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Der nationaldeutsche Jude · 1929-07-01 · Nr. 7 (Juli 1929) · p. Seite 4

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Journal
Der nationaldeutsche Jude
Volume
1929
Issue
Nr. 7 (Juli 1929)
Date
1929-07-01
Page
Seite 4 (sequence 4)
Language
German
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4 ~ •- '1 . Die Iuäenfrage als Sefettschaftsproblem Bon alen bigonen -dKniib. die dis r.crl'cblid; tj’ijraüt Derrr5«n. in keine 'oltcricti wie derj än:i» femir-.-mu-. -| ' Lkood jGc^rge. I. . Die gegenwärtige Stellung der Duden > in der europäischen («jtitllicbart. , I Die öuftcnücae in ron >cbi rieltn '2citen :iaf:ct werden. rHon der rcligia'tn. de ri'rdcn Sciic. und?an schon -um lleberdruß vom N vunk: aus. Nur . eine 2ci:e Der Frage rernach'.ä-ng: worden. nämlich vre QC’cII^da f 11 i f e. Un> Lpf erleb: die Prrage gerade vier, mm um.e ’agen. t ä 3 I i & t vmrul'e. ä'bäbrend eruf d.n meinen anderen . Tei:en Theorien, gegeneinander au'mar'ä ieren. ohne allerdings die derworr-ne schlaf: irgendwie zu Urnen, lieber: vier die Praris Ii;e. die meinencn:'±. ident rerufen. biere: auf die'cs erbt'Aen. au: der en ■ bcvoli- :ändbisher cuJf<:Hcn& in Pen. und «Sa^ionatdcutrdtje v^uden der Yergangcnhcil Kamr'-el:. a's Ea -es ge'eben. U’ T- Anbmek .in.s ung.'Iönen Protier.;. D hnvch lann man 'ib 'ei±:er cn Ta:'achen und auf frlier Wege bo'-en. einer ung de: Drage nöb.r :u ru«kr". < 4s, t « -V-HÄS7>i ei Die ^cnrcllnig. Zeh if alr i.a:ionaler Ka:bo!i! auf an;etcr mi: dem Duden:um z-Da-nmenbängenre Problem vom chriniräer Trandrunk: aes beranzu:re:en gewöhn:, bin. das bei«-: oon ein.r brüderlichen Einftelkung aus. Nif:s in be'fäm»nter für e'.’v.-'. Ebrinen. als :if d.n Blich für :üu'u'f bei: srrebleme Curf Hof mur oder gar Haß und Vcrberu: g :rüb<n zu lassen., Und ich 'MD: es jedes DeuUckren. der diesen Eeltkrieg Durfgemach: bar. unwürdig, dem Dudenrum im allgemeinen mi: einem Vorurteil im Hinblich au' Tapferkeil oder Na:ionalbewuß:>ein gegenüberzurreren. Df möchte alle diejenigen, äludenborff voran, die die. erbärmliche Lotung von der Feigheit der D.ubcn audgeben/ an jene großen, rraurigcn Grabnätlen führen, ioo Du» n und Ebrinen gemcin-am den Todcs'chlaf schlafen, und üc aniesich'ts dicker praktischen Beweise fragen, ob >ic die 3lirn hapcn. nock weirer zu ihrer gedankenlosen Theorie zu'flehen. Ebewo müßte die Frage nach der l^efellfchaftsfc hi. ded Duden an »ich als utopisch ange>ehcn werden. D e'nn follu; im Prinzip ein kultivierter sproß. dieler allen nicht. cbenfo auf eine Stellung in der i^efellfdiaft A -eheimer Saurat. Dr iig.e: bet nüfieaimtn ieNti:iuiüiS-StielliSafe und Lchör«et ihtet lndu «itteLe» L.-i!izt!»unz Kadtiektlan m der S . et:: c Seien s.cheti >bm riii uuretgängiicht; - chl hie »er deu»'chc!i d.