Der nationaldeutsche Jude
- Journal
- Der nationaldeutsche Jude
- Volume
- 1931
- Issue
- Nr. 1 (Januar 1931)
- Date
- 1931-01-01
- Page
- Seite 8 (sequence 8)
- Language
- German
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8 JVIcbr Körperkultur) Die äftbetlfcbe Seite detr ^sudenfrrge. :tt c ■?r ■flT c F . r Die, Freude un'crcr 3üqcnl>i an der modern sportbewegung Findel in den jüdischen Kreüen a^- nabme. I Der Drieb. mit den andersgläubigen Ai and) v ü n ii F<F» qlct.fifn Sck'.ritt in halten Und Frfioit die geütioen. nunmehr auch die körperli mit ihnen ni mei'en. wird in jüdüchen Kr-Hn vie noch a's eine Aküehr von dem hauptsächlich auf F11 die ei nae Ft eilten Leben. das Für 1 tum feit undenklichen feiten traditionell iit. und eine EieFahr Für die ,,'üdi'che Zukunft" cmvFun Warnern iit. ganz abae'ehcn van änderen Argi erwidern, dai, die jüdische, Körpersportbewegung rinacres bedeutet, als die AuFrollunq. der Jude! der ästhetischen Seite. d. i. von einer Sei« uns Jahrhunderte - lana vernachläüiat worden ü beute noch in der DiskuFiion über die tieFe-en l| ButüemifiL^,,,-; erstaunlich wenig von jüdischer rüchfichtiat wird. Walter R a t h c n a u bat irgendwo in fcincji bei der Besthäikigiing mit der Frage, warum schon im Altertum a n a e F e i n d e t wurden aiifgestellb daF; iie dem ästhetischen Emvfh klmwelt nicht gerecht wurden, ihr einFach nicht llnd doch anoitronhicrt der Talmud 'Silur. «. 1 ’3 ->) Feine iüdüchen Zritaenoifen: „Alle seid alle RieFengestalten." Auch der keineswegs j>ch Taeitns TtcTI+c Fc>t: ..Der Körperbau der - Iu!l durchaus aeniuder und den Strana-en gewachsen^ /Raibcirän trobdem in leug auF die Antike -sollte, wie verständlich mü!;te unr dann erst die der mittelalterlichen und neuzeitlich iuden geacn die infolge der 'einieitig 'geistiae'i degenerierte iüdi'chc Körperlichkeit erlchcine durchaus charaktcrini'ch. dal;.die Psoudowi'scnscha das Hakenkreuz den Hai; gegen das Judentum sucht, mit einem Bildermater'al arbei'ct. das geblichc Riinderwertigkeit rein r Ti n T i F Ä den oci'los demonstriert. Die kleinen AvoFtrl moden. Verhetzung-Folgen dabei nur dem BeiFpkel grober Wirwillen, das; Schopenhauer ebcn'o wie Frauenbas; auch Für feine IudcnFeindichaFt ä st Riomente geltend machte. Nein ästhetischen llr auch der An'i'emitismus Richard Wagnersj der jiidi'che Mangel an Grazie weniger auF auFs C (; r, das bei einem Munter empfindlichste reizend wirkte. Wagner Fiat bekanntlich aus maufches". aus der Entstellung derdeutschen Sp das jüdische Dordstborgan, den 3rfrluf? auf den Man inunkalifchen Gclühls bei den Juden gezogen. Die moderne Pirichologic lxit die Wich F ü b l s m ä h i g e r Eindrücke auF dis menschliche bildung klargcftellt. Selbst dann, wenn dicke Ein im kl n t c r b e w u h t F e i n basten bleiben, spielci gröbere Rolle bei der Bildung jener «eelenko Für die Einstellung der Individuen- und ganzer f anderen Individuen und Gruppen maßgebend ii rein Vernunft mäszige O rientierüng des Darum mag Richard Wagner trotz feinxr gu Fahrungen mit jüdüchen MuFji.ru. deren Talent ctr in den DienFt Feiner Dache stellte, das Bonirtei! ästhetisch unkultivierte jüdische Sprechweüe in seine! Organismus rerpFIanzte. nie wieder los