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Der nationaldeutsche Jude · 1926-03-01 · Nr. 3/4 (März/April 1926) · p. Seite 16

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Journal
Der nationaldeutsche Jude
Volume
1926
Issue
Nr. 3/4 (März/April 1926)
Date
1926-03-01
Page
Seite 16 (sequence 16)
Language
German
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16 rat Dr. Friedländer sprach vorwiegend über die Er- > fahrungen, die Deutschland mit »seinen Juden" in ihrer; Eigenschaft als Soldaten vor dem Weltkriege gemacht hat. j Er belegte seine Ausführungen mit zahlreichen, zum Teil wenig bekannten und Durchweg sehr Interessanten Einzelheiten, aus denen sich ergab, das; die Juden vom ersten Tagebau, an deni ihnen ein noch so beschränkter Mas; bürgerlicher llcrei- , heit gewährt wurde, ihre Pflicht als Soldaten und mehr als ihre Pflicht voll erfüllt haben }mb dag ihre Leistungen und ihre Beteiligung am Kriegsdientte in dem gleick>cn Mage zugenommen haben, in dem ihre Befreiung von den bürgerlichen Beschränkungen fortschritt. Während dein ersten Vorträge eine Aussprach« nicht : folgte, setzte nach dem Bonrnge des Hchrn Dr. F r i e d l ä n d c r eine lebhafte Diskussion ein. in der vorwiegend die Beteiligung der Juden am W e l 11 r i e g gewürdigt und mit dem immer noch von ljudenfeindlicher Seite in Umlauf gesetzten Märchen, die Juden lüitten sich systematisch „gedrückt", gründlich aufgeräumt wurde. Besonders scharf kam bei der Aussprache zum Ausdruck, .das; fast überall dort, wo Fälle von „Drückebergerei" bel Juden tatsächlich beobachtet worden sind, es sich um Menicheif handelte, die ursprünglich mit Begeisterung ihre Kriegs Pflicht erfüllen wollten!, durch a wt i iem i t i i ch e Behelligungen im Heeresdienste aber so vergrämt wurden, das; iie schließlich i nt späteren Stadium des Krieges in begreiflicher, wenn auch vom deutschen Standvuylie nicht ohne weiteres eitichulddarer Weise es vorgezogen, die ihnen nicht leiten wfgen ihrer geschäftlichen Gewandtheit angebotenen Schreiber- und sonstigen „Druck"-Pöitchen anmnchmeii. 'Am 24. M ä rz d, p s. i findet cinp öffentliche Ber - i iammluNg im Logenhaus,! Joachimsthaler i Strafe 13.' halt. Herr Sanititsrat Dr. Penser hall den einleitenden Bortrag über das Thema: „Die Flucht aus dem Deutschtum, eine deutsche «icfahr!" Rege Beteiligung unserer Mitglieder ist dringend erwünscht, zumal natürlich 'mit zionistischen Störungsvxrluchen zu rechnen iit.. 2. Wien. D« Vorsitzende (Obmann) des Wiener SchwesterveHande« Herr Fred Hornik-Harden, wohnt Wien VII, Echo t-re n fe I d g a ss e 83 II. Gesinnungsfreunde in Deutsch-Oesterreich werden gebeten, sich unmittelbar mit Herrn Hornik-Harden in Verbindung zu sehen. Unser Mitglied Herr Kommerzienrat Mar Fraenkel, Präsident der Ebreichsdorfer Filz A.-G„ ist verstarb e n. Herr Robert P e i p e r ist aus unserem Verband aus geschieden tvgl. ^.Vermischtes"». - Z. Beitrage. Unsere Mitglieder werden dringend gebeten. die rückständigen Beiträge möglichst bald e i n - z u z a h l e n (Postscheck-Konto und Bank-Konto sind am Kopfe dieses Blattes ersichtlich). Solchen Mitgliedern, die infolge ihrer wirtschaftlichen Verhältnisse nicht zahlen können, wird bereitwillig Stundung, Ermäßigung oder völliger Erlaß gewährt. Von den nur Säumigen aber darf erwartet werden, daß sie sich endlich auf ihre Pflicht b e - finnen und sich klar machen: Unser Verband steht im Kamyf und zum Kriegführen gehört Geld, Geld und noch einmal Geld! Der Borstand. Lüge und Lästerung. Der Fall Gronemann. In der Bclcidigungssciche Slniimonii gegen Samuel >Redakicur der F ü d i s cd e n Leitung für Ostdeutschland) hat der Beschuldigte sich als Vertrete,, den bekannten zionistischen Büchervcrfasser. Rechtsanwalt « a in m D Gronemann zu Berlin, bestellt, Gronemann hat einen «chri'nay dem Bericht ein» gereilbt, in dein wörtlich zu lesen ist, Dr N a u in a n n hätte nicht erst durch den B c - s-ch u ldigten Samuel verächtlich gemacht w erden können, da.er selb st längst inderLeffentlichkeit allgemein als verächtlich a»gesehen werde. Das Erforderliche ist veranlaßt. Dr. Naumann hat seine Vertretung dem sozialdemokratischen NeichStagsabgeordneten und früheren Gesandten in Brüssel. Herrn Rechtsanwalt Otto Landsbcrg zu Berlin, übertragen. Erivalsamrnler interessiert sich für den Erwerb Wer hat solche abzugeben? Auch bessere Autografen allgemeiner Art kommen in Betracht. rrdl. Angebote befördert die Expedition des Mitteilungsblattes. AKTIENGESELLSCHAFT BERLIN N-20 Stahlkammern Geldschranke Verantwortlicher Schriftleiter: Dr. Max Raumann. Bln-Tbarlottenburg. — Für Herausgabe und Schriftleitung in Oesterreich verantwortlich: Staatsbeamter Oscar Rosenzweig. Men IX, Schultz-Slranitzkystraße 12. — Druck: Rob. Rohde @. m. b. H., Berlin B 86. 6406

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