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Der nationaldeutsche Jude · 1925-11-01 · Nr. 11 (November 1925) · p. Seite 14

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Journal
Der nationaldeutsche Jude
Volume
1925
Issue
Nr. 11 (November 1925)
Date
1925-11-01
Page
Seite 14 (sequence 16)
Language
German
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14 Der Tag. SBten (Linksdemokratisch) 24. 10. 25. Bericht „Radau bei,einer Versammlung", ähnlich wie oben. Schlußsatz: ..>Ein Zionist, der einem Versammlungsteilnehmer einen Faust schlag ins Oiefidtt verletzt hatte, so dag dieser aus Lehren und Rase blutete, wurde der Polizei überst'elli." Reue Freie Presse, Wien (Liberal- 24. 10. 25. Bericht „G e w a l t s a m e Sprengung einer Versammlung n a t i o n a l d e 'u t s L> e r Juden durch Zionisten." Aehnlich wie vorstehend. Wiener Morgenzeitung «Zionistisch- 24. 10. 25. Völlig verlogener, von Beschimpfungen strotzender Bericht über die Wiener Versammlung. Herr Hornik- Harden wird „ein ehemaliger kommunistischer Jüngling" genannt. Demnächst wörttio»: „Dieser Urgermane, der, ebenso wie sein Kampfsjenosse Robert Peiper, wahrlich nicht wie Siegfrteb aussieht . . /‘ Don Herrn Peiper wird weiter gesagt: „Der Schriftsteller (!) und ehemalige .Redakteuri der Wiener Morgenzeitung «wir wollen hier nochmals in Erinnekung rufen, daß dieser Herr als Jnseraten-Agent Unseres Blattes bei uns keinen aliju rühmlichen Abgang hatie und es nur unserer Gutherzigkeit verdankt, dag er nicht auf Geheiß des Staatsanwalts bei Wasser und Brot über seine .redaktionelle' Laufbahn Nachdenken durfte» hatte noch seinen Vortrag über „Die Wahrheit über Palästina" zu halten. . Die Zionisten wollten aber vorher dem Herrn Hornik in ruhiger Weise ihre Meinung sagen. Dieser zog es aber vor. Polizei zu rufen, um so. eine Debatte zu verhindern ..." > Wiener Allgemeine Zeitung «Bürgerlich» f 24. 10. 25. Bericht „Zionistische Stuft en^en rar engen eine Veriammlun g." Aehnlich chie die oben angegebenen Blätter. Stichprobe: „ES hatten sich auch zahlreiche Zionisten eingefunden, die gleich bei der Verlesung eines Begrützungslelegkammes zu randalieren begannen. Während der Ausführungen oes ersten Redners Hornik kam es bereits ju wüsten Szenen." Reichspost, Wien «Christlich-sozial. Regierungsblatt- 24.10.25. Bericht „Eine st ü r m i s che Versammlung der nationaldeütschen jubc’n." Rein sachlich gehalten. Schlußsätze: „Der Redner (Hornik-Hardenkonnle sich gegen die zionistischen Zwischenrufer oft nur mit Mühe und mit der Drohung, den Saal räumen zu lassen, verständlich machen. Bei den Worten: . . Die nationaldeutsche Judenschaft wendet sich gegen die weitere Einwanderung von Ostjüden, da sie eine solche für das Deutschtum schädlich hält', brach ein Sturm der Entrüstung bei den Zionisten los. Sie sprangen von den Sitzen und stürmten auf das Podium, versuchten zu sprechen, gleich zehn auf einmal. Sie konnten sich aber in dem riesigen Tumult nicht verständlich machen. Da die Zionisten — meist echt polnische Gestalten — schließlich ihre t'Vcgner mit Fäusten zu traktieren versuchten, griff die Poli^i ein und erklärte die Versammlung für geschlossen." Der Tag. Wien (Linksdemokratisch) 25. 10. 25. Unter der Ueberschrift „Sie lagen auf Bärenhäuten . . ." Abdruck einer der Redaktion „von zionistischen Studenten gegebenen Darstellung", die folgendermaßen beginnt: „Herr Fred H o rnik. .... suchte dem Publikum, das etwa aus 904° Ziomsten bestand, den Nachweis zu erbringen, daß seine jüdischen Stammväter auf Bärenhäuten zu beiden Seiten des Rheins ihre Humpen geleert hätten. . . In der nun folgenden etwas lauten Debatte Oll uci iiuii 1VIHUIPUI v i w« 5, . — ’7,- wurde Herr Hornik weder attackiert noch blutig geschlagen. Lediglich ein junger nationaldeutscher » I t * i w Q n n f Tt fl rf 41 Meißener Tageblatt (National- 26. 10. 25. Bencht „Zionisten sprengen eine Versammlung der nationaldeutschen Juden", ähnlich wie oben. Deutsche Zeitung Bohemia. Prag (Unparteiisch, Regierungsblatt» 26. 10. 25. Versammlungsbericht wörtlich wie „Reichspost". Der Tag. Wien (Linksdemokratisch) 26. 10. 