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Der nationaldeutsche Jude · 1930-05-01 · Nr. 5 (Mai 1930) · p. Seite 2

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Journal
Der nationaldeutsche Jude
Volume
1930
Issue
Nr. 5 (Mai 1930)
Date
1930-05-01
Page
Seite 2 (sequence 2)
Language
German
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T'olIv-iL'riicrciirfi »lu^brcitmag. fic bleibt doch Mo 'A.igrlegenbei! vir.or iciocr mit biclb*. mit Riachtmitteln;;:;b ii;i5iluiimbiViiiI)loiii’ii iiiiotK>taltcic;i, [h:iii>ciU>[cii liiifluc. iL'om; niip o;tt öubo deutsch werben will, so i:( ,;um mirBeilen b~ev »Beeile 'Vorteil feiner Haltung angesichts der ebei feit* sii' ti-Hti-n fiiliiiilu'ii ('V.eiriniiiltiiiteit ber uieiFteH I'ei Ische» sKiKiiitövSr dem 'ltvouicm ‘ oubcr.;m;i nicht belanders oro i. 'iUcmi er es auch vielleicht sei» sollte, und über l»r. ober i.-.nn ‘ iv.rtb lei» wird, 7m bei» 'Augenblük nämlich, wo die Lulitbarlei: und die Viöglichleit bei; Auswiclnng fii: de» »i'.tio»r.l.beut'chen Tmben i» gröherem 'Aiismahe l>c>tc!»t, ist fuv alle. 'die ihre 7\'i:tMilh'it beum:;t betone», für einen u cse»t> liweu Txil des 7'nbenlums keine-'Angriffresloche mehr vorbonben. .TiÄt» »lüsile auch der benllchrablkaisie Jude» 'reifer u n: e r nb e rb e n! z w iche» biete» 7'ubeu »ab bcueu, die ihr 7 »den* :uu: beiiinen »mb iiiilit beu!i>i> sei» wolle», wen» er sich nicht iel.'i: der U»elirli,lileit .reihe» lasse» will, Was liun ab v die andere» belritlt. die. bieics Ertrem angreift und, befeinl et, so tonnen bieie mit Recht sagen. bah kic sa .nichts ai beres wolle» iijlcjene, ihr V! o l!. Mil diesem ntnh er sich bau» geirenut s auseinanbersehen. u»b wie .'er dag ma,»!. Hl seine Lache. Nur io kan» bas Dubenlum m einer Rlöglichte i ge lao.o.e». »i>lit mehr als Ganzes verurteilt ober als Ganzes l'etantvl'h zu werben, was von cinschneibrnbcr -Jteöeutut <j i;t. Le»» bamii würbe bas Dubentum anfi-öreii. überlmui t ei» reh.-urchriebeuer 'in\yriff tu .sein, i»it dem inaiz oveiieren. jongiieien ober lilyrfe'u tan». Es l)»ubctf sich ba »ich! u>» el»e oeari'sli.iie Unterscheiduag. >o»beru um eine hoch» reale Lache. Dem: iroh aller "i»erfd?iet>enbeiIeu innerhalb des Di.bentnms neigt alles 'Richkiübiiche doch baiiin. den Begriff des Dubeiitnms als Einheit, als 'Komvler zu wirten Das; dies sich andere, in die letzte VI U fgab e i; » b b i e e i g c » t k i ch e . i »> (Si r!i ii b .? » g a » Ti e »i c t > en e l»i i i f i o » derjenigen 7> » b c » , b i c beuts ch uu;: b e » wollen, Lie »innen also die Ilnterscheidtm'g. die beii.'ierswei'e der Deutsche bei der BeiraäNiiug des.-7-»:bentums innec» ls-.o bes'elve» in treffen bat, durch itrr.Veden, durch ihr Wirten. church ihr Lei» hanbgreislich' machen und biuionstriere». Würbe bas in Deutschland gelinge». so wäre immir vie,,eia:t ein Bor-prung gegenüber anderen Vsöllern tat>ächlich. gewonnen. Leld'l wenn es sich dabei um Voller ha ibeln 'oll:e. innerhalb deren die Lvannnng irische'» Lude» und. '.ai.o.tsuben nicht einmal sogroh wäre wie in Deutnlilanb. Dann lonnte man agen: Ln Deutschland Nehen dein deutschen Voll nicht die Duden gegenüber. sondern nur ei» Teil der Duden.. Und nun wenden wir uns diesen! Teil.zu:! Es lieht uns oolltoninren fern, die ethische Höhe un» den bhitamischen Wert des Zionismus Irgendwie in Zwcisrl zu ziehen. Wir lmüiscn