q'ewordcst Analog üt auch das Verlagen der- Statistik jüdischen Leistungen i n> K r i e g e gegen längst widerlegten Schlagwort von der jüdischest bcrgerei" zu erklären. Mag der lüfiit unserer Landsleute Fogar willig sein, die «prackie der Zah BlutopFer in Fein 4* e w n s; t s c f n aufzunehm ..arischen" kl n t e r be w u s; t F e i n bleibt trotzdeu hcimnisvolles Widerstreben gegen die Ülpperzeptio Kriegstüchligkeit bestehen. Es baiiert aut dem 2 des rem geFühlsmäszig erworbenen Eindrucks de .Körverinferioiität gegen das bessere Wiüen der niähigcn klebsrlcgunq. Dazu kommt. da>; Für das f i t t l i ch e Emp! Aricrtums. in denen Mitte wir leben, die Formel cha iit, mitder schon das antike Hellenentum die I>d e n ruug der Begriffe „schön" und „gut" voll b Dicfe Tatsache macht die ganze AusFichtslosigkei Strcbens nach gerechter Anerkennung unserer El so lange wir nicht auch dem ä ft h e t i s ch e n EmpF arischen klmwelt Rechnung tragen. Hier sind die tieferen Ursachen für Körvereilte Aufrsgenoüen wie länalt n Kräfte ach immer Sviri - s Iudendaher als Dielen nenten, zu nchts Ge- Mraae von - die von und auch Fachen des Seite be Schriften iie Iuden die Theie den ihrer e f i e l e n. utn. 343 sch ö n, reuudlicbe e-i iit ein Wenn cht haben llbnemung :n Nichts Ausbildung Es ist mit der vertiefen liniere an- PJaFTen ad RaFFcn Uorbi'der. Für Feinen hetische : rungs ist bei dem Auge als qan, aufem ..E»eche durch l jeglichen rüde lkop, 4k Bl w st t a7eit g c - Äaraktere blos? sie eine plere, die uppen zu als die uiztseins. igen Er sehr gern das die FeeliFchen sein. über die iber dem „Drnckechristlichen m unserer im c > Fml?< em gejüdischer iderspruch jüdischen vernunftnden des aktetistifch tiFiZiegen hat. unseres h i k klar, n unserer dg; rd. na des Hakenkreu-es. Berwerklichkeit der wir auch die tieferen itörperkultur und K AngriFf zu nehmen u Die Meinung, daF; di> des Judentums bede i BernachläsFiaung d<jkatholischeu Mö Religion, die schon liche Wohl des Meli zeigt, ihre Anhänaer zu einem „auserwähstkl einer phnliFchen Diese AnFaabe amtliche Bevölkerun der deut'ch'N Iudenü tbeo'-etischen E>-örteri sächlich soziale Ur zu retten suchen, was 5k n a n t i t S t der ihrer vbniische würde nicht nur gedrückt. Fandern auck anderen Bevölkerung l^aft beanFnruchen. c Arbeitsgebiete würd« damit wieder eine B wobei noch die crFrc körperlich kultivierte Nachkömmcn erzielen aeaen uns ad ->h>-iird Quellen des AntiFen der von dem „iüdischen PlattfuFz" auf die jüdischen Religion schlicht. Hier hak j (tzründe. die uns zwingen sollten, endk^-h ärperästhetik im breitesten Ausmabe i., . wo dies schon geschehen ist. zu Förde-n. es eine Abkehr von den wahren Idea'»-, te. üt nicht zu rechtfertigen. Denn d e s Leibes entspricht vielleicht dg ichisgedanken, aber keinesfalls unier daitch ihre zahlreichen, auf das l e! lstk-en bedachten Vorschriften die Tcudrn nicht hkoF; im geiFtig-morakischen Li-ne en Volke" zu erneben, sond-rn aucku Auslese hochzuzückten. niemals dringlicher als heute, da die aisstatütik einen mhlenmäsziaen Rückgang Haft anz-igt. Mit blobem Klagen -der <naen kann man dem Uebel, das hau -tächen bat, nicht beikommen. Man muh zu retten ist. und die abnehmende iidücben