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Der nationaldeutsche Jude · 1925-06-01 · Nr. 6 (Juni 1925) · p. Seite 14

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Journal
Der nationaldeutsche Jude
Volume
1925
Issue
Nr. 6 (Juni 1925)
Date
1925-06-01
Page
Seite 14 (sequence 14)
Language
German
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T v- - 14 - Neue Wieshudener Zeit»«« (Deutsche. Volkspattei) 11. 5. 25. Vollständiger Abdruck des Hindenburg-Aufr u f s, der als „bemerkenswert" bezeichnet wird. mit zu- stimmenden Schluhbemerkungen. Rhein- und Ruhrzeitung (National) 14. 5. 25. i Abdruck oes gröhten Teiles des Hrndenburg- Aufrufs. Frankfurter Oder-Zeitung (National) 14. 5. 25. Auszug aus dem Hindenburg-Aufruf. » Berliner Börken-Zeituug (Parteilos, national) 14. 5. 25. Inhaltsangabe des Hindendurg-Aufrufs rat Hervorhebung einzelner Tatze in Fettdruck. Wurzener Tagblatt (Bürgerlich) 14. 5. 25. Vollständiger Abdruck des Hindenburg-Aufr u f s. der als „jeden zum Nachdenkest anregende Aeuhrrung" bezeichnet wird. Das Deutsch« Tageblatt (Deutschvölkisch) > 14. 5. 25. ' Notiz „Na also!" Verhöhnung der Deutschen Volkspartei, weil sie in dem mit unserem Verband geführten Briefwechsel (vgl. Nr. 5 des Mitteilungsblattes) sich gegen den Antisemitismus erklärt und, antisemitische Entgleisungen einzelner Parteimitglieder mihbilligt hat. Israelitisches Familieublatt 14. 5. 25. Ausführlich« Wiedergabe des von unserem Verband mit der Deutschen Volkspartei geführten Briefwechsels (vgl. die vorhergehende Notiz). Thüringer Allgemeine Zeitung (Bürgerlich, national) 15. 5. 25. Ausführliche Inhaltsangabe der Mai-Nummer unseres Mitteilungsblattes. Jüdisch-liberale Zeitung 15. 5. 25. Aufsatz unseres stellvertretenden Vorsitzenden vr. P e p - ser,.Muttersprache — Gottesdien st spräche!" Im Eingang ist die Zugehörigkeit des Verfassers zum Vorstand« unseres Verbandes betont. Münchener Neueste Nachrichten «Parteilos, national) 17. 5. 251. Kurz« Anzeige unserer Mai-Nummer. > Militär-Wochenblatt ' 18. 5. 25. Kurzer Hinweis auf unsere Mai-Nummer.! Abwehr-Blätter «Organ des Vereins zur Abwehr des Antisemitismus« 20. 5. 25. Ausführliche Wiedergabe unseres mit der T e u t s ch e n Volkspartei geführten Briefwechsels. Die, Abkehr der Partei von „Agitatoren, die der Versuchung unterliegen, auf - antisemitische Neigung mancher Leute zu spekulieren", wird begrübt. Das Ziel «Grohdeulsche Zeitschrift) 20. 5. 25. Mitteilung, dab unser Verband „in grohdeuts«hem Tinne seine Organisation nach Deutsch-Oesterreich hinein ausgedehnt" und in Wien eine Ottsgruppe ins Leben gerufen hat. lauf des Gesihehens. Schwärmerei und Hab krankhafte Uebersteigerungen. Der Hab gegen Deutschland ist entstanden aus einer langen Abneigung, und diese wiederum -dadurch, dab deutsches Wesen und seine Echtheit »nb Tiefe für andere Völker mit durchsichttgen Konventionen schwer oder gar nicht zu verstehen war. Gegen Uno«, standenes aber herrscht Mibtrauen. Zum Auflodern des Hasses konnte es erst kommen, als deutsche Leistungen auch noch den Neid erregten. Der Redner zog dann eine Darellele Mischen Deutschenhab und Judenhah und fuhr sott: Der Judenhab lasse eine ähnliche Entstehung erkennen. Aus der mihtrauischen Abneigung gegen Andersartiges, die dauernd und latent sei. habe sich zu ganz bestimmten Gelegenheiten eine Penode des Hasses entwickea. Hassende Gegner arbeiten auf der ganzen Welt mit deistelben Vorwürfen: Anthropologisch« Herkunft. Schädelbildung. geistige und seelische Eigenschaften seien, wie durch Zitate prominenter, aber verblendeter Ausländer erhärtet wird, bei den Deutf«hen angeblich minderwertig, und das gleiche würde von antisemitischen Gegnern fast mit denselben Worten den Juden vorgeworfen. Der Borttagend« kam zu dem Schlub.. dab der Völkerhab als eine vorübergehende Völkerkrankheit zu betrachten sei. Die schlimmsten Symptome seien durch Abwehr und Aufklärung zu bekämpfen, im übrigen müsse j man den natürlichen Verlauf dieser Psychose abwarten./ Jüdische Deutsche hätten die Pflicht, gerade jetzt b» sonders fest zu dem mihhandelten deutschen Vaterland zu stehen. Da wir.Einigkeit im Innern ganz besonders brauchen, sollten sie, auch wenn der Antisemitismus ihnen auf Schritt und Tritt entgegeittrete, sich nicht beirren lassen, ko zu handeln und zu leben, wie es das deuts«he Interesse erfordert. Verschwinden müsse vor allen Dingen der Auserwahltheitswahn, das Liebäugeln mit einem eigenen jüdischen Volkstum, wie es die Zionisten wollten. Verwaschener Internationalismus ist abzulehnen. Verständigung sei anzubahnen mit solchen, die den guten Willen zur Verständigung haben. Das fei schon in hervorragender Weise gelungen. Allen Gegnern zum Trotz hakte er die Ansicht aufrecht, dab in allen Fragen, die das deutsche Vaterland betreffen, zu allererst die deutschen Gesichtspunkte mahgebend sein mühten. Man könne trotzdem ein tteuer Anhänger seiner jüdischen Religion sein und bleiben und habe die Herkunft, aus dem alten jüdisihen Stamme als ein Schicksal zu empfinden. über das zu klagen kein Anlab vorliege, dessen man sich auch nicht grohsprecherisch zu rühmen brauche." Deutscher Wille (Nationale Zeitschrift) 1. 