nur sagen —' bei aller Horh^chlung, die wir vor biejerj ttleweaung haben —, bhit wir mit den national-* deutschen oul en eben mehr anfangeit tonnen als mit den Zionisten, bii sich von uns Deutschen in einer Art abschlies>en, dah cs uns unmöglich niftb, soweit wir liberal sind, in eine ander Beziehung zu ihnen zu treten, als in jene, bici in der gcgcns »tigc» Wertschätzung und Rciveltieriing be'tcht 2!)ir haben ncllcicht für die Zionihcn auch ein grüsjcres menschliches Interesse, aber was be'agt das gegenüber der Realität. Din dieser tönncn wir eben nurmitbennichtz i o n i » i s ch e ii. den n a t i o n a l d e u t s ch c n 3ubcn ciuc frühlung finden. Und nun noch ein Blici auf die Zwischenschicht: 7'tib<», die weder bcut'ch' noch jüdisch ober beides sein wollen. Die «ileichgültigtcit. die trotz der um sich greifenden, gcwaltlamc» Berhetiung der gröszte Teil unjcres Bollefaltiich gegen das 7'»bciioroblcm an den Tag legt, harmoniert ja vorzüglich mit der külcichgültigicit dieser Veute ihren eigenen Vrobiemen gegenüber, krs üt darüber also weiter nichts zu lagen, als balz die ethisch benlcnbcn Deutschen auch diese Vi'iiti' verteidigen würden, falls Verblendete einen gewaltsamen 'Angriff unternähmen. 'Aus unseren Betrachtungen bleibt das feine bestehen, das; wir die n a t > a n a l d c u t s ch e n Öubc» als zu uns wollende und iebendigi! Kräfte sowohl brauchen lünncii, als auch in Erwartung bes'erer Zulunft greudig begruszen. Dann wurde endiich auch, l svvald unsere öden erwähnte Ilnterscheidung durch die 'Ausbreitung des nationalbeiitschen Tiudentums zu greifbarer 'Wirtlichleit wirb, bas Gerede, von der Unbeutichheir der 7'ubcii ver'tuinmcil müssen. Es iit ohnehin ein . Gezeivtand des Ekels für viele objektiv Tenlende, die ''ich beilvielsweise erinnern, bas; der erste >beutsche Loldai, der im Weitlriege bas Eiserne Kreuz erhielt, ein 7i»be war. 'Andererlcits kann es. wie ich aus Erfahrung weis;, einem nichtsubischen Deutschen, der sich unter lautet Duden befindet *-— uiib welcher vorurteilsfreie Deuliihe würde Nicht einmal mindestens ,..interessehalber" in eine rein jüdische Gesellschaft gehen —, tatsächlich vassieren. dasz er gänzlich laitgeslellt. ignoriert wird gegenüber inncrjüdischeii Problemen. Der. dem das miberfälrrt, denk! -unüchÄ, bas müsse >o sein. Er gib: auch diesen Duden die Berechtigung, sich über ihn als Dremden hinwegzuse-gen. Dels; cs aber nationaldeutichc 7>i:dcu gibt, was er vielleicht borher gar nicht wuhtc. das »eilt ihn vor ein Neues und wesentlich posiliocres Geschehen. All das wiril zusammen, das; wir sowohl aus Gründen der' 'Wlirliichkei: als auch aus Gründen der Ennipathie dem natüonaldcutichcn Judentum 'Verbreitung, Wachstum und otiülc wünschen. | ft Raffevskur. de cc + ♦♦ 4 " s* 4 f't /*; 7.^? . '*>'*/>*< i yWbl Volkes.“ Bcfproibcn von Dp. H. Kroncr. Während früher die Dudeitfrage^ haupt'ächlich vilaudens- und vorn wirt'chasliiche» Llanldvunite a» i trachtet wurde, wird sic besonders in Deutschland neuer namentlich von der sogenannten ..vöilischen!' Leite am '.lu/ViiHaif.' behandelt. Die hierüber bereits vorlie Literatur :'r taui» noch' zu übersehen. 'Jl>:e n.iiht aude erwarten, getie» die 'Autoren meilt mn vorgesahter Nie an ivreu Ltoss heran: dem 'eiitsorecheii dann auch di> .-el-n.i'-er wir 'finden alles andere eher als vorurtei-- 'Wt:"e»ii!