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Der nationaldeutsche Jude · 1926-03-01 · Nr. 3/4 (März/April 1926) · p. Seite 15

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Journal
Der nationaldeutsche Jude
Volume
1926
Issue
Nr. 3/4 (März/April 1926)
Date
1926-03-01
Page
Seite 15 (sequence 15)
Language
German
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- ir Tanziger Bolksftimme (Sozialdem.) 30. 1. 25. Schimpferei gegen „Tanziger Allgemeine Zeitung" wegen deren zustimmender Haltung zu,unseren Bestrebungen. Berliner Börfen-Zeitnng (Parteilos, national) 31. 1. 26. Ausführliche Inhaltsangabe unseres letzten Mi!- leilungsblattes. Tanziger Allgemeine Zeitung (Deutschnational) 2. 2. 26. Ausführlicher Bericht über den Bortrag unseres Hauptvorstandsznitgliedes I)r. B l o ch e r t über das Thema' „Dan ziger Staatsbürger oder d e u t sm> e Bolksge » ossen?" Chemnitzer Tageblatt (Parteilos, national) 2. 2. 26. Ausführliche Inhaltsangabe, unseres letzten Mil leilungsblattes. Königsberg«,: Hartunasche Zeitung (Demokratisch) 2. 2. 26. Ausführliche Inhaltsangabe des in einer Mitglieder Versammlung mit Gästen gehaltenen Vortrages unseres Mitgliedes Frau Rother über das Thema „Warum sollen wir Juden n a t i o n a l d e u t s ch sein?" Königsberg« Allgemeine Zeitung (Dtsch. Vp.» 4. 2. 26. (Gleichfalls sehr ausführlicher, sachlicher Bericht über dieselbe Veranstaltung. Hamburger Familienblatt für die isr. Gemeinden (Cert I licher Ableger des Israelitischen Familienblattes) 4. 2. 26. Abdruck des Urteilstenors (selbstverständlich ohne redaktionelle Ueberschrift!), nach welchem der von dem Vorstand unserer Hamburger Ortsgruppe wegen Beleidigung verklagte Redakteur des Blattes Norbert Bachrach zu 300 Mark Geldstrafe, evtl. 100 Tagen Gefängnis, zur Tragung der kosten und Publikation des Urteils rechtskräftig verurteilt ist. «Die Redaktion fügt eine Bemerkung an. i.i der sie die den Gegenstand des Verfahrens bildenden beleidigenden Wendungen auf die „Jugendlichkeit" des Herrn Bachrach und die „Hitze des damaligen Wahlkampfes" schiebt. Im übrigen klingt die Erklärung so. als sei das Blatt durch Sachlichkeit besonders ausgezeichnet. Wir erwarten mit Interesse, wo diese Sachlichkeit bleiben wird, wenn der Lehrer Steinhardt, Redakteur der Schul Beilage, der uns dort als „Denunzianten" beschimpft hat, vor Gericht steht. - Die Schriftleitung.) Münchener Neueste Nachrichten (Parteilos, natiinal) 5.2.26. Kurze Anzeige unseres Mitteilungsblattes. Deutsch« Stimmen (Zeitschrift der Deutschen Vp.) 5. 2. 26. Längerer Aufsatz: „Rationaldeutsch oder n a 1 i o n a l j ü d i s ch?" von Friedrich v. Oppeln- Bronikowski. Ausgehend von einem kürzlich bei uns gehaltenen Palästina-Vortrag wendet sich der Verfasser scharf gegen den ..Kulturzionismus", der gar nicht ernsthaft nach Auswanderung strebt, sondern nur der nationaldeutschen Entwickelung unter den deutschen Juden cntgegenarbeitet. Stichprobe: „Mögen sie auswandern, wenn sie könne,i . . . Wen» sie cs aber nicht können, sollen sie sich nicht immer als Fremdkörper und als Träger einer