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Mitteilungsblatt des Verbandes nationaldeutscher Juden e.V. · 1923-05-01 · 3 (Mai-Juni 1923) · p. [Seite]

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Journal
Mitteilungsblatt des Verbandes nationaldeutscher Juden e.V.
Volume
1923
Issue
3 (Mai-Juni 1923)
Date
1923-05-01
Page
[Seite] (sequence 6)
Language
German
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f- ^sr^s«s Äscher Offtzierbwch» 14. 4. 22. V Ä von 1923 unter Vermischtes) -etlHtzch»«- des Nr. 2 Hallesch« Zeitnag (National), 17. 4. 28. Notiz: .Dichtung und Wahrheit um den D.O.B.' mit Erwähnung unseres! BertchtigungSschrejbe'ns.- Nügeusches Kreisand Aazeigeblatt (Deutschnationak), 23. 4. 23. Bericht über ien Kreispartei tag des Deutschnationalen Volksvereins, auf iem «in Redner wörtiich gesagt hat: .Die größt« Gefahr, di« angenbtirklich am völkischen Himmel aafgezvge» sei, seien die «I io aal-deutsche» Jude». TS werde so oft gesagt, es gäbe! sa auch gut« Anden. Das stimmt, aber darum sind diese gerade unsere größten Feinde'. - Jüdisch« Rundschau (Zionistisch), 4. S. 23. * Bericht über die VortragSreise des Preuß. RegierungsratS Goslar, .der sich der Zionistischen Vereinigung^für Deutschland im Laus« dieses Winters schon im großen Maßstabe für di« Vortrags-Propaganda zur Verfügung gestellt hatte.' Mitteilung, daß Goslar im Laufe einer Woche an 7 verschiedenen Orten gesprochen hat, und zwar jedesmal mit dem Thema: .Zionismus, AnkisemUismns »nd »atioaaldentsches Judentum7. Erwähnung, daß sich in VerLn und Hall« .eine sehr lebhaft« Diskussion mit Vertretern der Naumann-Gruppe' entwickelt hat. Dieselbe Zeitung. 4. 5. 23. , Auszugsweiser Abdruck des Berichtigungsschreibens, in dem w.r seststellen, : daß wir mit dem angeblichen Versuch Wiener Juden, «in gemeinsames Vorgehen mit Nationalsozialisten anzubahnen, nichts zu schaffen haben und diesen Schritt .auf das schürfst« mißbilligen'. Zusatz: .Wir geben dieser Erklärung Raum und nehmen gern zur Kenntnis, daß der Verband Dr. Nciumanns von den österreichischen nationaldeutsch-nationalsoziallstikchen Hitler-Zuden «drückt. Allerdings lag für einkn'objektiven Betrachter di« Möglichkeit einer Verwechselung nah«, da ja auch Dr. . Naumann in seinen Artikeln stets die deutsch« Einheitsfront . . . . im Kampfe gegen di« ostjüdisch« Gefahr fordert.' (!!) Jüdisch-liberal« Zeitnah Abdruck eines in dem dieser die keiten des oben S stellt, insbesondere Hütte: .Bas Juden deutschem Nation»! des Breslauer Be er bas. was wirklb standen hat und wo! 4. 5. 23. ussührlichsn Schreibens Dr. Naumanns, röbsten und handgreiflichsten linrichtigwähnten Versammlungsberichls richtigi« unwahre Behauptung, daß er gesagt m sei ihm eine hohle Schale, die, mit «fühl angefüllt werden müßte.' Zusatz ichterstatkerS, auS dem hcrvorgeht, .daß gesagt worden ist, noch immer nicht verl auch in Zukunft nicht verstehen wird. L. V.-Zeituag. 17. 5. 