25. Abdruck einer Erwiderung des Herrn Hornik- Harden auf die oben wiedergegebene Darstellung der „zionistischen Studenten". „Die Lärmszenen seien durch etwa 40 Studenten hervorgerufen worden, die das Podium gestürmt und trotz der Feststellung des Polizeibeamten, daß eine Diskussion verboten sei, eine Debatte veranlassen wollten. Aber mehr noch. Ein Verbandsmitalied der nationaldeutschen Juden sei gewissermaßen als Epilog zu dieser stürmischen Versammlung aus der Universität von einem Zionisten tätlich insultiert worden." Linzer Tagespost (Christlich-sozial) und 26. 10. 25. (Srazer TagespoftZGroßdeutsch) 27. 10. 25. Uebereinsttmmende Notiz „W estjudengegenOstj u d e n". Kurzer Versammlungsbericht, ähnlich wie oben. Hamburger Correspondent (Deutsche Volkspattei) 27. 10. 25. Ausführliche Inhaltsangabe der Oktober-Nummer unseres Mitteilungsblattes unter der Ueberschrift „B e - k e n n In i s sch u I e und n a t i o n a l d e u t sch e Jud e n". -Jüdische Rundschau (Zionistisch» 27. 10. 25. Aufsatz „W ürdelos" von Fabius Schach. Polemik gegen den Gerichtsassessor Caspar», der in der Barmat-Angelegenheit zeitweise als Staatsanwalt fungierte (ohne Namensnennung). Darin folgende Sätze: „Wenn wir es immer wieder erleben, daß manche Juden, die im Dienste des Staates stehen, in ihrem Streben, besonders objektiv zu sein, bewußt oder unbewußt di« Interessen judenfeindlicher Parteien fördern, so empört sich alles in uns und.wir schreien auf: .Wie ist das möglich?' Nun, es ist kein Geheimnis mehr, daß wir in Deutschland ' viele deutschnationale Juden haben und — von der amtlichen Unkorrektheit natürlich abgesehen — würde I)r. Mar Naumann rknd sein ganzer Anhang genau so handeln." Anschließend allgemeine Ausführungen über das. was der Verfasser unter Würde versteht. Neues 8 Uhr-Blatt, Wien «Bürgerlich-demokratisch» 24. 10. 25. Notiz „Robert Peiper gegen die Wiener Morgenzeitu n,g." Kurzer Dersammlungsbericht. ähnlich wie oben.- Mitteilung, daß Herr Peiper gegen den verantwortlichen Redakteur der zionistischen Wiener , Morgenzeitung die- Ehrenbeleidigungsklage eingebracht und die Verleumdungsanzeige erstattet hat. Neues Wiener Tagblatt (Demokratisch» 24. 10. 25. Bencht „Zwischenfälle bei einer Versamm. lung nationaldeutscher Juden." Aehnlich wie oben. C. V.-Zettung 30. 10. 25. Abdruck einer Erklärung des noch immer zum Hauptvorstand des Centralvereins gehöngen Rechtsanwalts Foerder, Breslau, in der unwahre Angaben über die Hauptverhandlung I. Instanz (Beleidigungsklage Naumann gegen Foerder. Urteil I. Instanz: 150 Mark Geldstrafe und Veröffentlichungsbefugnis, Verfahren jetzt infolge der Amnestie eingestellt»!gemacht werden, aber zugeeben wird, daß Dr. Naumann dem Foerder im Verlaufe er Verhandlung wiederholt Lüge vorgeworfen und Foerder „wiederholt angezapft habe, warum er sich immerfort Lüge vorwerfen ließe, ohne deshalb Widerklage zu erheben". Hamburger Nachrichten (Deutschnational» 25. 10. 25. Notiz „Sprengung einer Versammlung . durch Zionisten". Aehnlich .wie oben. Wiener Morgenzeitung «Zionistisch» •' . 25. 10. 25. Notiz „D i e n a t i o n a Id e u t s ch en Jude n". Aufstellung der Behauptung, daß die in unserer Oktober- Nummer enthaltenen Mitteilungen über die Verhinderung der Versammlung vom 14. i0. 25 „gelogen" seien. Zu- K: „Wir haben aber nichts dagegen einzuwenden, daß Firma Hornik -Peiper ihren Berliner Auftraggebern,so viel blauen Dunst Vormacht, als sie nur will und als diele vertragen". Demnächst Wiederholung der beleidigenden Behauptungen gegen .Herrn Peiper. Jüdische Rundschau (Zionistisch) 30. 10. 25. In der „Zeitschriftenschau" Kritik des Aufsatzes des Geh. Rats von Kienitz in den „Preußischen Jahrbüchern" (s. oben». Stichprobe: „Das Komischste aber ist der Schluß des Aufsatzes, wo das jüdische Volk als Muster dafür hingestellt wird, wie man über das Elend hinweg seinen eigenen nationalen Glauben bewahren kann. Der Verfasser sieht in übettriebenem Pessimismus die Auflösung Deutschlands kommen, die die Deutschen vor die Aufgabe stellen werde, ihr Schicksal ebenso zu überwinden, wie es die Juden getan haben. ' Unft dann heißt es: .In dieser Idee.treffen wir mit dem Verbände der nationaldeutschen Juden zusammen/ Bemerkt der Verfasser gar nicht, daß der Verband nationaldeutscher Juden gerade das Gegenteil beweist? Denn

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