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Der nationaldeutsche Jude · 1931-01-01 · Nr. 1 (Januar 1931) · p. Seite 7

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Journal
Der nationaldeutsche Jude
Volume
1931
Issue
Nr. 1 (Januar 1931)
Date
1931-01-01
Page
Seite 7 (sequence 7)
Language
German
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Können Juden jVittonatfozumften sein? fl-i 3 -r| Vorbemerkung. Dieser Aufsatz ist uns von dem Verfasser, de^ nicht Mitglied unseres Verbandes ist, eingesandt worden. Wir geben seinen Ausführungen gerii Raum und würden es hegrühen. wenn iie Ausgangspunkt einer sachlich geführten Erörterung würden. . Die Schnstleitnng. ston vornherein wird man geneigt sein. deü. der ein- :iac Fsage auch nur aufwirft, für nicht recht bei Sinnen Iicn. Dagegen wird man cs Mer «verständlich finden, iie in der Fassung erscheint:. „Können Juden Faschisten Denn diese Frage bedarf gar keiner Erörterung. Li<' M.lit beantwortet durch die Tatsache, das, im Lande den -ii» führende Köpfe unter den Juden sich durch di ‘ .ift und begeisterte Vaterlandsliebe des genialen Duc - von ihrer ursprünglichen AbneiiNinq gegen jene Staats belehrt haben und aufrechte Anhänger des Schöpfers icuen Staates geworden lind. 'ic haben damit jene Wandlung idurchzemacht. die sich in liri selber vollzogen hattf. des, bekanntlich vor seines : 1111*1 einer der führenden Köpfe der marristisch-n Par war. Die Erkenntnis, das, sich leine Entwicllungs überspringe» lies; und dah nur das Volk berufen war -r lünftigeu Gestaltung des wirtschaftlichen und volitischeii is mi'zuwi'ken. das in Uch selbst gekrü'tigt genug warj sch im Daseinskampf zu behaupten. rief in ihm di» ton gegen einen verschwommener Ldealismus wach, bei ein erträumtes Znkunitsideal die Erfordernisse der realen nvart vergah.! > u diese'' Betonung der Gegenwirtsbedürsniise liegt di de-'. Faschismus und ihr verdfnkt er die Erfolge, di. Italien errungen hat. und die il m auch in den anderer ■-•». in welche» die wirtschaftlübe Rät sich besondernd fsibllmr macht, vo.n Tag ,n Äig eine wachsende Lcha nger zuführt. »•- gibt wobl keine verkehrtere Taktik als die. vor diesen üben die Auge» z» ve"s.hli.'s,cin! oder, wie der Poaes den Kons in den Land zu necken mit dem Vorsatz, 'l'nge darin stecken zu lassen, bis sich die Hochflut vcri ■ bat. i ~ic ui-t» sich nicht verlausen, sondern sicherlich an Stärk, -leg. Davor haben aber die linden nur dann etwa- -'ü-ch'en. wenn st'e. den gesunder Kern hes f r"kevs pe'kennend. der ganzen "Bewegung sich nur antürunde entgegenstellen weil rj-, paar an'ilemitisckie Maul» n "-'enwärtig bei den Nationalsozialisten das grof,» ' führe». I Z An und für sich bat weder das Nationale noch das I’ i aeich etmgs mit dem Antsl»» itisistns Z» tun. G<>wss, -- eine Ve-bindnng zwi'ch'n Va ionalismus und Antj. ' -'US bestehen wen» die Antssennteu. Recht hätten, das, '»den ei»e>, Frm„dlörver innerlialbl der Nation, der urch staatliche Anerkennung angehören. darstellen. Aber es ist nicht wahr! 