Der nationaldeutsche Jude
- Journal
- Der nationaldeutsche Jude
- Volume
- 12 (1933)
- Issue
- Sondernummer (Mitte Mai 1933)
- Date
- 1933-05-01
- Page
- Seite 3 (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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.. JLWWWB*PpPPfi »WWW W^WWWWWWWW m n logenannte! währscheinli, Gefolgschaft aemeinschast gestellt ührer, der dieses Wort hat heut^ noch nicht daß er! ücklich augerhalk hat. ausd drucken lassen, begreift damit sich und seine _ xr deutschen Volks- Er ßnd die <->«inen begreifen wahr» es ein Der brechen war. die Massen- Geschäftemacher scheinlich auch heute noch nicht, daß gegen das deutsche Vaierlant »Umänderung »er ostjü »iscken während der Jnflc tionszeit zr dulden!und durch gefühlvolle Redensarten zu bemänteln. Uns nationaldeutschen Juden, die wir schon damals die Sperrung der Grenzen versandten, sind diese Menschen in den Weg getreten, und über die jüdisch nationalen Regierungsbeamttn. die Zwei Vaterlar ds«„Ziomst n", die „von Amts wegen" das Ostjuden-Unw:sen begüntigten. ihaben sie stets die schützende Bruderhand gehalten. Als!in diesem Blatte vor zehn Jahren ein n »tionaldeut cher Jude »seine Stimme gegen die „Ostju den» 8 efah r" erhob, haben diese Menschen. nur als Opfer. Wir wiederh r len es: Man lese Blatt. Kein Wort von deutsch,m Zukunftswillen. des Mitempfindens für das Vaterland. Nur Jeremiaden ii£>er das eigene Mißgeschick und daneben Vorschläge für die m de« neuen Ghettos, mit dem abgefunden Habens Und „Es etwa des Deutschtums. Auch ' willkommen. Jedes zweite Wo» Hier liegt der Kern dds ihre Ghettooorfahren, deren V überwunden ist, haben stets al Wahrheit eigene Schuld war. Cji zum Gesetze erhoben, haben l ihr eigenes Kein Wort om Ausland erprehte deutsche komfortable Einrichtung ie sich offenbar innerlich schon isigkeit" des Judentums, nicht h r Zionist ist als lieber Bruder! heißt „Schicksalsgemeinschaft". roblems. Diese Menschen und jigeist noch heute in ihnen nicht Schicksal genommen, was in : haben die Trägheit der Herzen ich außerhalb der Entwicklung Hktions-Husfchuß jüdifcblr Deutfcber (Mitteilung an unsere Mitglieder.) L, »»d, diese „deutschen Ltaatsbürge", ein hysterisches Wutgeheul angestimmt, das fiele Jahre hindurch nicht verstummt ist. Und die gleichen N!enschcn sini» es. die durch ihr „ästhetisches" Wohlwollen die ' leberfremd ing der! deutschen Kunst, der deutschen Literatur und des ' rutschen Films systematisch gezüchtet haben. Die „Weltb lhne" war diesen „Deutschen" nicht eine Giftpflanze, sondern?eme Fundgrube des „Geistes". Wenn ein national »eutscher Jude schon vor Jahren es wagte, die „deutschen Dich er" LionFeuchtwanger, Arnold Zweig. Tucholsky, K'rr, Emil Ludwig und andere, die heute vi m Auslände hkr unser Deutschland begeifern, in aller Oeffentlichkeit als Shädlinge anzuprangern, war er ein „jüdischer An isemil", ter mit den gehässigsten und unanständigsten 3J itteln oe folgt werden muß«. Noch „antisemitischer" uat ein n »tionaldeutscher Jude natürlich dann, wenn er sich etwa ar den weltberühmten Gelehrten Einstein wagte, »er durch«>s eine Zierde der deutschen Geistigkeit sein sollt >, trotzdem er sich selbst nicht als Deutschen ansah und schon damals b i jeder möglichen Gelegenheit seine undeutsche Ge Innung zu Markte trug, oder gar an den Herrn Professor G rorg Bernhard, das geschätzte Vorstandsmitglied des „Centralpereins^. der schon vor Jahren in e ner Zioni stenversammlung erklärte, „die Juden" dürften zu den dei Ischen Wahlen nur eine jüdische Stellt ng einnehmen, der dann als Reichstagsabgeordneter Vertreter d,s deutschen Volkes wurde, und der heute von Payig aus über dasselbe deutsche Volk seinen Speichel verspritzt. Rur stichwortartig, als Kostproben, lassen sich hier einzelne Punkte aus dem Sündenregister dieser Menschen heroorheben, die den Zorn gegen die Gesamtheit der deutschen Juden gerade dadurch genährt haben, daß sie stets besonderen Wert darauf fegten, sich als die birufenen Vertreter der Mehrheit aufzuspielen. Sie Habei: auf ihren Bürgerbrief gepocht und sich sowie ihren Mitläufern eingeredet. das deutsch« Volk müsse alles schlucken, was zpar undentsch und antideutsch, aber „gesetzlich" sei. Das V»lk hat alles geschluckt, vierzehn Iahte hindurch, aber eines Tc aes hat sich sein Magen empört. Damals waren hie' „Führern des „Centralvereins" verschwunden. Aber heute, nach lleberwinduna des akuten Angst» stadiums. beginnen sie schon wieder ihr altes Spiel, sind sie schon wieder an der „Arbeit", ihre nur durch ihr eigenes Blatt informierte Gefolgschaft geger das Verständnis für das. was in Wahrheit vorgeht, abzurieieln. Sie