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Der nationaldeutsche Jude · 1925-04-01 · Nr. 4 (April 1925) · p. Seite 9

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Journal
Der nationaldeutsche Jude
Volume
1925
Issue
Nr. 4 (April 1925)
Date
1925-04-01
Page
Seite 9 (sequence 9)
Language
German
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I IM. -HJI| W.M, WWDWWWWW - 9 - organisiert. Es ist doch ganz klar, dah kein Staat auf die Dauer eine Sondergruppe von Bürgern tolerieren kann, die sich auf religiöses oder nationaler Grundlage als Fremdlinge organisieren/ kulturell mit den Eingeborenen nichts zu tun haben wollen und nur rein äuher sich wirtschaftlich und staatsrechtlich eine Symbiose erstreben ... In Berlin besitzen die Zionisten . . . einen größtenteils aus fremdländischen Elementen bestehenden starken Anhang, der sich zum Dank für das gewährte / Gast- und Wahlrecht «bei den Kultuswahlen) heraus- > nimmt, die deutsche Besinnung der bodenständigen Glaubensgenossen zu. verhöhnen. Wie bei den christlichen Gemeinde- und Synodalwahlen bleibt leider auch bei den jüdischen Kultuswahlen das Gros der Wähler indifferent und desinteressiert. Sonst hätten sich die jüdischen Deutschen schon längst ermannt und die aufdringliche Ver wandtschaft zur Ruhe gebracht . . .“ KönigsbtPger Allgemeine Zeitung (Deutsche Volksp.) 1. 2. 25. Bericht über die Versammlung der Ortsgruppe Königsberg tsiehe oben). Süddeutsche Zeitung. Stuttgart (Deutschnational) 3. 2. ,25. „Die Gefahr des Zionismus." Bericht über den Ausfall der Wahlen zum Landesverband, angeblich aus Berlin herrührend, voll von groben tatsächlichen Jrrtümern. Stichprobe: „Die Zionisten und die sozialistischen Zionisten tPoale Zion) haben zwei Drittel der Stimmen der liberalen Liste erreicht, sind also stark angewachsen, während die Liberalen zurückgegangen sind. Die religiöse Mittelpartei spielt keine Rolle, und die nationalen Iuden sind völlig unter den Tisch gefallen." Dann Zitat aus einem antizionistischen Artikel des Berliner Tageblatts, in dem gesagt war. „es sei die Absicht der Zionisten, über den engeren Rahmen kirchlicher Interessen hinaus Einwirkungen auf die politische Entwicklung innerhalb des Deutschen Reiches in Anlehnung an das Gesamtjudentum außerhalb Deutschlands zu versuchen". (Ein dem Blatt von uns eingesandtes Schreiben, in dem Berichtigung wenigstens der gröbsten Jrrtümer an- "geregt wurde, ist totgeschwiegen worden. Tic Schriftl.) des B. C.. Verbandes pari Februar 25. deutscher oon uns an Deutsche Hochschule (Organ tätischer Verbindungen) Inhaltsangabe der Broschüre „V o n Z u k u n f t". Ferner Abdruck folgenden die Schriftleitung gerichteten Schreibens: Iu/>n ^qirc g-ioititzten Ztustytiit tont pezcbiber 1924 bringen Sie am lie 20 uut -9 rtneu Hbbiutt b.b «uljabeb .Cer Ist üiftmilam?* ton Dr. Bruno Aofenbeig; bet tnnffan ist uns rem Ski tellunabblait tut noamen. In bei tBotbemeituiia fi»b wir alb .Sribanb K In benbezeichnet Vir dezweistli f• I siverslinbllch blich baf) eb fich lebwiich um eineil Diucksehler honbell. ber b.i ber Norrekinr übersehen worben ist. Immerhin re^en wir Verl borouf bieieb Berleb-n richtig zu stellen, uub wurden Ihnen bonlhaf diesem unserem Schreiben In der nächsten »lummer bc ichule Raum geben tobt beit. Unser büllig übetvan.ilich Mituiieber aus den ve> schieben sie» polnischen Parteien bäufifl burch C nfteUnng seines Rumeiib in einen .1 Beibanb umgebeuiet, b h. eb wirb unb nmerftllp daß Beziehungen zu ber politisnien Bariei. die sich Xuisc) aiionule Lolib »WW dtuijLnauonaler cht einet« tl gen fein, mettii Sic ci Demscheu Hoch-!»chrr Beidond. d,m anpedö en. wird i u f d> n «i to i * Vir »gendwelche utiffier deiirschen Thüringer Allgemeine Zeitung (Bürger!., national) 14. 