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Der nationaldeutsche Jude · 1933-05-01 · Sondernummer (Mitte Mai 1933) · p. [Seite]

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Journal
Der nationaldeutsche Jude
Volume
12 (1933)
Issue
Sondernummer (Mitte Mai 1933)
Date
1933-05-01
Page
[Seite] (sequence 10)
Language
German
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Mitglieder! 7 Verbreitet überall v | damit Juden und Nich richtig unterrichtet we Eremplare in jede kostenlos angefordcrt nscr Mitteilu juden über Den. : gewünschtei werden. ngsblatt „P§v nationalöeutsche Inde", unsere Gesinnung und unsere Bestrebungen '1 l Anzahl können bei der Geschäftsstelle Die berufliche Zukunft der nationaldeutfcbeii jüdischen Jugend Von Kurt Machol Das Versailler Dittat hat Deutschland bis zum Ar-bluten gebracht. Millionen von kräftigen Menschen feiern, während auf der anderen Seite ein sehr grober. Mangel am ^lotwendigsten besteht. Millionen von Menschen leben von öffentlicher Unterstützung. Die Aussicht auf Arbeit für i,ic alldem Produltionsprozetz Ausgeschlossenen ist auhcroi deutlich gering. Schlechter als die Aussichten der übrigen Deutschen auf ihr tägliches Brot ift die Aussicht der jungen Deutschen jüdischen. Stammes. Insbesondere die neuen Gesetze haben den Juden, und zwar auch denjenigen, die ebenso deutsch fühlen wie ihre nichljüdiiche Umwelt, zahlreiche Berufe versverrt. Die Schüler, und insbesondere die Abiturienter, wissen nicht, welchem Berufe iie sich. In Zukunft zuwenden sollen. Mancher, der mit seincni ganzen Herzen in Tcutlchla id lebt, wird in seiner Hoffnungslosigkeit sden Weg ins Ausland gehen. Auch die Lage der nationaldeutich fühlenden jungeu Juden ist autzerordenllich schwer, aber sie ift nicht verzweif« lt. Es gilt, die früheren Fehler zu erkennen und die Umkehr zu versuchen. ' Unsere nalionaldeütsche Gesinnung verlangt kn je >cr Beziehung einen . vollwertigen^ Einbau der nationaldeutsch gesinnten 2üdcn in unier deutsches Volk. Dieser Einbar iit in beruflicher Beziehung trotz eines Jahrhunderts der Emanzipation noch, nicht vollzogen. Die grotze Vienge der Juden, und zwar auch' der nationaldeutschcn Juden, gehört noch heut« den sogenannten geistigen Schichten ^Llademifchsn un> kaufmännischen Beruienl an. D i e b « r u f l i ch e Umschichtung muh heule trotz der ungeheuren Erschwerung v o l l z o g e n w e r d c n. > - Zu den Berufen, in denen die Juden noch iinnicr nicht genügend stark vertreten sind, gehören, insbesondelc das Handwert und die Landwirtschaft. Falsch ist die Behauptung, die Juden seien zu diesen Berufen nicht fähig. Das Gegenteil in. bezüg auf das Handwerk zeigt l ie Entwicklung in Osteuropa. Tab Juden auch zur Landu irrschift fähig sind, haben die Erperimenle der Zionisten, so wenig erfreulich sie im übrigen auch sind, gezeigt. Jeder wirklich nationaldeutsch fühlende Schüler, dir heute vor der Berufswahl steht, hat sich die ernste Frage zu stqllcn, ob er nicht auf Grund seines nationaldeutschen Eefü jls verpflichtet ist. den Weg gerade ich diese bisher ziemlich »üudenreinen" Berufe zu suchen. Tje Anfeindungen werden zihlreich. der Weg wird dornenreich sein. Für den,aber, der las Ziel erkannt hat, werden diese Schwierigkeiten' überwindbar sein, wenn der Weg im richtigen Geiste und ohne die alr typisch jüdisch geltenden