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Mitteilungsblatt des Verbandes nationaldeutscher Juden e.V. · 1923-01-01 · 1 (Januar/Februar 1923) · p. [Seite]

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Journal
Mitteilungsblatt des Verbandes nationaldeutscher Juden e.V.
Volume
1923
Issue
1 (Januar/Februar 1923)
Date
1923-01-01
Page
[Seite] (sequence 9)
Language
German
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Verlage zum Mitteilungsblatt des Verbandes nattonaldeutscher Juden e. v. lahrgong 1923 lanuar/Februar r. 1 Lcho cler Presse Wir bitten um liebersendung aller unsere Bestrebungen dettes senden Zeitungsusw. Ausschnitte unter Angabe des TggeS des Erscheinens, bei weniger auch der Parteirichtung. Die Schrtftl. bekannten Blättern Kölnisch« Zeitung (Deutsch« Volki des ArttkelS .Die Ostjude Nr. 7 unseres Mitteilungsbiä parket). 18. 12. 22. Vorabdruck njgesahr" von 3. tzobrecht (stehe tteS von 1922). Schlepsche ZeUung . (Deutschrx Auszug aus hem Hobrecht-Afi nellen Bemerkungen. Allgemein« Zeitung, Lhemnih. Dollstärwiger Abdruck des der Vorbemerkung: .Unsere immer bet Behandlung der l Mischen unseren deutsch des Mitbürgern und jenen das Einwanderern.' Jüdisch« Randschau. .Anaktpsychose". alS Ausdruck der (Zionistisch tional.) 22. 12. 22. Längerer ttkrl mit zustimmenden redaktto- (parteilos, nattonal.) 22. 12. 22. Hobrecht-Artikels mit zusttmmen-! Atlgem. Zeitung hat denn auch ltjudensrage streng unterschieden »enden und fühlenden jüdischen Reich und Volk schädigenden 22. 12. 22. Längerer Aufsatz olemik äegen den Aobrecht-Arttkel, der ilngst vor dem Vordringen des Zionismus charakterisiert wird. Zugeständnis der Beziehungen zwischen Zionismus und Ostjudentum. .Der enge Zusammenhang des, Zionismus mit den geistigen Kräften des Ostjudentums . . .' ist in der Tat vorhanden, und wir freuen uns, wenn der Verkäster ihn speziell in der Jüdischen Rundschau entdeckt zu yaven glaubt." Ausschlüsse nochmals Kennzeichnung des, Hobrecht-Artikels als. Angstp odukt: unmittelbar anschließend Ausdruck der eigenen Angst, daß der Artikel .geeignet sei, die antisemitischen Pöbel-Inst nkte auszustacheln'. i °l, Relchspost, Wie». (Chrtstlich-soF Langer Auszug aus dem Hi schungen (Fortlastung der Juden zu den Oftiuden in lichmachung der Auslastungen" Sä(« Ge,,« .deittkchvölkisch".) 30. 12. 22. ostrecht-Arttkel mit kleinen Fäl-i in denen die deutschfühlenden nsah gestellt stnd, ohne Kennt- Denttch-Oesterreichisch« Tagetzeitv lg. (Deutschvölkisch'.) 2. 1. 23? Längerer Auszug aus dem-Hi brecht-Artikel mit .vSlkischem" Anhängsel: .Wir aber kennen keine nationaldeutschen Juden, und lasten uns durch die Wahrheiten des Herrn Aobrecht nicht in der Ileberzeugung ir:emachen, daß der notwendige Seldsterhaltungskampf gegen ms gesamte Istdentum geführt werden muß." Schlesisch« Zeitung» (Deutschnatto ial.) 3. 1. 23. Abdruck der Zuschrift eines Herrn Äeinfeldt. Stichprobe: .Das deutsche Volk und namentlich die maßgebenden Faktoren dürfen sich keiner Täuschung hingeben: Es gibt eben keine Ostjudensrag« und noch viel weniger eine Osi judengefahr . . .' Zusatz der Schlesischen Zeitung: .Wir sind . . der Ansicht, daß seine Behauptung. es gebe keine Oktjudengesahr und nicht einmal «in« Ostjudenfrage, im deutschen Lande bei Christen wie bet 3uden mit scharfem Widerspruch adgelehnt werden wird." 3sraelUisches Famillenblatt, Hamburg. (Alljüdisch.) 4. 1. 23 Grotesker Echiinpfartikel .Ein« schändliche i Tat" von einem Herrn, der Dr. Manfred Cohn heißt, sich apgr, um sein aufrechtes Judentum auszudrücken. Dr. Manfred Georg nennt. Inhaltsangabe voller SinnfSlschängen. Schlußsätze: .Die Persönlichkeit Hobrechts ist mir egal. Egal, ob es ihm gut oder schlecht geht. Trotzdem will ich nicht hoffen, daß bei elner der Iudenhehen, wie sie seine Artikel immer näher rücken . lasten seine Tochter, falls er eine hat, von einem tatenfrohen Deutschblütiaen vergewaltigt wirb. Dann wird sich der Schrei .raeus culpa ihm zu spät abpressen.' Der Auker. (Rationale Zeitschrift.) , 5. 1. 23. Längerer Auszug - aus dem, Hobrecht-Artikel. lleberschrist .Ein deutscher Jude über die Ostjoden'. Das Jüdisch« Echo, München. (Zionistisch-orthodox.) 