'lein und tausendmal nein, und es gibt nichts Dümmere-:, nolcich Verderb', her<-s als sich d, rch den Antisemitismus hiantjnationale G-nnnnng hi' eind"änacn z» lasten. gibt >»»nn lenen Mavlbelden dos R-cht z» der B-- 'nna. iie hsttxn den iigtkooglen G-dan'-n in .Erlmacht ""-"N >",d ki<> f.Zn'i'>>n dyn Inden den Eintritt en dieses nkenreichvennehren? e>.ibe» »scht wi' finden unter Vlnt a»t den Ka'N'rftetdenr ^"-">'schl»nd n»rqot'en^ War ni'>t ein 7i»^>e Präsident ben Deutsch-» Parlaments in er PaiiksHthe? Mar der (chründer der konser»gtiven Pirtei e>n Jude? Weur ,,fV'i die Partei«» m-lchein eiliges Deutsches Vater- >n ib-er Loinng erlmben ihr ls»'! ehe» und ihre Dr»ani 7'f» "Zuden. Mer bgt djo -iordernngen. die heute ->gn»t»«nkte des ngti->»as,ronal'sti'ch-'n V-ogrgmms aus ■'> r>,e-st »>!t vaster ^^-Sr^c und Deutlichkeit formuliert? ^,de - MglterRathenan "t"->. arrg'ter Pgibeavn. nerdante r wir die Erkenntnis, ^!e n>irt'<r-<,e^s;^ Entwirf»»» mabl einem Ln'iatismus 't a'tein ni-bt im maeriitsiche 1 Lmne einer lieber um de'- Ka—'ta'i'mu-, sondern oe>»i'sermohen ols lebte -N"g I.r, s<-,r„nbe zwar i'f gnch dies eine Konkcavenz >»>>e', Kart Marr — I-diq'jch a«reiniat van dem nicht -rl--Zrir>en ^aama von der ^ie-r>e,gft des Proletariats.^ > a>xb Mgrr erkamrte de»t>i<f die Tendenz des 'ot,'-m„s int k^mne de» Anhä»k ma des Ka»itals in r men'g'r wänden, ein Pro'tb de lein natnrtich'S Ende ‘ in der?knk>gnt»na des nerssiaderen Kanitats in einer N'r r'ond. g^nirrit at-er -wird dieie die ae'amten. Pro beb'rrtchende Kavs'almt<bt zuafesch MI dem ^n^-i-it-1'nrrr iit-ergeort-net-u fdraar-smns. der gts Nnür ' der ln^ir-idi-^'l«»» tUepei's^räste sstn Sonv-'ränitätsrecht sbt. Diese eine Macht kam, aber mir der Staat sein. te; und zwar ein Staat, de tum anderer an sip» g. zur Frucht hcrangcrcift selbst entwickelt bat. Klarer, als in den iichnng des Wirtschafte ginnen, wo die politiicke Eeldbeschasfung auf d und diese die Probe b Ratbenau: Neben wir gcdanke nicht zum Au-b .Ebenso wird Natbp provagicrr». l das, nur i cinbcitlichcn , ^ielstrcbcn uni bei der Verteilung t Dah uns unsere Kolon eine von ihm immer u auch die tüeburt des konnte, weil, ihn eine so wäre er sicher heute der Notwendigkeit einer Zeiten nicht müde wurde Kriegsentschädigung zu nicht durch Ervropriation das Eigenilseu hat, sondern der sich aus der lüte des wirtschaftlichen Lebens __ thena^s: „Die Verwirkchmriam'ents Twiitzx an dem Taqe be- Maichine^flm gezwungen sicht, die s Wirtichaftsparlament abzuwälzen uteht, die Last zu übenzebmen" lW. eutich). kann der faschistische E,rnndruck gebracht werden. i;mi nicht müde, den Gedanken zu ine unter sich einige und von einem lwbcrrschte Nation stark gcnnq ist. Welt ein Wort mitreden zu können, en zurückgegeben werden müsteu, war iedcrbolte Forderung. Und wenn er Vonng Planes nicht mcbr erleben nieuchlcrikche 'Vubenlmnd uns cntrih. genau io ein begeisterter Befürwotter Revision geworden, wie er bei Llcb die Unünnigleit t>v uns auferieggen verkünden, unter welcher nicht nur der Zur R«i Der anieritani'chc politi'ch dein Sozialism und Nobelpreisträger im Die „Völkische Ze llnd dann die bei gäbe?