2. 25. Ausführliche Inhaltsangabe der Februar-Rummer unseres Mitteilungsblattes. Kieler Zeitung (Demokratisch) 17r 2. 25. ' Abdruck des Artikels „Von Juden, Deutschen und deutschen Juden" von Friedrich Hussong aus Nr. 2 unseres Mitteilungsblattes. Israelitisches Familienblatt 19. 2. 25. Bericht über eine Sitzung der Berliner Repräscntanten-Versammlung. Erwähnung, dah einem zionistisch-konservativen Antrag,: sich mit unserem Wahl plakat (betreffend Landesvepband-Wahlen) zu beschäf tigen, die Dringlichkeit versagt, dagegen ein „Untersuchungsausschuß" eingesetzt worden ist. der „die Wahlagitation der Parteien einer Prüfung unterziehen soll". Das Blatt setzt hinzu: „Viel kommt bei derartigen Unter suchungen kn der Regel nicht (Ueber den übrigen Verkauf dieser aufregende» Angelegenheit ist unter „Vermachtes" berichtet. Jüdisch-liberale Zeitung „Naumann und mir" Das zur liberalen Partei geh irige Mitglied des Berliner Gemeindevorstandes wendet in dem auf die „skandalösen Jüdischen Gemeinde" hingrw die Regierungszionisten Badt den Wahlkampf als „inuerji Rheinische Volkswacht (Zentrum) Abdruck des gröhten T^ilr Wesen des A n t i s e m Die Schriftleitung.) 20. 2. 25. von M o r i tz R o s e n t h a l. ch gegen unser Wahlplakat, Zustände in der Berliner eseu war. Er entschuldigt und Goslar und bezeichnet dische Angelegenheit". des i s m u s' 23. 2. 25. Aufsatzes „V o m berg aus Nr. 2 des Mitteilungsblattes. von l)r. Rolen Ostsee-Zeitung und Reue Stet Volkspartei» Besprechung der Broschür!e kunft" pon Mar Naumann, und ganzen richtig, nur wirb Broschüre natürlich nicht g schicht ..die grobe Mehrheit" Jude soll nur Deutscher sein, und deutsch denken, an De als ein einfacher, handfester. Aufbau sich schlicht und ohne Glied der deutschen Volksaent erstrebenswertes Ziel, das Nat> genossen mit eifernden Worte! nicht die Worte eines Predige! Derb am ÜUM tiner Zeitung <Deutsche 25. 2. 25. Partei nennt, HLilen ober Immen. Bon ben megnrrn Bache, tnbbefonbere ben Zionisten nnb gewissen Groppen ber .Zwischenschichtwi d biese Belwechseiuna in ftotm grsi sse,„Inner B-t dreht, g getabez» ge.üchtei ntto üb-toll btwenbei, um u fett Bestrebungen in tin salscheb tjichi zu setzen. Sie weiten daher B-rstoitbnib basür haben, h. tz wir telbs» etneti ossendaten Dritcksehier, ber immerhin objekiv geeignet ist. derartige Betwech„In»aet> Pi sdcber», nicht miwibetiptochete lassen n Schien. Jüdisch-liberale Zeitung 27. 2. 25. „Herr Rosenthal und wi r." Ausführliche Erwiderung von Dr.\ Naumann auf die Ausführungen des Herrn Rosenthal «siehe oben). Aufzählung einer Reihe von Vorkommnissen, die den Ausdruck unseres Wahl plakats „skandalöse Zststände in der Berliner Jüdische» r<»rhtf ArtirtÄM l (Prfthnnnfii j»ttM hot „V o n deutscher Z u - Jnhaltsangabe im grohen hinzugesetzt, was in der cksagt ist. dah die Zwischen- »arltelle. Schluhsätze: „Der nichts weiter, deutsch fühlen tschlands Zukunft glauben, williger Arbeiter an ihrem Nebengedanken in Reih und einschaft stellen. Gewiß ein mann hier seinen Glaubei n oorhält. Aber sind/ es r« in der Wüste?" Gemeinde" rechtfertigen