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Der nationaldeutsche Jude · 1925-12-01 · Nr. 12 (Dezember 1925) · p. Seite 9

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Journal
Der nationaldeutsche Jude
Volume
1925
Issue
Nr. 12 (Dezember 1925)
Date
1925-12-01
Page
Seite 9 (sequence 9)
Language
German
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9 Eure Mitglieder gewesen, die als deutsche Soldaten in Feindesland gestohlen, geplündert und gemordet haben, wodurch Deutschland so verhakt geworden ist in der ganzen Welt. Ja. das ist Tatsache, das könnt Ihr nicht abstreiten, da hilft Euch nichts. Das soll das Ausland erfahren, auch wenn der Waschlappenoerein, der Zentralverein deutscher Staatsbürger jüdi? scheu Glaubens, oder gar der sogenannte Verband nationaldeutscher Juden noch so sehr dagegen protestieren sollten, darauf wird keinerlei Rücksicht genommen." <Ob der Brief echt oder eine Mystifikation ist. können wir natürlich nicht entscheiden. Jedenfalls gibt es Juden, die den sogenannten Antisemiten s gegenüber genau so töricht verallgemeinern, wie die sogenannten Deutschvölkischen gegenüber den Juden. Der Schwachsinn ist an keine bestimmte Abstammung gebunden. Die Schriftl.) Danziger Volksstimme (Sozialdemokratisch) 23. 11. 25. Unter der Ueberschrift „Jedes Tierchen hat kein Pläsierchen" kurzer Bericht über unsere Danziger Mitgliederversammlung (siehe Verbandsnachrichten). Stichproben: „Man bemühte sich, deutschvölkischer zu sein, als die Deutschvölkischen. Im Ton gelangs . . . Lächerlicheres als dieses Orgayisatiönchen von Eartenlauben- Romantikern besteht im politischen Leben wirklich nicht." Danziger Zeitung (Liberal) 23.11. 25. Kurzer Bericht über die Mitgliederversammlung. Danziger Neueste Nachrichten (Deutsche Volkspartei) 24.11.25. Ausführlicher Bericht über die Mitgliederversammlung. Danziger Vollsftimme (Sozialdemokratisch) 28. 11. 25. Unter der Ueberschrift „Aus dem Vereinswesen" folgende „humorvolle" Notiz: „Der Verband nationaldeutscher Juden bestellte Herrn Hohnfeldt, auch Kohnfeld genannt, zum rituellen Schlächter koscherer Schweine, die sich der Verband durch seine Versammlungen noch mehr zu erwerben gedenkt." Danziger Rundschau (Linksradikal) 30. 11. 25. In einem längeren, humoristisch sein wollenden Artikel „W orüberichAllesschreibenkönnte. . ." als Ziffer 8.: „Judentum und Nervenkrankheit, eine kli- . nische Abhandlung über nervösen Semitismus und leine nationaldeutschen Folgen auf das Zerebralsystcm. Mit vier groben anatomischen Tafeln und einer farbigen (schwarz-weib-roten) Photographie des Semi-Bazillus." Königsberg» Sartungfche Zeitung (Demokratisch) 2. 12. 25. > Ausführlicher Bericht! über die Mitgliederversammlung der Ortsgruppe Königsberg und den Vortrag des i Herrn Dr. Erich Cohn (siehe Verbandsnachrichten). i Schlubsätze: „In der Diskussion zeigte sich bei den Mit-! gliedern der Ortsgruppe Einverständnis mit der Stellungnahme des Verbandes, während bei den Gästen oer- : schiedene Meinungen zum Ausdruck kamen. So wurde! u. a. die Forderung nach Weltanschauungsunterricht in der Schule lebhaft erhoben. Besonders beachtenswert waren die Ausführungen eines als Gast anwesenden Volksschullehrers, der die Forderungen der Lehrerschaft mit denen des. Verbandes verglich. Es stellte sich als Erj gebnis seiner Betrachtungen heraus, dah — ausgenommen i die Ablehnung der weltlichen und der Weltanschauungs-! der deutschen Volksschullehrer in der Hauptsache nach der 1 schule — die Forderungen des Verbandes und diejenigen gleichen Richtung gingen.s' Königsberger Tageblatt (Parteilos) 3. 12. 25. Kurzer Bericht über die Mitgliederversammlung. Hamburger Correspondent (Deutsche Bolkspartei) 3. 12. 25.! Unter der Ueberschrift „Kundgebungen oder! Arbeit?" Inhaltsangabe der November-Nummer unseres Mitteilungsblattes. Jüdisches Wochenblatt (Ortbodor-alljüdisch) 4. 12. 