besonderen Kultur, ja als .Salz der Erde' brüsten, sondern sich in die grobe Gemeinschaft einfügen, in die sie gestellt sind und deren Rechte sie geniebe.i und beanspruchen. Die Ghettomauern sind gefallen: niemand hat mehr danach verlangt als! die Juden selbst: der Zionismus aber will neue geistige Ghettomauern errichten, als liebe das Rad des Geschehens sich zurücki drehen. Die ganze innere Entwicklung . . . drängt auf den Ausgleich von Gegensätzen hin: der Kulturzionismus aber verschärft alte Gegensätze." Der Aufsatz enthält cin klares Bekenntnis zu den Ideen unseres Verbandes. Tanziger Zeitung (Liberal) 5. 2. 26. Sachlicher Bericht über den oben erwähnten Vortragsabend (Vortrag llr. B löchert). Jüdische Zeitung für Ostdeutschland (Zionistisch/ 5. 2. 26. Wiedergabe der Notiz aus dem „Deutschen Tageblatt" (siehe oben) unter besonderer Hervorhebung der Tatsache, dab Di. Breslauer unser stelloertretender ( Vorsitzender ist. (Die zionistischen Zeitungsschreiber — wie übrigens auch gleichgestimmte Seelen der Zwilchen schicht — sagen uns, wenn wir Mibstände geibeln. gern nach, dab wir „den Antisemiten Material liefern". Aber wenn Zionisten sich von Änlisemilen gegen uns Material liefern lassen, — ja, ostdeutscher Jude, das ist ganz was anderes! Die Schriftleitung.) Wochenblatt für den Synagogenbezirk Erfurt 5 2. 26. Abdruck des gröbten Teils der Erklärung „Berlin und Afrika" aus der vorigen Nummer des „Nationald. Juden". Tanziger Zeitung (Liberal) „ . . 5- 2- 2f>- Bericht über die Blochcr 1 - Ver,ammlu»g. der mit den Worten schlickt: „Nach einer kurzen Aussprache, in der ein nichtjüdischer Redner die A isbreitung und Fördening wünschenswert bezeichnete. wurde di Versammlung 10m Vorsitzen »n g(i der Bewegung als würdig verlaufene schlossen." Tanziger Reorfte Nachrichten (Deutsche Volkspartci» 6.2.25. Sachlicher Bericht über dieselbe Versammümg Fridericu» (Deutschvöllisch) > ' ( .2.25. Polemik gegen eine Kollekte bei Rostocker Kii chen füs die Heidcnmistion sowie gegen die V< rwendung von «teuergeldern derBerlinet jüdiichen Gemeinde für eine B ioliothek in Jerusalem, für .^Studienreisen" > ach Palästina und für das Pro-Falascha-Komitee unter Wiedergabe eims Teils unserer Erklärung „Berlin und Afrika". Im Anshlutz an die Feststellung, das: die Selbstmorde aus Rahrun issprgen immer weiter zunelmen, werden btsonders von len reli? giösen Gcmeinschaf! en grobzügige Sammlungen -ur Linderung der Not gefordert und wird die Verwendung deutschen Geldes für auherdeutschc Zwecke bekämp t.' Verlangt wird ein Reichsgesetz, das, „solange cs eine deutsche Versailles-, Dawes- und Locarnoknchtschaft gibt, Spenden in's Ausland verbietet oder von >er Genehmig ing det Reichswohlfahrtscehörde abhängig nacht." (So a ilehnend wir selbstverständlich den politischer Methoden ind Anschauungen des „völkischen" Fridericuo sonf gegenüberstehen, — in dieser Frage si id wir mit ih n einig. Wir können es nur begrüben, wenn von Antisen ite.i cin jüdisches Blatt zitiert wird, un und Rutsches Gcbahren christlicher und jüdischer O cganisationen u kenn- : zeichnen. Die