6. 25. Kurze Inhaltsangabe unserer Mai-Nummer. Ferner liefen: Jüdische Rundschau, Jüdische Zeitung für. Ostdeutschland. Jüdisches WochenbIchl t 1, Auf Vorposten. Abgeschlossen 4. 6. 25. Die Wahrheit. Berlin (Ttrahen-Sensationsblatt mit judenfeindlicher Tendenz) 23. 5. 25. Wiedergabe eines „Offenen Briefs an Herrn Severing", der nach Mitteilung eines „ständigen Mitarbeiters" am 2. Februar 1925 an den Minister abgesandt sein soll. Der Inhalt des Schreibens selbst' kritisiert scharf, aber sachlich die Verwendung von Zionisten im preuhischen Staatsdienst, führt auher dem ewigen Ministerialrat vr. Badt Mei in Breslau amtierende Regierungs-Zionisten an und bezieht sich auf eine Aeuherung, die einer dieser Herren in einer Breslauer Versammlung getan haben soll. Dazwislhen folgender Satz: „Diese grundsätzliche Stellungnahme wird auch von der Tpitzenorganisation der deutschen Judenheit, dem Central-Verein deutscher Staatsbürger jüdischen Glaubens. und in noch schärferem Mähe von dem von Herrn vr. Naumann geleiteten Verband nationaldeutscher Juden vertreten." Rach Wiedergabe des Schreibens folgen persönlich« Ausfälle gegen Minister Severing. (Für die Herren gewerbsmähiaen Verleumder, die diese Nachricht etwa gegen unseren Verband zu benutzen wünschen, wird der Ordnung halber festgestellt, dah wir selbstverständlich weder mit der angeblichen Eingabe an Minister Severing. noch mit der Notiz in der „Wahrheit" etwas zu tun, sondern erst durch den Zeitungsausschnitt von der Angelegenheit Kenntnis erhalten haben. Im übrigen ändett dies nichts an der Tatsache, dah auch ein Mitarbeiter der „Wahrheit" einmal den Nagel auf den Kopf treffen kann. Die Schriftleitung.) Münchener Neueste Ruchrichte« (Parteilos, national) 29. 5. 25. Auszug aus dem von Eanitätsrat vr. P e y s e r in München gehaltenen Vortrage (siehe Verbandsnachrichten): „Der Redner schilderte die Atmosphäre von Hatz die den Deutschen kn der Welt und den Juden innerhalb Deutschlands umgibt, und ging dann auf den Begriff des Völkerhasses im allgemeinen ein. Zuneigung und Abneigung sind, so führte er aus, Wellen im normalen Ab¬ Verbzmcisnsckrickren., 1. Ordentlich« Hauptversammlung. Die Versammlung verlief bei guter Beteiligung Groh-Berliner und auswättiger Mitglieder sehr anregend. Der Geschäftsbericht des Vorsitzenden gab eine Uebersicht über die im letzten Geschäftsjahre gueistete Arbeit und über die erzielten Erfolge. In Vertretung des Schatzmeisters, der durch eine Reise am Erscheinen verhindert war, erstattete der stellvettretende Schatzmeister den Rechnungspericht, der von dem Vorsitzenden ergänzt wurde. Die Rechnungsprüfer berichteten über das Ergebnis der von ihnen vorgenommenen Prüfung, die keinen Anlab zu Beanstandungen ergeben hat. Den sämtlichen Mitgliedern des Vorstandes wurde hierauf einstimmig durch Zuruf Entlastung erteilt. Der 8 4 der Satzung, dessen Fassung bisher noch den Verhältmssen der Inflationszeit entsprach, wurde nach eingehender Aussprache dahin formuliert, dah der Mitglieds-Beitrag vom 1. Juli 1925 ab mindestens 20 Reichsmark jährlich beträgt, dah aber der Vorsitzende oder sein Stellvertreter ermächtigt sind, in geeigneten Fällen Ermäßigungen oder Erlab des Beitrages zu gewähren. Die in 8 2 der Satzung enthattenen Bestimmungen über die Ausschliehung ungeeigneter Mitglieder wurden durch einstimmigen Beschluh dahin geändert, dah in Zukunft die Ausschliehung nicht mehr durch die Hauptversammlung, sondern durch Be? schlub des Hauptvorstandes erfolgt, dah dem ausgeschlossenen Mitglied jedoch die Berufung an die Hauptversammlung zusteht. Bezüglich zweier auherhalb Berlins wohnhafter Mitglieder, die gröblich gegen den Verbandszweck und die „deutschen Anschauungen von Recht und Sittlichkeit" verstohen haben, wurde einstimmig gemäß dem Anträge des Hauptvorstandes die Ausschliehung beschlossen. Zwei weitere Ausschluß-Anträge, die ursprünglich Vorlagen, hatten vor der Versammlung durch freiwilligen Austritt der beiden Mitglieder ihre Erledigung gefunden. Besonders eingehend und interessant gestaltete sich die al» \

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