^duurie und Techml.' SUHklm U.) . I'p haben, wie ein Ari'loiral. bei dem^ >buirur und Rase >in fAhnvernändlich vlfrausgefetzl werden «und es oft noch Ddnnoch - i>r cs nickl zu leugnen, daß heule noch in Ländern Europas chrinliche Ee'ell'ckfdflslrci'? eine Mauer ihren 6leseIl'chaflsgaNen ziehen, die «ich eher von einem venu als einem arinokrali'chen Duden übernsigen läßl. Nehmen wir. um uns nicht in Allgemcinheilen;ä verlieren, beifpielswcife Ungarn, ein Land, in Dem auch 1 dem Kriege das gefell'chaflliche Pild, ander; als in Z fand und besonders in Berlin, ungefähr das gleiche gekilieden Gitiil Rathenau eil Datum Naile md) ats »!). vielen um 'Üar? ach :ullfch- Von Dr. 6dgar von Scbtnldt-pauli in. Hier bildet di^ un«>ari'che Ari'tolratie einen heute noch f undurchdringlichen 2l?a I. obwohl' die jüdiiche Finanz, zum T .. «ogar in den Adelshand erhoben, eine lehr itarke Macht dem Tlaate verlörvciJ. Man lagt dort beifpielsweiie voi der Familie Hatvänn-^eut'ch. daß iie „Lfen erobert habe'< das heißt das Viertel! der Palais auf dem der eigentlich« Trakt Pe>t gegenüber liegenden bergigen Ufer. Der Baro> Earl Haloänii i't den. Erzherzogs!>ofef Freund und finan zicllcr Berater. Andr e Duden leiten die wichtigsten Banke- Man'red ^Leiß iit, für Ungarn das gewesen, wa- Krüvv für Deutschland war. Trotz dem wäre eundenkbar, daß einer von diesen baroni'ieNen Duden, gc schweige denn ein ..bürgerlicher- Dude als Milg'ied in einen der beiden feudalen Klubs, den Na:ionalkaüno oder den Pariklub auf genommen würde. Es leben hier zwei Gesellschaftskreise mit san gleichen ltebensgewohnheiten völlig getrennt nebeneinander her. Hei ratet ein Mädchen aus solchem vornehmen jüdischen Haufe in eine ariiloiralifche Familie hinein, io kann man sicher fein, daß kauin ein Mitglied teiselben bei der Hochzeit e'fckieinen wird, Dieier Fall liegt besonders kratz. Zum Teil wird er vielleicht dadurch er, klärlich. daß bis vor nicht langer Zeit das ungarische Land über hauvt nur den Herrn und den Bauern kannte, und daß «ich der Piittelitand in den Ttädten ebenso wie das Dudentum er!l spät zu Ansehen und Macht emvorgcarbeitct hat. ' Aber Anklänge an dieses Tnitem der Gesellschaft finden sich noch in vielen anderen Ländern Europas, so besonders in D e st erreich, wo heute noch, trotz der Ncoolution. bis auf die Nothschilds. die schon in der kaiserlichen Zeit hoffähig wurden, eine strenge Trennung herrscht. Dn Norwegen. Schweden und Dänemark kommt das Problem nicht einmal zur Ennaltung, weil es dort fäh keine Duden gibt. Aehnlich iit es in D t a l i e n und ich katholischen Belgien, wo Duden nur vereinzelt durch großes Vermögen - Geltung auch in der Gesellschaft nlangt haben. Auch Holland 4wird von dem Problem wenig beschwert. Dm allgemeinen« kann man wohl sagen. l aß in allen Monarchien, wo sich dementsprechend die Gesellschaftskreise um die Hofgesellschaft gruppieren. Duden, auch w<nn sie kultiviert sind und ein großes Vermögen besitzen. n rr ausnahmsweise in der allerersten Gesellschaft Aufnahme inden. Ein Abweichung von der Negcl bildet England. Hier, in dieser unendlich weitverzweigten englischen Gesellschaft, wo sogar der Titel Lord den finanziellen Größen verliehen werden kann, sind diese schranken innerhalb der Gesellschaft kaum noch fühlbar. Dch erinnere nur daran, welche große Nolle neben den Rothschilds schon unter der Negierung der alte» Königin Victoriä sir Ernest Cassel gespielt hat. und daß dort sogar deutsche Bankiers, wie Edgar Speyer, zum Baronct ernannt wurden. Noch ausgeprägter ist die Gleichberechtigung pliiL h. cr gkb, 153i gen. 19:5. Begründer

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