>aft. Es mag daher siberslühig erscheinen, wen,»' i» Blättern ein neues Buch iider die Naüenfrage beio w,rden- 'ö!i. 2venn cs tro'gbem geschieht, so-hat dies be'onbe're» Grund. Der -Berfa'A'r der „Rai'entniide sadiiilw» '-Aolles", Hans Ti. K. iö ü n Iher, iit buvd) iiilhere» Bücher, besonders die ..'.Hai'eiitunbe Europas“ die „Rasleiiiunde des bentichen 'Volkes'',* in weiten^ K velann.: geworden. Das letztere 'Viert, deiscil 1. 'Au'lar 7'g-iie 'J>±2 erschien, liegt setzt bereits in der 13. Auflage ai o eine ungeivoliitüchc 'Verbreitung gesunben. Anhang zu den früheren Ansiagen i» nuunxhr fi)D erweitert, als „'Rassenkunbe des jubisihen* Volles“ he gegalru worbe». Bei der belannkeii einseitigen („itpibi' Einkeilung des Bcrfaiiers war,e-r^von-. 7n>Iereh'e. zu sehe er iiä: mit dem Llasse des 'Buches ads-iude» würde. Leine» Ltgudpuillt gibt er bereits im 'Vorwort folgenben 2bU(» an:. .Eine eigentliche Betrachtung der Duden f r a g e bas Buch »ich! geben, 'onbern allein durch raiseiilunbiiche gelkuug begleiten lehre», bah; und durch welche, Um: es immer wieder zu einer svi-gen „Frage“ gelommeii ist tominen kann, .kur Ervrie.ung auch der 7n>beilsrage gerade der Dubcnfrage gehört eine gewisse Einsicht in üe! »iioj-: itii'.l vom , .als lende zu nung Erlöse l »eien ijochen teil des seine und eisen e im vor. Ein sich, ausc ,en"> ii wie mit ollte Dar äiiüe uiib und ens- >e i gesckkiche (bialogische) Vorgänge, in bas Wefen^ von Vcrerbuiig, von leiblichen und seelischen Erbanlagen, von Na"cii° lreuzung und von Auslese. Allmählich überzeugen sich immer mehr '.Reuschen davon, wie wenig — besonders gcme'ien an bisher üblichen 'Anichauungen. die sclron fast z» Glaubens* sähen geworden waren —j die kl inwclI :»i Leben des Eiuzeimenichen und der Böller bedeutet, wie viel hingegen jeglicher Umwelt gegenüber bric E r b a-n l a ge n bedeute». Lo vernicht dieses Buch, bas 7iiibe»t»m vor aliem ctls eine veaimmte 'Auswirlnng rassischer Erbanlagen und als Ergebnis eines bcslimmten Anslesevorgangs zu erweisen . . ii» welchen Lchlüssen G. lomint und wie weit man ihm hierin soigen tarnt, soll weiter unten bargelegt werben-. Du den ersten Kapiteln gibt G. haupt'ächlich eine higorisch eihnotogi''che Darsteikniig. Er Holk weit ans und beginnt mit einer. Läiitdernng der Bevösiterung' Palästinas vor der E:nwauderung der Hebräer und sammelt mit groszem Fleilz. was ük»er bie'e unh die Folgezeit betau»: geworden ist oder auch nur mngeiiomiitei: wird. 'Biili Eigenes gibt er hier nicht und tami er auch »ich: geben, beim nalurgemäsz »ins; er hier ans den vorlianbenen Dlneile» schöpfen. Diese Ziavitel mögen daher übergangen iverbeu. s Erwähnt lei aber, da dies fnr seinen Llaiidpniill besonders wichtig i't, bah Versaüer u. a. .auch aus den nordischen Ei>»hl>l>ig besonders ausführlich eingeht. Er schätzt ihn in der hebräischen Frühzeit aus 10- 15 ‘.o der gesamten Erbanlage, in dem 7>ahrhimbert am Beginn unserer rieitrcämung noch aus 5-^10 Dm übrigen stellen die Duden uhch G. ein 'R.rsseiigemisch bar. nicht etwa .eine Rasse, eher eine Art Raste- 2. Ordnung,* in brr inan zwei Gruppen unterscheiden kann: 1. die Onjuben, etwa 3/,* des Dubentunis, die ein „vorbcr* aiiatiüch-oiientalischoslbaltisch-ostisch-iniicraslatifch-norbisch-hamitisch-iiegerischct“ 'Rassengemisch sind: i

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