5. 1 Schimpf-Polemtk gegen den Hobrecht-Artikel. Schluß 23. ätz«: Man würde dem Verband nationaldeutscher Juden, de: Im jüdisch-politischen Leben etwa dieselbe Rolle wie die um Dorten gruppierte Anhängerschaft einer Rheinischen Republik spielt mit einer ausführlichen Erwiderung aus dieses i geradezu unglaubliche Machwerk viel"zu viel Ehre erweisen. Wir begnügen uns damit, unseren Lesern zu zeigen, daß Manschet" gerade in unseren .deutschesten" Juden an, lebendigsten ist." (Zur Charakteristik des Blattes sei bemerkt, daß der Leitartikel derselben Nummer ein in gleichem Tone verfaßter Schimpferguß gegen den Centtalverein ist, der eine Erklärung ertasten hat, die dem Jüdischen Echo zu deutsch ist _ und deshalb von ihm als .Dokument der Schande" bezeichnet wird. Di« Schrtftl.) Neu« Preußisch«<Kreuz.)Z«i»u»g. (Deutschnatlonal.) S. 1. 23. Längerer Aufsatz ^Die Osteinwanderung". Polemik gege, die Denkschrift des Ministers Severiug mit Zitaten aus dem HobrechttArttkel. Stichprobe: .Auch in dieser Denkschrift wird die Ostjudenfrage nur nebensächlich und als Teilpro rlem behandelt. Für uns ist sie im Hinblick auf den seit 3a)ren ungehemmt weitergehen-en Zustrom vom Osten das Hcupti Problem. Wir lasten wiederum deutschen Juden das Wort, um nicht antisemitisch einseitig zu erscheinen." 23. Kiurze Münchener Reaeste Nachrichten. (Demokratisch.) 5. 1. Inhaltsangabe des Hobrecht-Artikels. Schlesisch« Zeitnng. (DeuMnational.) ü. 1. 23. Auszug auS Hobrecht-Artikel und Polemik gegen Minister Severing. , geht wirklich nicht an, die Bekämpfung dieser Landplage nebelhaften Völkerbünde zuzuwetsen, wie Minister Sevä es vorschlägt. Der Völkerbund würde uns diese Lands! eher gönen, als davon befreien.' dem .Es dem ring lag« Inerost sche den Anort- Hamburger Fremdenblatt. (Demokratisch.) 8. 1. 23. Kurze Haltsangabe des Hobrecht-Artikels. Jüdisch-liberale Zeitung. 6. 1. 23. Schimpfartikel von Btuno Woyda .Tut nichts, der Jude wird verbrannt." Stichprobe: .So unsympathisch Herrn Dr. Naumann Juden sein mcgen. so sympathisch scheinen ihmdie Antisemiten zu sein . . Aber die Frage an Herrn Dr. Naumann halten wir für laubt: Wo bleibt, in seinen Blättern, das von ihm so ^betonte .jüdisch« StammeSbewußtseln"? . . . Die jüd Geschichte wird entscheiden, ob Herr Dr. Naumann zu Wertvollen im Judentum gezählt werben oder ob sein denken als das eines Pfefferkorn des 2V. Jahrhunderts leben wird . . Tut nichts, der Jude wird verbrannt." Hallisch« Nachrichten. (Unparteiisch, nattonal,) 11. 1. 23. Länge Aussatz .Di« Einwanderung aus dem Osten". Kritik i Denkschrift des Ministers Severing, mehrfache Bezugnaj» auf den Hobrecht-Artikel. Ablehnung deS Antisemttis unter Hinweis darauf, daß es sich bei der Ablehnung der . jüdischen Einwanderung .um eine VorbeugongS- und Abwel aknon gegen den Antisemitismus, um Hilfe und Sch unsere Mitbürger jüdischer Abstammung unh jüdischen bens . . .' handelt. Schlußsätze: .Derselbe Antisemitisch! der mit dem .Sozialismus des dummen Kerls" gar n mehr gemein hat und aus ganz anderen Quellen fließt, . . . auch bei uns einziehen, wenn wir fortfahren, die nungen der natjonaldeutschen Juden und ihrer Führer in Wind Ki schlagen. In Deutschland braucht es, ohne den Kontrollierbaren Zuzug auS dem Osten, keine Iudenfrag, geben. Wir wollen st« nicht erst künstlich unS schaffen. w l W einer Schlesisch« Zeitung. (Deukschnational.) 23. 1. 23. Abdruck Zuschrift unserer Breslauer Ortsgruppe gegen die Werbetätigkeit für den Palästinaaufbau: .Der Verband r warnend und mahnend seine Stimme, sich nicht durch sttebungen einfangen zu lasten, die — unter dem Deckmqi i der Wohltätigkeit — nur zionistischen Zwecken und dienen und dazu führen, durch Hergabe von Geld (oder Ausfuhr der hierfür angeschafften Werte) unser deu.,^ Volksvermögen zu vermindern, während es für diejeni, die wirklich Wohltat üben wollen, in unserer Heimatstadt i in unserem armen, so hark geprüften deutschen Vaterk Elend genug zu lindern gibt." Zie rer der me US ofthrür auuS. chtS rde arden un- Zu r>ebt Be ntel len durch tsihes en. »linde

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