Ansprüche beschritten wird. Unserer nationaldeutscheh Haltung entspricht es. )ob wir die Berufsumschichtung nicht m jüdischen Handwerk, r- oder Siedlungsschulen betreiben, sondern wir müssen de i aller» grötzten Wert darauf legen, dab die nationakdeütsche, Jude» genau die gleiche Ausbildung und dieselbe Behandlung bei dem Ilkeister oder dem Landwirt genieben wie. ihre nicket üdischen Kameraden und mit diesen gemeinsam. Der ar gehende jüdische Handwerker soll sich nicht als künftiger Gröbst brikant, der junge Landwirt nicht als Rittergutsbesitzer-Aspirant betrachten. Wir müssen lernen, uns mit der Lebenshaltung und der Pflichterfüllung zu bescheiden, die für Millionen deutscher Bolkse: ■ i genaue ist. . m u fi jede T i e wer stand Handta oerschw Arbci ocrdäth Käme: l oi d d i e - bild bere verl Der den n a t il n nichtjüdischer Abstammung schlichte Selbstverständlichkeit ür »ns jwie für jeden anderen Deutschen) die Frage der Berufswahl ebeyso wie andere unter dem Gesichtspunkte des st e s amjga n z en deutschen Volk betrachtet c». Wenn tvir dies begreifen, wird auch d>r Widerder Mchtjuden. der^sich uns bei dem „Eindringen" in erk und Landwirtichaft zunächst entgegenseften wird, inden. Nur der anspruchsoolle^Jude, dem dse einfach« nur als Uobergang zur „höheren Laufbahn!" gilt, ist tig. Tew bescheidene, anspruchslose Mitarbeiter und ad setzt sich überall durch. elb ich Arbeit >i ng i t ing t v e r st ä n d l i ch i st für jeden aüch nur örpierlich tauglichen jungen Deutschen — «' - - - *- die Ausuys alle, and es l m r l m Ärbeltsl a g e r und Wehrsport. Es gilt für sein, falls unser Vater! Me j der nationalen ^uden in Ungarn Die Pigarischen Juden haben vor. einigen Jahren was heute zarischin ihrem Ereignisse imrchgenmcht. die stark an das erinnern Vau K rt 1 i ♦ »V lAtt ^iiKam /> , I (ac f mi vV I ■ deutschen. Juden onäl gesinnten auferlegt wird. Juden haben sich Die un dadurch Bewihtsein! und in ihrer Betätigung der Zugehörigkeit zum unganschen! Volke nicht.irremachen lasser. Heute melden dse ungarischen Zeitungen, dab die dortigen nationalen Verbände, die bisher Juden nicht aufnahmen, srch entschlossen haben, sie in Zukunft wieder auf? «nehmen, wenn sie „die nationalen Bestrebungen sind Ziele des Landesverbandes der nationalen VereinfLungen anerkennen und sich zu eigen machen". Der künftige Landesfahrer des Verbandes ist Ministerpräsident Eömhös. Wir nationaldeutschen Juden werden das Unsrige tun, damit in Deutschland der gleiche Wer deschritten und das gleiche Ziel je r reicht w e r D c. Nat ionaldeutfcbe eitern! iisthickt Eure Kinder in das „Schwarze Fähnlein". Hier seid Zhr sicher, dab Eure . Kinder nicht m jüdischyationalem Geist! erzogen werden. Wir haben Ortsringe gröberen Städten Deutschlands. Die kleineren von dem nächstaelegenen Ortsring unterstützt und werdln. Wendet Euch an unseren Jungenschaft! Gür t>er Holzmann. Breslau 18. Hohen;_ stratze 83, der Euch gerne jede gewünschte Aus junft gibt, oder an mich. Berlin-Eharlottenburg 9» Kastani;n-Allee 9 «Fernsprecher: J 9 Heerstrahe 2769). Nur in einet ' hündischen Juyend, deren Haltung national ift, liegt die Hoffnung für eine Zukunft. Der Buadesführer: Günther in fast allen Orte werden aufgebaut s f ü h r e r o l le r n - starken zuverlässig gesunde a l l i n.

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