wissen vielleicht selbst noch nicht recht, was geschieht — bei diesen Menschen ist alles möglich. Kurz nach de Wahl hat man im Büro des „Eentralvereins" Haussuchunc gehalten. Natürlich ist nichts im strafrechtlichen Sinne Bela tendes gefunden worden.! denn diese Menschen sind ja in d, Tat keineswegs Verschwörer, sie sind nur^Dummköpfe, aber dies bis zu einem Grade, an dem die Dummheit zum Verbrechen wird. Ein Plakat, das man gefunden hat und das schon : nige Jahre alt sein mag. hellt die völlige Verständnislosigkeit au. mit der diese Menschen der nationalen Belegung von ffehcn gegenübergestanden haben. Der Nationalsozialismus ist als?od dargestellt, der trommelnd über Deutschlands rauchende j Trümmer schreitet. Und die Menschen, die dieses Plakat erfunden und benutzt haben, die so ohne jeden Sinn für das! wahre Wesen der nationalen Erhebung waren. — sie stehen!>eute in fassungslosem Staunen gegenüber dem deutschen 3o i und fühlen sich als Opfer, Die nachstehend bezejchneten Organisationen > Verband national deutscher Juden. Reichsbund jüdischer Frontsoldaten, Bündische Jugend („Schwarzes Fähnlein" | „Deutscher Vortrupp") haben sich unter der Bezeichnung Aktions-Ausschuß jüdischer Deutscher zusammengeschlossen, unk bei voller Aufrechterhal tung der Selbständigkeit der einzelnes Organisationen die Lösung bestimmter Aufgaben, die ein geschlossenes Au-ftreten der nationaldeutsch gerichteten Gruppen der Deutschen jüdischer Abstammung erfordern, gemeinsam in Angriff zu nehmen. Der Ausschuß ist | zum ersten Male zu Anfang April d. J^ mit einem von vielen Zeitungen abgedruckte it Aufruf gegen die anti.deutsche Hetze vor dfc Oeffentlichkeit getreten. Alle Mitteilungen, die nicht Verbände und ihre besonderen Au den Aktions-Ausschuß jüdischer solchen betreffen, sind an die E e s ch Aktions-Ausschusses. Berlin 2 Hof 9 (Fernsprech.er 6 1 Kurfür Alle weiteren Mitteilungen crfe sich nicht um gemeinsame S handelt, durch dre einzelnen a Verbände. die einzelnes! fgabeir, sondert Deutscher als läftsstelle des 3 35, B l u m e s!» t 0628) ju richtet), lgen, soweit es nndgebungen zgeschlosseneu Der'Vorftand.s gestellt, haben die Inbrunst des selbstve gehegt und analysiert, aber niemals haben daß man ein Schicksal auch ändern kann, ist. Sie haben dicke Büchfr über Goethe g deutschestes Wort haben sie nie begriffen: c schuldeten, Leidenis sie daran gedacht,, venn ein Wille da schrieben. aber scfn Nur der verdient sich Freiheit wie das Leben,! Der täglich sie erobern muß.! biin Erobern, das ist das Wort, das den Weg in di, weist. Erobern nicht mit dem Schwert, aber Willensstärke, deutschbewußte Arbeit. Diese Ar lenken ist die Aufgabe der nationalde Juden. An anderer Stelle dieses Blattes sind Leitsätze abgedruckt, die wir vor zwölf Jahren zun grämm der nationaldeutschen Juden" Zukunt ch Zähl eit zl u t sch et die br« „P r o[> erhöbet! Verständigungsarbeit nach außen Erziehungsarbeit nach innen. Entwickelungsarbeit an der Juge Heute steht die Erziechungsarbeit im Vorder!- gründe, nur aus ihr kann die Verständigung erwachsen. 'Und diese Erziehungsarbeit muß t nd wirp geleistet werden. Die Leidensprobe, die heute der lüdischen Gesamtheit in Deutschland auferlegt »wird, darf uns, die wir eine deutsche Zukunft wollen, jnur härter machen! Wir sind Deutsche und bleiben Deutsche u!nd „int i b. UNS lein rauben, vir heute Unglück heut erst recht". Dieses Wilsen kann Judengegner, kein „Eenträlverrin" und kein Zionis Aber damit auch die Aniieren es wissen, müssen wie von jeher unseren Kampf in der b r e i t e st en d c u 1 s ch eN Oeffentlichkeit führen, und damit wir jedem! deutschen Juden, der für dys Deutschtum reif i st. seihen Platz im deutschen Lebens- und! Arbeitsraum erobern, mpssen wir zunächst an der Erziehung und der Entwickelung unserer eigenen Stammesgenossc h arbeiten. Wir. lnüpfetz damit an die Worte-ah. die de Verfasser dieser Betrachtung vor zwölf Jahren in der Ei» leitung zu seiner Schrift „Vom mosaischen und nicht!- mosaischen Juden" schrieb: Das alles ist gewesen, aber die Arbeit ist und die Frucht der Arbeit wird sein. Heute leben wir und morgen werden unsere Kinder leben. Greifen wir zu. ihnen ein wohnliches Haus zu errichten. Kein orientalisches Bauwerk in raum- und gefühlsfernem Lande. Keinen protziges, Emporlömmlingspalost. Aber auch keine muffig^ an die Ghettomauer geduckte Schacherhöhle. Ein bescheidenes, aber ein sonniges, luftiges, reinliches Haus wollen wjr bauen, ein Haus mit Werkstätten zu handfester Arbeit und Fest!- räumen zu harmloser Fröhlichkeit. Ein fest im Heiyratbodesi wurzelndes Haus freier Menschen Ein deutsches Hausj. ir