdische Jugcndbeiiegung, seit läl6 in dem deutsch-jüdischen Wanderbund „Kameraden" orgamsiert. fand ihren starken Impuls in der Aufrex ung jener Tage. Mit eins fanden Tausende junger Juden, nun auch vor Recht und Verfassung Deutsche mit ällen Möglich eiten und Aussichten, den Weg zu Deutschland. , Aber es zeigte sich, das; all das korm n Bestand hatte.'Die Verfassung von Weimar var kein sta kes Bollwerk*— ihr fehlte die Liebe: sie war vorhanden, ohne tieferen Nachhall zu finden. Eines war sofort klar: ste chatte die Judenfrage nicht gelöst. Non neuem standen alle jungen jüdischen Menscheil vorsKonflilten und Entscheirungen. . , \ Verfolgt man die Geschichte, der!,Kameraden" in diese» Jahren, so erkennt man, nie immer me.. des Bundes von der Mitte fo^tentwickel Deutschtum oder Judentuin. Die Zeit ehr sich die Menschen en^zu den Polen hin: duldete keine Verwaschenheit, und wie in der deutlichen! Parteien die Mitte, die Zwischenschicht überrannt wurde von Radikalen, so ging es auch int Bujide. Man wollte Ent scheidung, man lehnte sich auf gegen die liberale, unklare Haltung der Kreise um den „Central-Pcrein deutscher Staatsbürger jüdischen Glauben-j", dem ftujch die „Kameraden" Nrsprünglich nahestanden. Der Bund blieb dennöch zusamnieü. cs sei eine Stärke, das; v»m national national deutschen Jungsn eine 5{rr Er redete sich ein, j ü dische n bis z»m »nt ginge, eine Front des Vertrauens und der rtenschlichen Nähe. Es war ein Irrtum — er kostete den Bund seine Aatioiraldeutsche Inden!. durch als Auß Zionistenu betrieben, die der ans Stichproben teilen wir Regierungsstellen wcrde^n Zukunft kein Soweit Erfolge ein Centralvereinler Ein für unsere M und versandt worden, verdrehen und damit uns im Rahmen der nach Möglichkeit verwe auf Höften anderes erwähnt, daß an» worben ist, nnsere rvas jederzeit nach Wir bitten unsere und unsere Mitglieder bringen zu wollen, wir ihn in geeignet«! dem Drängen der Schlagkraft. Zunäch deutsch-sozio „Iungenschäf Bundes un > uNd sauberqn Pfingst Antrag hin einander ge düs letzte Die ,. unentschieden Bundeskrac» die ungefähr sie bildete finderbund" Das junge Mchsl lands. Wijr die. ohne die Perant land unser Herzens dgrauf deutschen L aufgenommje bündischcn Haltung Die nicht irre es, uns »ifd, wenn zugehen al^ unser Eigei si von Hingcrh« Be weis werden. »Nische, s. die des vitalen ruck bisher des kn mnd achen: dpfadtto ui b gesch Ui d pol schwe t bildeten sich Kreise im Bund — iitische. deutsch-nationale. Der deuWhe Krii t Kameraden", erkannte Zuerst die Ohmm die Unhaltbärkeit dieses Zuststiids. Jhitzr Art lag keinerlei Dialektik.! :n 1932 wurde der alte Kamerpdenbund auf ihren > aufgelöst. Wie sehr«, die einzelnen Teil! aus- . kommen waren, zeigten mit furchtbarer Deutlichkeit Jahr und die jüngsten Ereigmsst. ungenschaft Kameraden" zog aljle diejenigen en jungen Leute an sich, die unter dem Dr s sich zu einem der Teile entscheiden muht^ der eigenen Art der „Jungenschaft" ^ntspr sich um zum „Schwarzen Fähnlein, Wa .Schwarze Fähnlein" mtnfaht hleute ungefäd chen in den meisten gröberen Städten wollen die hündische Bewegung derjenigqn mpromisse und Reservate sich «znordnen w Wartung für Deutschland, nichtinur, weil * Lebensraum, sondern weil es seine Sache unserer Liebe Ist. Wir haben von Anfc en, in kameradschaftliche Beziehungen zu ünden zu kommen, haben auch Michtjuden n, haben versucht, uns einen Matz in der lugend z» erobern und durch uhsere Arheit, unser WoNen auch zu halten. s itische Entwicklung der letzten iMonat«! katn uns chachcn. Wir glaube» im Gegc.ueil, in Zei en, da r fällt, besonders auf dem Pöjtcn sein zu nüssen, es sein muh. lieber in Ehren als Deutsche unteruns etwas abmarkten zu lassen von ber i,. was tes ist. Wenn es uns gut geht, ist er leicht, e zu reden. Heute lönnesn wir sie »nt,er stellen. Wir hoffen fest, idah wir kestehcn r 400 eutfchstin. l llen, in > 1!eutschrnsores na an deren hei uns utschen unsere d> u id Centta Ivereins-Krcisen wird gegen inscren Verband eine „Grenelhktze lstndischeü Hetze gegen Deutschland gleicht wie ein faules Ei dem anderen, Als mit, dhfs verbreitet wird, unser Vor tandsmitglied Dr. Uanmann sn bei den Portier abgcwiesen worden" und er habe selbst gesagt, sin Dentsc stand Jude leben können. > erzielt sind, wird selbstverständlich nnser« Tätigkeit verschwiegen inibjngcni>* „Macher" gepriesen. tglieder bestimmtes Rundschreiben ist vo r dem „Lentraln§r«in" vervielfältigt zu dqm ausgesprochenen'Zwecke, den offenbaren Sinn des Rundschreibel^ zu en unsexi n Verband zu hetzen. In denl Rundschreiben iff angekündigt, das wir Vorschriften der Zulassungsgcfctzc für unsere national bewährten Mitglieder gcg Kann l den würden. Daraus hat man zu machen versucht, daß wir unseren Mitgliedern Inbeit Vorteilte verschaffen wollten. Wir haben ferner in dem Rundschreiben Hentralperein»- und Zionisten, Areisen schon früher versncht Mitglieder gesellschaftlich nnk wirtschaftlich zn schäbiges, chei»batss ist. Den Sinn dieses Satzes hat man völlig auf den Kopf gestellt. Mitglieder und Freunde, uns jeden derartigen Versuch, unsere Bestrebingen durch Vernumdungen und Verdrehungen zu diskreditieren, sofort zur Hern» tni» und zwar unter genaner Angabe de» jeweiligen Verlenmber», damit r ^ornr znr Verantwortnng ziehen können.