Bevölkerung durch Hebung Qualität wettmachen. Dadurch iüdi'Fche Skerhlichkeitsauatient beie.bdie iüdjsche KonkurrrnzFähia'eit mit der auf Arbcit-gebieten. dinröF-e-e Köruerhoben werden. Die ErFchFieFnmg neuer die Möglichkeit der ^irühehe und rmebrnng der Gehurten sichern, üiche ErFahning ins Gemjcht Fiele, das, Elteni auch körverljch widerstandsfähige die endlich das ästhetische Vonirteil . im Füh-en und damit eine der wichtigsten stilismus verstopfen würde. Eimson Neue! Unruhen in Palästina? Unter der arabischen Bevölkerung Palästinas machen sich ndc Gärung scrscheinungen bemerkbar. . Eigenartig iit, dah alle Vorgänge, die gemeldet werden, sich in der gleichen Richtung beipegen. Ackerbautreibende Juden werden bei ihrer Feldarbeit!von arabischen Bauern belästigt. Land, das Juden gehört, wird von Arabern eigenmächtig bestellt. Grundstücke, die von Juden erworben sind, werden von den arabischen Besitzern nicht hcrausgegeben. Alles djxs weist darauf hin, dah es sich nicht um spontane Ausbrüche der stets bestehenden Feindsclizkeit handelt, sondern um organisierte Widerstandshandlunqm. die dartun sollen: den Arabern wird ihr Land und damit ihre Eristenzmöglichkeit von den Juden genommen. — nur passiver und aktiver Widerstand kann die arabische Bevöllcrunvor der jüdischen Enteignung retten! Es bleibt abzuwarten, wann die englische ..Mandatsmacht" von diesen Vorgängen Kenntnis nehmen und wie sie sich zu ihnen verhalten wird. Die Protestkundgebungen gegen das sehr offenherzige englische „Weihbuch" haben bisher nur zu inhaltlosen Beschpichtigungserklärungen englischer Regierungsstellen geführt. Do belanglos jede einzelne der Reibereien, die jetzt im Gange ind, erscheinen mag. — alle zusammen Zeigen deutlich, dah >ie Araber keinesfalls gewillt sind, üch weiter zugunsten der zionistischen Einwanderer zurückdrängcn zu lassen. Gegenüber! diesen offenbar von einer ZentralFiclle geleiteten Bestrebungen wird es auch auf die Dauer nichts nützen,^dah England zweiter die jüdische Zuwanderung I trj« hält. Früher oder spater^ wird es wieder zu offenen Gewalttaten kommen. . , Für uns jüdisch Deutsche bedeuten diese Dinge eine Mahnung zu größter Aufmerksamkeit gegciu.acr neuerlichen Versuchenlder zionistischen Organisation, das ebsterbende Palästina-Unternehmen durch Geldsammlungcn und vor allem durch Werbung unter unserer Jugi.nd zu stützen. i Was uns nottut. d: Erfolge Rach Zeitungsm „Bund für neue Der Bund will e Centralverein den lapidaren «atz: des jüdischen V voll zu leben,! dieses Schicksal Wir schlagen den! sollte „Jüdischer Juden feindschal Für vie Dctirifile'tuna verontt) Druck von Rob. Rohde Nick»: Dr. Salier La Berlin W. 35. — Für leitf^et Inder -ser, Berlin; Verlag: Verband nati^. Herausgabe und Schriflleitong in O Wien EL Prarerftratze 34, Zimmer aldeuticher Iuden E. T fterreich verantwortlich: L2. Idungen aus Süddeutschlmid ist />n s Judentum" ins Leben getre:-,'n. ne „natürliche Mitte" zwi-hen >lnd Zionismus schaffen und prägt „Er erkennt die B e st i m m u w9 olles, i o I s einzige-s Kürt l - nd erstrebt die Anerkennung -rechtes von allen Staaten. Bunde eine Namensänderung vor: er Bund für Rechtfertigung der 1" heihen. Berlin 28 35 — Verband national»