25. Unter der Ueberschrift „Lüge und Lästerung?" aufgeregte Polemik gegen die Notiz „Der Fall Iü- * disches Wochenblatt" in unserer November-Num- | ' mer. Das Blatt gibt sich den Anschein, zu glauben, dab wir die „Lästerung" nur in der Ueberschrift „Bon der > antisemitischen Front" gefunden hätten, unter der > es den Sab brachte: „Der Verband national -; deutscher Juden konnte Nachweisen, dab er keinerlei Beziehungen zu General Ludendorff unterhält." Es erklärt diese Ueberschrift, wie folgt: „Für jeden, der deutsch kann, ergibt sich übrigens schon aus dem Begriff .Front', dab beide Gruppen, die an dieser Front kämpfen, mit umfabt sind. Die Ausführungen gipfeln in dem russischen Sprichwort: „Der getroffene Hund bellt." (Wir erkennen ohne weitere» an. dab die Mitarbeiter des „Jüdischen Wochenblatts", in dem jedes zweite Wort hebräisch ist. die berufenen Sachverständigen dafür sind, wer „deutsch kann". Wenn es noch eines Beweises dafür bedurft hätte, wäre er durch die tiefsinnige und sachkundige Auslegung des — übrigens echt deutschen — Wortes „Front" erbracht. Im übrigen aber war uns natürlich die Ueberschrift sehr viel weniger wichtig, als die unwahrhaftige Form des Berichts selbst, durch den das Blatt seinen Lesern vortäuschte, dab wir erst hätten „beweisen" müssen, keine Beziehungen zu Ge neral Ludendorff zu haben, während tatsächlich der Mann, der di^ unwahre Behauptung bezüglich, der „an Ludendorff gerichteten Ergebenheitsadresfe" aufgestellt hatte, diese vorbehaltlos zurückgenommen und sich selbst für „völlig falsch unterrichtet" erklärt hat. Oder sollte auch diese mindestens objektive Unwahrheit darauf beruhen, dab man in der Cchriftleitung des Jüdischen Wochenblattes ein anderes ..Deutsch" kann, als sonst in Deutschland?' Die Schriftl.) Der Schild (Organ des Reichsbundes jüdischer Frontsoldaten) . 4. 12. 25. Briefkastennotiz folgenden Wortlauts: „Die letzte Nummer der Zeitschrift .Der national »rutsche Jude', .Mitteilungsblatt des Verbandes naionaldeut scher Juden e. V. ist uns bekannt. Auf Ar zapfungen von dieser Seite reagieren wir schon lange nicht mehr." (Die „Anzapfung" bestand darin, dab wir im Leitartikel ....Kundgebungen oder Arbeit?" «unserer November-Nummer auf den engen Zusammenhang »es Reichsbundes jüdischer Frontsoldaten mit dem Eei tralverein. auf die „ganz offizielle" Zulassung von Zionisten zum Reichsbund jüdischer Frontsoldaten und auf die „jüdische Einheitsfront", die sich durch weitgehende Per onalunion, gemeinsame Geldquellen usw. vom Centralvtrein über den Reichsbund jüdischer Frontsoldaten bis zu den Zionisten einschlietzlich erstreckt, hingewiesen haben. Die Tatsache. dab im Reichsbund jüdischer Frontsoldc ten „ganz offiziell" Zionisten ausgenommen werden, während der Eentralverein sich um die Beantwortung der Frage, ob cs bei ihm ebenso ist. noch immer herumdrückt, dürfte der j Reichsbund j. F. selbst kaum bestreiten wollen. Worin besteht also die' „Anzapfung"?. Ist es schon eine Anzapfung. wenn man unbestreitbare Tatsachen!n ruhiger^ Form feststellt und aus ihnen sachliche Folgerungen zieht? Die Schriftlei ANg.» Tägliche Rundschau (Deutsche Volkspartei) 4. 12. 25. Ausführliche Inhaltsangabe der November-Nummer unseres Mitteilungsblattes. KSnigsberger Allgemeine Zeitung (Deutsche Volksp.^ 6.12.25. Ausführlicher Bericht über unsere Mitgliederversammlung. j Gewissen (Unabhängige, nationale Wochenschrift)!7 12. 251 Kurze Anzeige der Schrift ..Nationaldeutsche Juden und ihre Lästerer" von 0r. P«tyser. Breslauer Neuest« Nachrichten (Parteilos). 9. 12. 25. Unter der Ueberschrift „Judentum und Freunde der Jugend" ausführlicher Bericht über unsere Versammlung in Breslau (siehe Veroandsnachrichten).. Wiedergabe der Ausführungen des Herrn 0r. Prüfer.^ < | Schlesisch« Zeitung (Deutschn'ational) K. 12. 25. Ausführlicher Bericht über die gleiche Versammlung unter besonderer Erwähnung des zionistischen Diskussionsredners. der sich äuf bisher unaufgeklärte Weise eine -Eintrittskarte zuder geschlossenen Versammlung verschafft hatte. Wochenblatt für den Sqnagogenbezirk Erfurt 11. 12. 25. Notiz „Kommerzienrat Hauptner und die .Fremde n'". Wiedergabe des wesentlichen! Inhalts unserer Notiz ..Alpenverein und Part ei Politik" in der November-Nummer des Mitteilungsblattes. Jüdische Zeitung für Ostdeutschland (Zionistisch) l Längerer Bericht über die Versammlung in Breslau. Dem Hauptredner 0r. P e y s e r werden Aeuberungen in den Mund gelegt, an denen kein wahres Wort ist. Im übrigen die üblichen Redensarten. ' Wilhelmshaven«! Zeitung (Deutsche Volkspartei) 10.12.25. Notiz über unser Mitteilungsblatt: „Ein mit sauberen Waffen kämpfendes Blatt derjenigen Juden, diü sich ehrlicken Herzens dem deutschen Volke eingliederns möchten und gewisse unerquickliche Erscheinungen nicht minder scharf mihbilligen. als mancher Deutschvölkische. Auch der.-, der nicht glaubt, 'dab. rassische Schranken fallen können, wird

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