Schriftleitung.) Reichswart (Deutschvölkisch) 9. „Hartum" 1926. I Abdruck des von einem deutschnationalen Brofessor F. an l>r. Naumann gerichteten uno in Nr. 12 25 unseres Mitteilungsblattes veröffentlichten Briefes, in welchem der Verfasser unseren Bestrebungen sein, Sympathie a irsdrückt. Graf Reventlow benutzt die Gelegenheit, um die seiner Ansicht nach zu wenig anti emitischc Halt ing der Deutschnationalcn und der Deutscher Vdlkspartei zu kriti Heren. Er argumentiert wieder einmal mit der anieblichen Erijtenz eines „Welljudentums" un» wcicht natiinich auch sonst von den auf die Auffassungsgabe seiner Leser avgc stimmten Gedankengängen nicht ab. Deutsche Zeitung (Deutschoölkisch)1.. 2. 26. Erwähnung unserer Falascha-E Häring und Polemik gegen die Sendungj deutschen (Velde > für „religiös: Unterweisung" des Negfrstammes. „Dich sc (natürich .die" Juden) ihr Geld aiu.iyrc Leute' (unl> sei,» sie »och so fern) wenden, wundert u.ys nicht, wohl aber fällt es auf dab sie cs gerade jetzt tujn können." Deutsche Allgemeine Ziilung (Parteilos, na ional) 16. 2. 26. Ankündigung eines Borirags von llr. Naumgnn über „Die deutsche Iud^nfrage" jm Re chsksub der Deutschen Volkspartci. Neues Wiener Tagblalt (Bürgeriich-scmoktatisch) Itz. 12.25. In der (uns! verspätet zugestellti n> Nunzner 347 findet sich eine Notiz „Der Zionist! als K irtner Freiheltskämpfer". aus der heichorgeht, dab ein von unserem Verbandmitglied Feli: Lc ng wegei Ehrenbeleidigung verklagter und zu Gelt strafe verurte lter zionistischer Student durchs seinen Rec »tsanwalt vor Gericht hat sagen lassen, „dab «.. trotzdem <r aup Gali-iei stammt und Zionist sei. sich im Jahre 1921 sehr<xifrig an den Kärtner Befreiungskämpfen beteilig!, dab er cinci Alarmtruppe -angehört habe und dab er wegen seiner Tapferkeit zur Auszeichnung mit dem Kärtnek Ehreikreuz eingegebcn sei. (An sich sehr anerke inenäwert. aber schlieblich doch nur ein Beweis für die nntiongle Äerwi nrenhert mancher sogenannter „Zionisten".1 Die Schriftleilfing.) 1 Wilhelmshaoencr Zeitung (Deutsche Bolkspartei) (Datum infolge Ilnvollständigkcit des Ausschnitts nicht genau feststellbar.) ‘ Besprechung der Verbandszeitichrift. '..Lin mit sauberen Waffen kämpfendes Blatt dcrjenigfn Juden, bie Jfith ehrlichen Herzens dem deutschen Volke gewisse uncrguickiiche Erscheinungen billigen, als mancher Dcutschvöikischie. Auch der. der nicht glaubt, dab rassische.Schranken fallen können, wfrd doch gerne denen die Hand reichen, die, artet, so doch spürbar lauteren W wenn auch anpcrs ge> Hcns sind." Abgeschlossen 2l 2. 26. Verbandsnachri chten. 1. Berlin. Am 25. Februar faif statt, der diesmal zwei Vorträge Herr Direktor Emil Simon so „Der deutsche Kaufman n", nitätstat 0r. Paul Friedl Juden als Soldat«n". Den 2 i m o n f o h n finden unsere Leser in gab: an einer früheren Stell: dieses B -- - -- — Mm d ein Vortrog ichte. Zunpchzt h n über das demnächst änder üoer Vortrag des lusfüchr.icherer atte^. Herr L «abend sprach Thema S a» „Die Herrn Wieder» aniläts-

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