23. Anker .Antworten' Anführmrg der Tatsache, daß der deutschnationale Abgeordnete SchÄnge-Schöningen im Preuß. Landlag bei einer Ostjudendc batte auch unser Mitteilungsblatt angeführt hat. Ferner liefen: .Sta^tsbürger-Z-eitung', ^.DieWahrh e i t', die .Jüdische Do l k s zoi tu n g' (Breslauer Zionisten-BIäktchesl, dessen Berichterstatter sich in die dortig« Versammlung eingeschmuggelt hat und wahrt Wunder üdg^ deren Verlaus erzählt), .Israelitisches Familienblakt', (das jetzt die Angabe seines verantwortlichen Redakteurs so geschickt unter den Inseraten versteckt, daß ihn niemand finden kan», der nicht zufällig «ine koschere Pension sucht). . Abgeschlossen 22. 5. 1923. Verbandsnachn'chien 1. Ordentlich« H»»plv«rsa«mk»»g am 29. 4. 23-, Di, Versammlung war im Gegensatz zu unseren Vortragsabenden sehr schwach'besucht, wahrscheinlich mit Rückficht.auf die ungewöhnliche Stunde (Sonntag vormiAgs 19 Uhr) und die trockene Tagesordnung. Nach Erstr.Tich ."des Geschäftsberichts d«S Vorsitzenden and des Rcchnungst»- 4 des stellvertretenden Schatzmeisters sowie der N«ch»«igsjftüf>V wurde dem Vorstand Entlastung erteilt. Die Mitgliedschaft -«tnes infolge eines Irrtums in den Verband »»'genommenen Herrn wurde für nichtig erklärt. Zum Schluß wurde die Satzn>>,.Sänderun!Z, bek. MitgUedsbeiträg« be- - schlossen, dl« auf der erst:n Sx ^»Hs Blattes abgedruckt ist. Oc VchügruW, Franks«« a. M. Die ja»« Ortsgruppe «beitet sehr eifrig. A» Sb. 4. 23 fand eine Mtigii« darvomammluog statt. Der Schriftführer der Ortsgruppe, Herr S. W. Heß, legte die Ziele unserer Bestrebungen dar. An de, Bortrag schloß sich eine ausgedehnte und reg« Aussprache. Am 12. S. Ä hielt unser Mitglied Musikdirektor M. Salomon einen Borttag über: .Das Judentum in der modernen deu tschen Musik'. Die chochmlereliantin Ausführungen des Redner» gipfelten in folgenden Sätzen: .Der häufig nur aus Dünkel, G« schäftstüchtigkeit oder OriginantälSsucht ergUftene Beruf des reproduzierenden Künstlers, der, von vielen Juden aosgeübt, berecj ttgten Anlaß zu An-1 griffen bietet, möge künftighin auch von unseren Glaubensgenossen etwas kritischer betrachtet werden. Hier ist die Quelle des Hebels, das einen hochwertigen Künstler, wie Brun« Walter, zu Falle bringen konnte. Nicht anders steht es mit der häutig in den Händen von Juden liegenden Musikkritik. Möglichkeiten der Aowehr eines zurzeit durchaus nicht « berechtigten Kampfes gegen Strömungen in der deutschen Musik der leicht zu kritiklosen Ausfüllen gegen daS .Judentum' führen kann, bestehen in her Besolgung -er Grundsätze Haus Pfihner die mit den Grundsätzen des Derbaudes nationalüeutscher Jude, aofS Wort übereinstimmen.' 3. Zionisteuversammlang iu Halle. Ur sere Mitglieder besuchten in größerer Anzahl eine Zionisten Versammlung, in der Negierungsrat Goslar sür Palästina ward (>gl. Echo der Preise). Der Vorsitzende unserer dortigen Ortsgrippe, Herr Willy Lewin, und Herr Kurt Lewy Katen i em Redner entgegen und betonten mit Entschiedenheit den deutschen Standpunkt. Das Gleich« tat der Vorsitzende der dortigen Ortsgruppe des^C. V., Rechtsanwa.lt Dr. Müller. Es Kam zu heftigen Zusammenstößen zwischen den zum großen Tei! ostjüdischen Zionisten und unseren Anhängern, zu denen sich «rfr« ulicherweis« nationaldeutsch gesinnte,Mitglieder des L. V. gesellten. 4. Zwangloser Abeud ia Berlin 16. 5. 