“ Des Erwägim, qcn da m'ü s, t c i d, dnn unter ollen Hm Waffen ergreif Die „V o s s i s ch e Z e offenes Wort, das st » Heber ein solches der von' dem für den fübl" - wir nennen cs lränkelt ist oder über der der' noch immer regierten realen iivclt v Geschrei gestört nun ei Ton". Dah^unserem land beute nichts ferne, fe'icln. weih, im Ln » nünftiac Mevich. Dos, von bis eines Tages in einen K dah cs dann auch für gibt: „unter allen zu crgrci'cn.' bei uns heute erst durch unser eigenes, sondern in Güterans'ausch lebender Nationen krankt. Was bleibt alio Gedankenmite», üb'ja. . umgcbünoten gntstemi ii feit die Gcdan'cnarmnt den .Vater jenes Gebar »m nicht i natur in den Schatten! Es ist nicht der Kwc zu werben. Wohl aber wache! Denket daran, den auf alter Traditio, l und den Parteien a>s Füb'e' nötig, irgendeiner Parte! stabt 3 h r c s » ö t i e in i t i f ch e » A » s b Von Vn. fpect Bon (Leipzig). chahmung empfphlen. chriftsteller Sinclair Lewis, der ,s nabcstcbt, ist als Besucher Berlins Berliner Rundfunk interviewt worbriz. i 1 ii ii g" berichtet darüber wörtlich: le Frage: „wenn es wieder Krieg Dichter antwortet: „Troh aller gegen, i» ei nein G.efühl nach doch mit "Amerika gehen, st ä »den für mein Land die - n." t u n g" seht hinzu: „Das war ein;cn macht." Wort stutze n kann wohl nnr jemand, Amerikaner ielbstvcrstäZidlichcn „Gr" N a t i o n n I iv^f fl l) I - iticht aime pa-i istischen Theorie dir^P r a x i s Machtge > icht s v » n l k e n ans ejrgcsien hat. Das „Nie wieder Krieg" mal in gewisien Kreisen zu in guten ‘ s an die Zähne enlwnsfn'ten Leutich liegt, als einen nenenDtriei z» ent id Auslände jeder cinigermahen »er aber Dciiti.chländ o h n,e seinen öBillen :iea hin'inaezoacn welche» könnte, und teden anständigen Deutschen nur Ei->>-s Hn ständen für sein Land die Waise»? das i»nh manchen „stiitzenden" 3oi'.rnali'tc.a einen Amerilaner tlaraemacht werden. das Wirtichaftsieben aller mit uns on dein ganzen nationalsozialistischen ouher dem ans demagogischen Zwecken l;en Ästänteschcn. dei'cn F'"di"che'»iiderer bezeugt, die durch Me ichelmard kei,suste,ns ans dem W^ge räumten, durch die übcrbagende Gröhe jener wahren Fübrer gestellt zu werden? - ck die'er Zeilen, für irgcnd-ine Partei den Luden zuuirufcn: Ludentiiin »r dsts, Lstr durch Eure Liitel>iaei,z. durch berubendcii Sinn für- Gerechl'gkeit durch Eure oraau iatorischen Fäbiqk»iten berufen leid. voran,uichrciten. .Lbr stabt es nicht nachziilaufen. Aber noch weniger g, vor irgendeinem antii n g e s ch i f b z u r ü ckznweichen! ein geistiges .Ghetto stineindröngen Maulhelden vor . be-e > dürft und Labt Euch nicht in. und Euch von irgrndeiißeni antisemitisch-» ilchreiben. welche volitische Hebcr-engiinq Lb welche Euch verholen ist. Es ist eines deutschen Luden in, würdig, seinen ParteistoindvimH lediglich nach dem «»esichtspunkte zu wählen, ob irgend'velche, ja ob selbst die Mehrheit der Mitglieder einer Partei judenirenndlich oder judcns-i''^'ich gckiimt sind. Schielt Nicht ängstlich nach Euren Fe'nd-'N. sondern bedenkt, das, aijrade die besten und edelsten Geister unter den Deutschen Eure Freunde sind und dah es gilt, deren?scht,ina zu bewahren durch mannhaftes Li'itrDen für Eure Hebrr-eugung undl dadurch, das; Ihr ihnen beweist: A n ch w f r s i n d D e u t s ch e!

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