t„Erbdynasticn" bei Besetzung von Aemtern, Annahme des, Antrags bezüglich eines besonderen Friedhofsseldes für besonders Unduldsame, heimlicher Scheinverkauf des Gemcindekrankenhaufes an einen Nichtjuden zur Umgehung des von der Orthovorie geübten Brauches der Oiterreinigüng, höhnisches und un würdiges Benehmen zionistischer Repräsentanten in öffentlichen Sitzungen, tlägliche Organisation^ der Landesoerband Wahlen, beleidigende Angrif-e von!zionistifcher Seite gegen Herrn Rosenthal selbst). Anschließend Bekämpfung der Auffassung, dah der 'Wahlkampf eine „innerjüdische Angelegenheit" gewesen seic „Wäre wirklich der Verbandstag von vornherein als das behandelt worden, was er nach der Satzung des Landesverbandcs sein sollte, nämlich als die synodenartige Ber tretung einer Religionsgescllschaft, so wäre die Wahl in der Tat eine innerjüdische Angelagenheit gewesen. Aber haben Sie denn vergessen, dah gerade die Zio nisten es waren, die voy Anfang an den Kampf in die deutsche Oeffentlichteit hin ausgetragen ha Herr? Haben nicht die Zioniiten zuerst vom „Judenparlament" gesprochen und ihre Ans rufe so abgefaht, dah jeder Nichtjudr ännehmen muhte, der Landesverband solle politisch für die Gesgmtheit der in Preußen wohnenden Juden einschlijehlich der leider wahlberechtigten Ostjuden nach auhen hi» wirken? Haben Sie vergessen, dah den religiös orientierten Parteien die Zionisten als „Iübische V o l k sp a r t e i" d. I>. als Partei des jüdischen Volkes, gegenüber traten^und ihr Anhängsel Poale Zion! sogar als völ kisch-sozialistische Partei? Es biehe Vogel Straub Politik treiben, wenn man demgegenüber sich nock, einreden wollte, diese Wahl sei eine innerjüdische An gelegenheit gewesen. Sie war eine demschei Angelegen heit ersten Ranges, die jeden nichtjüpifchen.' Deutschen genau so interessieren muhte, wie jeden Kampf ging tatsächlich darum, ob sich i Fremdvolk, ein Volk in, Volke, ein He bilden dürfte. Nicht um R e l i.g sondern um Volkstum, und e der diesen Sinn des Kampf st and. übersah eine Gefahr, deutschen Vater lande drohte, ehrter Herr Rosenthal, «chaben anscheinend Wahlkampfes nicht vöslig verstanden, klärlich, dah Sie es uns verdenken, wenn mit Namen nannten, in denen sich die Deutschtum nach unserer Ueberzeugung ausprägte, die Herren Oskar Eohn. schick. Goslar und Badt. Im üibrigtn aber ver gessen Sie. dah wir yur das Gleiche gt tan haben, was die genannten Herren lange vorher seil st Juden, denn der Deutschland ein d der Zersetzung o n ging es. n R, ch t i u d e. s nicht o e r d i e . s e i n e in Auch Sie, ver diesen Sinn des Nur so ist es er wit die Herren Gefahr für das am deutlichsten S o l o w e i t - Erinnern Sie sich n Jüdischen Volkspartei. geleitet wurde und ai f denen mit fast naben dieselben Herren als Redner am Was geht es uns in diesem Zusammenhänge an. dah die Herren Goslar und sunden Empfinden sich überbrückbare Gegensä;e in Glauben der Gefühls- und ei: diesen Herren nie ihn ^ommt es hier an. ihrer Handlungsweise, ehrter Herr Rosenthal^? cht mehr der mit denen der Badt selbst entk einbilden mögen sich vereiyij en? Ten Begriffsveri »orrenheit mals abgefprochen sondern auf die p .Fühlen Sie dies Sie sind.doch getan hatten. Niesenplakate der Wahlkampf ein fuhlangen Buchekündigt waren? gen jedem gesie könnten un guten haben aber nicht -auf :aktische Wirkung nicht selbst, vergewih ein guter

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