23. Herr Nechtsanwatt Walter Simon hielt ein klares und sachliches Referat über .Die VerhäÜmsse iu der Berliner jüdischen Ge- «eiad«'. Unheo den Gästen besanden sich euch einige Mitglieder des Gemeinde-Vorstandes und das M.rgUed des Repräsentanten- Kollegiums Prof. Dr. Türk, der in de: Aussprache zu sehr snleresjanien Aussüh,ungen das Wort ergri f und bewies, daß es giücktichrrweise auch in dieser -Körperschaft Elemente gibt, die unseren Anschauungen sehr nahestehen. Im ihrigen beteiligten sich an der sehr regen Aussprache Sanitätsrat D . Peys« r, Studienrat Dr. Wach sner, Sanitälsral Dr. S eghelm. Sanltätsrat D r. Friedländer und D r. Naumann. Alle Beteilig, ten waren darüber einig, daß die jetzigen Zustände in der Berliner Gemeinde völlig unhaltbar sind. Es vird auch hier unsere Aufgabe fein, das Deutschtum zu stärken und das Ostjuden-, Zionisten, und Zwischenscyichliekwesen zu b ckampfen, sowv.t dies irn.er der Geltung »es Preuß. Judengesetzrvon 1847, das leider dem damals ungeahnten Einfluß der Vstjuoen durch Einräumung des vollen Wahlrechtes Tür und Tor öffnet, noch möglich sein joürste. <Z»e 5. Jagcndaueschuß für Neichsarbeit, gründete Ausschuß bittet alle Jugendgrub: monatliche Berichte über chre bisherige nd Mit der straf.en Organisation der zionistisch sichen Jugend recht bald eine mindestens glet deutschen Geiste einhb.tljchf^ftOrgamscft Jugendliche °Miigtteder an Qplen, an dene, gruppe besteht, werden um Apgabe ihrer Ai über dir Lage an ihrem Wahnhrt gebetc rand. pharm. Kurt Lewy, Ke.ith rlln. Der neu gepen um ausführlich« weitere Tätigkeit, dam und Mischenschichthwerktge, im nattonalion gegenübersteht, noch kein« Jugendchrijten und Berichte n. Mitteilungen an ratze 18.!. S. Versammlung der Rclchshqndes ft ^Berlin, 18. 3. 23. Der Abend, aM dem d den .Abwehrkamps' interessiert werden si Leichen der .jüdischen Einheitsfront'. Ad Aussprache, in der meist nur die üblichen R n iwurden, fielen nur der Redner unser« r Wilhelm Hirschstein, ferner ein Nei Pnd bemerkcnswcrlerweise. auch ein Zionist, jüdischnationalen Erorlvcreins heraus, sonlen, insoweit völlig übereinstimmend: . fühisrichtunge». c,e Daseinsberechiigung l, quenten Zion sten einerseits und die der n andetseils: was dazwischen ist. ist vom 1 unseres Verbandes wurde Beifall auch vo: Gruppen gezollt, die bisher stets geslisierl lttebungen falsch unterrichtet worden sind (K. k!>.n« Ohrfeigen-Aftäre, die sich zwischen , t-cn Versammlungsleilnehmern (nicht Mil z handcs) und Zionisten entwickelte, störte der sauf der Veranstaltung nicht: ein Deutsch« tzewiesen, während die Zionisten im Saale 7. Wohmragtv« rän de rangen. Unser« bringend gebeten, jede Wohnungsänderung flSKelle mitzuteilen. Dies gilt insbesondere discher Frontsoldaten, e jüdische Jugend für csllie, stand unter dem s dem Rahmen der densarten vorgebracht Junggruppe, Herr ner der Kameraden' der Vorsitzende eines icse drei Redner begibt nur zwei Gern, hie der konse- »tionaldeutschen Juden edel'. Dem Redner Angehörigen solcher lich über unsere Be- C., Kameraden). Eine einigen deulschsühlenltedcrn unseres Ver- .harmonischen' Derer wurde hinausblleben. gcsinnte le blieb Mitglieder werden unverzüglich der Ge, auch sür Studierende. Der Vorstaud.

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